AT134707B - Nähmaschine. - Google Patents

Nähmaschine.

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AT134707B
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Austria
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sewing machine
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tube
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Inventor
Ignatz Ing Gonyk
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Ignatz Ing Gonyk
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Description


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  Nähmaschine. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Nähmaschine nach Patent Nr. 132141 mit elektrischem Antrieb. Bei Nähmaschinen mit elektrischem Antrieb ist gewöhnlich ein mittels Hand,
Fuss oder Knie betätigbarer Bedienungshebel vorgesehen, mittels welchem eine die Drehzahl der Näh- maschine verändernde Regeleinrichtung wie beispielsweise ein Regelwiderstand betätigt werden kann.
Da dieser Bedienungshebel meistens verhältnismässig lang und daher bei Nichtgebrauch der Nähmaschine hinderlich ist, so wird er abnehmbar   ausgeführt.   Der Nachteil dieser Ausbildung besteht darin, dass der
Bedienungshebel bei dem Wechsel von der Nichtgebrauchsstellung in die Gebrauehstellung der Näh- maschine immer erst an letzterer befestigt und nach Gebrauch wieder abgenommen werden muss,

   was einen Zeitverlust und auch die Gefahr des Verlustes einzelner Teile mit sieh bringt. Auch müssen eigene
Räume zur Aufbewahrung der abgenommenen Teile vorgesehen werden. 



   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass der Bedienungshebel in die Nähmaschine versenkbar ausgebildet wird. Vorzugsweise wird hiebei die Nähmaschine derart ausgebildet, dass der
Bedienungshebel mit einem in der Nähmaschine gelagerten Teil verbunden ist und ohne Lösung dieser
Verbindung in die Maschine versenkt werden kann. 



   In den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Nähmaschine dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht eines   Nähmaschinensockels   mit einem in Gebrauchslage befindlichen Kniehebel, Fig. 2 ist eine Draufsicht teilweise im Schnitt nach der Linie   A-A   der   Fig. l,   wobei der Kniehebel versenkt ist, Fig. 3 ist ein Teil einer Draufsicht ebenfalls im Schnitt nach der Linie   A-A   der   Fig. l,   wobei der Kniehebel sich in Gebrauchslage befindet.

   Die Fig. 4 und 5 sind Seitenansichten im Schnitt nach der Linie   B-B   der Fig. 1, gesehen in Richtung des Pfeiles mit dem Kniehebel in der   Gebrauchstellung   bzw. in seiner versenkten Lage, Fig. 6 zeigt eine Einzelheit des Kniehebels ebenfalls im Schnitt nach der Linie B-B und Fig. 7 ebenfalls eine Einzelheit des Kniehebels im Schnitt nach der Linie   C-C   der Fig. 4, gesehen in Richtung des Pfeiles. 



   1 ist der aus Holz hergestellte Sockel der Nähmaschine, auf welchem die Nähmaschine selbst befestigt ist. Der Sockel 1 ist mit einer grossen Ausnehmung 2 versehen, in welche die zum Antrieb des   Schiffchens und Stoffruckers   dienenden Getriebeteile hineinragen und welche den Elektromotor und den   Regelwiderstand. 3 aufnimmt,   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Regelwiderstand 3 derart ausgebildet, dass eine aus ihm herausragende Betätigungsstange 4 durch die Wirkung einer Feder nach links (Fig. 1 und 2) zu ziehen gesucht wird, wobei die äusserste linke Stellung dem Stillstand des Motors entspricht. Beim Herausziehen der Stange 4 wird immer mehr Widerstand abgeschaltet, so dass bei der äussersten rechten Stellung der Stange der Motor ohne Vorsehaltwiderstand mit seiner höchsten Drehzahl läuft.

   An der Stange 4 ist ein Kettchen 5 befestigt, dessen anderes Ende an einem Ring 6 mit einer flachen Nut 7 befestigt ist. Der Ring 6 weist weiters eine Längsnut 8 auf, mittels welcher er mit einem an dem Kniehebel befindlichen Ansatz auf Drehung gekuppelt werden kann. 



