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Tabakaufbewahrungsschaehtel.
Die Erfindung betrifft eine Schachtel zur Aufbewahrung von Zigarettentabak und andern Tabakerzeugnissen. um dem Tabak in bekannter Weise den entsprechenden Feuchtigkeitsgrad zu wahren oder diesen Tabakerzeugnissen einfach und mühelos die gewünschte Feuchtigkeit zuzuführen. Weiters dient diese Tabakschachtel dazu, den beim Schneiden der Tabakblätter in der Tabakfabrik sich bildenden Tabakstaub, der an den Tabakfäden haftet und in den Verkehr kommt, sowie den beim Zigarettenstopfen oder Zigarettendrehen durch das unvermeidliche Brechen der Schnittabak auftretenden Tabakstaub, welcher Staub für die Gesundheit überaus schädlich ist und den Genuss des Rauchens sehr beeinträchtigt, ebenfalls einfach, mühelos und selbsttätig abzusondern.
Diese Tabakaufbewahrungsschachtel besteht im wesentlichen aus einem viereckigen Rahmen, der durch eine innere Scheidewand gleichlaufend zu den Seiten in zwei ungleiche Teile geteilt ist. Diese Scheidewand ist etwas niedriger als die Seitenwände von unten gemessen. Der grössere Teil dieses Rahmens, der zur Aufnahme des Tabakes dient, besitzt als Boden ein feines Geflecht aus Draht, Gewebe oder Rosshaar (Sieb), wobei zwischen Geflecht und der unteren Kante des Rahmens ein kleiner Zwischenraum bleibt.
Der kleinere Teil des durch die Scheidewand geteilten Schachtelrahmens dient zur Aufnahme
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anzufeuchtenden, weil zu trockenen Tabakerzeugnisse. Der eigentliche Boden für den Schachtelrahmen ist flach, lose und an den vier Kanten mit Klemmleisten oder andern Befestigungsmitteln versehen (mit Scharnier-oder Sehuberausbildung), die eine rasche und leichte Wegnahme des Sehaehtelbodens gewährleisten.
Der Deckel dieser Schachtel ist ganz so beschaffen wie der Schaehtelboden, jedoch mit dem Unterschiede, dass in bekannter Weise an der inneren Seite des Deckels über dem Tabakraume des Schachtel-
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Flüssigkeiten befeuchtet, die Luft in der Schachtel bei geschlossenem Zustande mit Feuchtigkeit schwängert, wodurch die Anfeuehtung der zu trockenen Tabaksorten stattfindet. in welchem Abteil des Schachtelrahmens sie immer liegen, da durch die niedrigere Zwischenwand zwischen dieser und dem Deckel ein Schlitz entsteht, durch den der ungehinderte Kreislauf der mit Feuchtigkeit geschwängerten Luft in beiden Abteilungen des Schachtelrahmens gewährleistet wird.
Die infolge der unwillkürlichen Erschütterungen des Geflechtes während des Hin-und Herlegens der bchachtel, Tabakanfassens. Tabakmischens, Hulsenstopfens usw. auftretende hiebwirkung sondert
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fallend, in den Zwischenraum zwischen diesem und den Boden fällt, von wo er von Zeit zu Zeit entfernt wird. Diese Siebwirkung ist am stärksten zur Zeit der grössten Tabakstaubbildung (des Mischens, Stopfens). Der Genuss des Rauchens wird durch diese den Tabakstaub selbsttätig absondernde Tabakschachtel ungemein erhöht, während für die Gesundheit der Genuss von entstaubtem Tabak von unberechenbarem Nutzen ist.
In der Zeichnung ist die Ausführungsform der Tabakschachtel aus Holz mit Klemmleiste abge-
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wand 2 und dem Getlecht. 3, dem losen Boden 4 und den seitlichen Klemmleisten 5, ferner den Staubraum 6, den losen Deckel'l mit den seitlichen Klemmleisten & ', die Filzplatte 10 mit der Fassung 9. Die Fig. 2 zeigt die geschlossene Tabakaufbewahrungsschachtel im Grundriss.