AT134924B - Regelungsvorrichtung mit Dreielektrodenröhren. - Google Patents

Regelungsvorrichtung mit Dreielektrodenröhren.

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AT134924B
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 EMI1.1 
 



   Mit Dreielektrodenröhren arbeitende Vorrichtungen zum Regeln der Spannung oder der Umlauf- zahl elektrischer Maschinen sind insbesondere in jenen Fällen vorteilhaft, in denen ein hoher Grad der
Genauigkeit und der Gschwindigkeit der Regelung erwünscht ist. Derartige Vorrichtungen enthalten meist in Kaskade geschaltete Verstärkerröhren, bei denen das Gitter der ersten Röhre durch eine von der zu regelnden Grösse abhängige Spannung beeinflusst wird und die letzte Röhre auf den Strom in einer Erregerwicklung der Maschine einwirkt. Zum Einstellen der Röhren auf den richtigen Punkt der Kennlinie ist es in den meisten Fällen erforderlich, in die Gitterkreise der Röhren Spannungsquellen, z. B. Batterien, einzufügen. Es hat sich herausgestellt, dass infolge der grossen Anzahl von Spannungsquellen leicht Störungen auftreten können. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelvorrichtung für Generatoren, welche eine Verstärkerschaltung mit mehreren Dreielektrodenröhren enthält, wobei das Gitter der ersten Röhre in Abhängigkeit von der zu regelnden Grösse beeinflusst wird, während der Anodenstrom der letzten Röhre den Erregerstrom des Generators beeinflusst und wobei die Gitter mittels Batterien gegenüber den Kathoden negativ vorgespannt sind. Erfindungsgemäss werden bei einer derartigen Vorrichtung in die Gitterkreise, in denen der positive Pol der Batterie dem Gitter zugekehrt ist, hochohmig Widerstände zum Schutz der betreffenden Batterien geschaltet. 



   Es ist an sich bekannt, in die Gitterkreise von Dreielektrodenröhren Widerstände einzuschalten. 



  Bei den bekannten Schaltungen geschieht dies jedoch zu einem ganz andern Zweck. Dort können nämlich keine Ströme auftreten, welche die in den Gitterkreis geschaltete Batterie entladen. 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine bekannte Vorrichtung beispielsweise schematisch dargestellt ist. 



   In der Fig. 1 bezeichnet 1 einen Generator, dessen Spannung auf einen bestimmten Wert geregelt werden soll. Die Erregerwicklung 2 ist parallel zu einer Dreielektrodenröhre 4 geschaltet, und diese Parallelschaltung ist über einen Widerstand 8 an ein   Gleichstromnetz   angeschlossen. Das Gitter der Röhre   4   ist über eine Batterie 7 mit der Anode der Röhre 3 verbunden, deren Gitter durch die zu regelnde Spannung unmittelbar beeinflusst wird. Die Anode der Röhre 3 ist über einen Kopplungswiderstand 6 mit dem positiven Pol einer Spannungsquelle verbunden ; als solche kann das Gleichstromnetz dienen, das auch den Feldstrom für die Maschine 1 liefert. Im Gitterkreis der Röhre 3 liegt eine Batterie 5, die derart bemessen ist, dass das Gitter gegenüber der Kathode eine negative Spannung aufweist (Fig. 1). 



   Gemäss der Erfindung liegt überdies im Gitterkreis ein hoher Widerstand R (Fig. 2), der zwischen den positiven Pol der Batterie   5   und das Gitter der Röhre 3 oder zwischen den negativen Pol der Batterie und den negativen Pol des Generators geschaltet werden kann. Diese beiden   Anordnungsmöglichkeiten   des vorzugsweise mehrere Megohm betragenden Widerstandes sind in Fig. 2 und 3 dargestellt, in denen der Einfachheit halber die zweite Röhre und ihre Verbindungsleitungen fortgelassen sind. Es ist erwünscht, alle Gitterkreise mit einem derartigen Widerstand zu versehen. Fällt jetzt durch irgendeine Ursache die Generatorspannung aus, so dass das Gitter der Röhre 3 gegenüber der Kathode stark positiv wird, so wird der Widerstand den Gitterstrom stark herabsetzen, so dass die Spannungsquellen, für die z.

   B, Trockenbatterien verwendet werden können, nicht entladen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Regelungsvorrichtung für Generatoren, welche eine Verstärkerschaltung mit mehreren Dreielektrodenröhren enthält, wobei das Gitter der ersten Röhre in Abhängigkeit von der zu regelnden Grösse beeinflusst wird, während der Anodenstrom der letzten den Erregerstrom des Generators beeinflusst und wobei die Gitter mittels Batterien gegenüber den Kathoden negativ vorgespannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gitterkreise, in denen der positive Pol der Batterie dem Gitter zugekehrt ist, hochohmig Widerstände zum Schutz der betreffenden Batterien geschaltet sind. EMI2.1
AT134924D 1931-02-02 1932-01-07 Regelungsvorrichtung mit Dreielektrodenröhren. AT134924B (de)

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AT134924B true AT134924B (de) 1933-10-10

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