   Der Ring 6 ist an einem an der Vorderseite mit einem Flansch 9 versehenen Rohr 10 drehbar gelagert, das in eine zylindrische Bohrung des Sockels 1 eingesetzt ist und an letzterem mittels durch den Flansch 9 durchgeschraubten Holzschrauben befestigt wird. An der Rückseite des Sockels wird *) Erstes Zusatzpatent Nr. 134402. 

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 es durch einen ebenfalls mit   Holzschrauben   aufgeschraubten Ring 11, dessen lichte Weite gleich der lichten Weite des Rohres 10 ist, abgeschlossen. Das Rohr 10 ist mit einem Längssehlitz   13 versehen,   an den sich an seinem vorderen Ende ein sich über einen Teil des   Umfanges erstreckender Schlitz 13 anschliesst.   



  In dem Rohr 10 ist ein Zylinder 14 verschiebbar, der vorne eine Gabel 15 trägt. An seinem hinteren Ende ist er mit einem   Ansätze   versehen, welcher durch die Schlitze 12 bzw. 13 hindurchgeht und mit der Nut 8 am Ring 6 in Eingriff treten kann. An der Gabel 15 ist ein bei der Gabel seitlich entsprechend abge- 
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 einem   Längsschlitz   19 versehen und nimmt ein in ihm gleitbewegliches drittes Rohr 20 auf, welches mit einer in den Schlitz 19 eingreifenden Schraube 21 versehen ist. An dem äusseren Ende ist das Rohr 20 durch eine Scheibe 22 abgeschlossen, deren Durchmesser gleich dem Aussendurchmesser des Rohres 18 ist. 



   An der rechten Seite des Sockels 1 ist eine Metallplatte 22'eingelassen, die mit zwei sieh senkrecht auf die Achse des Rohres 10 erstreckenden Rippen 23 und 24 versehen ist, welche dazu dienen, den Ring 6 gegen axiale Verschiebung zu sichern. Die hintere Rippe 23 ist mit einer sektorförmigen Ausnehmung 25 versehen, in welcher sich ein an den Ring 6 befestigter Bolzen 26 bewegt. Diese Einrichtung dient dazu, die Winkelbewegung des Kniehebels zu begrenzen. 



   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, können die drei Rohre 10, 18 und 20 derart teleskopartig ineinander verschoben werden, dass in der   Aussergebrauchstellung   des Kniehebels dieser vollkommen in den Sockel 1 versenkt ist (s. Fig. 2 und 5). Will man die Maschine in Gebrauch nehmen, so drÜckt man von hinten auf das hintere Ende des Zylinders 14, wodurch dieser und das in ihn geschobene Rohr 20 vorne etwas aus dem Sockel 1 heraustreten. Durch Ziehen an der Scheibe   22, welche   ja einen etwas grösseren Durchmesser als das Rohr 20 aufweist, kann man nun die drei Teleskoprohre vollends ausziehen. 



  Hierauf werden die Rohre 17 und 20 um das Gabelgelenk um nicht ganz   900 abwärts   geklappt, wodurch der Kniehebel in gebrauchsfertige Lage gebracht ist (s. Fig. 1, 3 und 4). Beim Ausziehen der Teleskop- 
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 Ansatz   16   in seine vorderste Lage gekommen ist, ist er gleichzeitig mit der Nut 8 des Ringes 6 in Eingriff getreten und kuppelt daher den Ring 6 auf Drehung. Da sich aber der Ansatz 16 nunmehr auch vor dem Schlitz 13 befindet, ist eine Verdrehung des Zylinders 14 in dem an dem Sockel unverdrehbar befestigten Rohr 10 entsprechend der Länge des Schlitzes 13 möglich. 



   Drückt man in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1 mit dem Knie auf das Ende des ausgezogenen Kniehebels, so wird der die Nähmaschine antreibende Elektromotor angelassen bzw. es wird seine Drehzahl erhöht. Bei Nachlassen des Druckes auf den Kniehebel bewegt sich der Kniehebel unter der Wirkung der in dem Regelwiderstand befindliehen Feder zurück und die Drehzahl des Elektromotors wird vermindert bzw. es wird der Elektromotor zum Stillstand gebracht. 
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AT134707D 1931-03-19 1931-09-19 Nähmaschine. AT134707B (de)

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AT134707T 1931-09-19

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