AT134803B - Kombinierte Werkzeugmaschine. - Google Patents

Kombinierte Werkzeugmaschine.

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AT134803B
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Ernst Krause & Co Aktiengessel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kombinierte Werkzeugmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf kombinierte Werkzeugmaschinen jener Art, bei welcher an der
Spindelstockseite einer Drehbank weitere Zusatzmaschinen, unter anderm auch eine Bohrmaschine, angeordnet sind. Zweck der Erfindung ist es, derartige Maschinen in ihrem Leistungsbereiehe wesentlich zu verbessern und die Innenbearbeitung von   Werkstücken   zu ermöglichen, ohne   Innensehleifeinrichtungen   benutzten zu müssen. Um diesen Zweck zu erreichen, ist gemäss der Erfindung an der Spindelstoekseite der Maschine ausser einer Bohrmaschine für den allgemeinen Werkstattgebrauch eine weitere Bohrein- richtung, u. zw. eine sogenannte   Feinbohreinrichtung     (vagi.   z.   B.

   Die Werkzeugmaschine", Jg.] 932,  
S. 339, und Maschinenbau", Jg. 1932, S. 341), für die Innenbearbeitung von Werkstücken angeordnet. 



   Vorzugsweise ist diese besondere Bohreinrichtung abnehmbar an der Stirnseite des Masehinengestelles oberhalb des   Frästisches   angeordnet, wie dies an sich für die üblichen Bohrmaschinen bei kombinierten
Werkzeugmaschinen bekannt ist. Schwierige Bohrarbeiten, wie sie z. B. bei Zylindern von Verbrennungs- kraftmaschinen zwecks Wiederinstandsetzung der ausgeschlagenen   Kolbenlautbaln   vorkommen, wurden bisher durch Innenschleifen unter grossen Schwierigkeiten durchgeführt. Hiezu bedient man sich bei kombinierten Werkzeugmaschinen meist einer von der Drehbankspindel angetriebenen Innenschleifvorrichtung, welche auf dem Drehbankett befestigt wird. Das Arbeitsstück, z.

   B. ein Zylinderblock, wird hiebei auf den   Sclittenführungen   des Drehbankbettes gelagert, wobei die Hin-und Herbewegung für die erforderliche Schleiftiefe von der   Schlossplatte   der Drehbank bewirkt wird. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil der Erzielung ungenauer Bohrungen. Weiters ergibt sich infolge der geringen
Spanabnahmen ein grosser   Zeit-und Lohnaufwand, welcher durch   das Aufspannen der an sich sehr um-   stündlichen   Schleifvorriehtung noch erhöht wird. Auch gestaltet sich der Schleifseheibenverbrauch sehr 
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 einer besonderen Polierbearbeitung od. dgl. zu unterziehen sind, unter Zuhilfenahme eines besonderen Teiles der kombinierten Werkzeugmaschine nochmals aufgespannt werden müssen.

   Es hat sich daher im Laufe der Zeit gezeigt, dass es einem dringenden Bedürfnis entspricht, für kombinierte Werkzeugmaschinen eine Einrichtung zu schaffen, die unter Vermeidung teurer Reib-, Sehab-und Sehleifarbeiten in kurzer Zeit und bei einfacher Bedienungsweise besonders genaue Bohrungen   bezüglich   Rundheit, Fluchtung und Zylindrizität herzustellen gestattet, wozu die übliche Bohrmaschine nicht mehr ausreicht, weshalb eben der Erfindung gemäss noch die zweite Bohreinrichtung vorgesehen wird. Das verhältnismässig wuchtige und zufolge seiner   Längsabmessungen   stabile Gestell der kombinierten Werkzeugmaschine verhindert hiebei unerwünschte Schwingungen. Wenn der Antrieb der zweiten Bohreinrichtung 
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 den zur Verfügung stehenden   Frässpindeldrehzahlen gewählt   werden.

   Zweckmässig findet die Feinbohr- einrichtung Verwendung zum Nacharbeiten von Bohrungen durch Bohrstangen mit Hartmetallwerk- zeugen, wobei zwecks Erhaltung der besonderen Lagerung der Feinbohrspindel nur geringe Verspannungen zur Anwendung gelangen sollen. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. in
Fig. 1 die Spindelstockseite einer kombinierten Werkzeugmaschine in Vorderansicht mit an der Stirn- seite angeordneter Feinbohreinrichtung, während   Fig. 2 die Frinbohreinrichtung   allein in gleicher Ansicht, jedoch teilweise im Schnitt veranschaulicht. 



  Die Feinbohreinrichtung ist an der linken Stirnwand des Spindelstockes 1 der   Fräsmaschine   oberhalb 
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 Hülsenrad in einer im Gehäuse   4   befestigten Lagerbüchse 9 drehbar gelagert und mit der Bohrspindel undrehbar, aber verschiebbar verbunden. Der Antrieb des selbsttätigen   Vorschubes wird vom Bolzen 3   und dem mit ihm fest verbundenen Stirnrad 10 abgeleitet. 



   Das Halten der Feinbohrspindel 8 samt der   Bohrhülse M   in der Gleichgewichtslage geschieht 
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 auf der das in eine Verzahnung der Hülse 21 eingreifende Vorschubzahnrad sitzt. 



   Statt lotrecht kann die Feinbohrspindel auch waagrecht angeordnet und auch von der Drehbankspindel aus angetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kombinierte Werkzeugmaschine, bei welcher an der Spindelstoekseite einer Drehbank weitere Arbeitsmaschinen angeordnet sind, die unabhängig voneinander angetrieben werden können, dadurch EMI2.3 EMI2.4
AT134803D 1931-11-16 1931-11-16 Kombinierte Werkzeugmaschine. AT134803B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0416552A1 (de) * 1989-09-06 1991-03-13 Emco Maier Gesellschaft M.B.H. Vertikalspindelständer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0416552A1 (de) * 1989-09-06 1991-03-13 Emco Maier Gesellschaft M.B.H. Vertikalspindelständer

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