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Sprungfedermatratze od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprungfedermatratze, Kissen, Polstermöbel od. dgl. nach
Patent Nr. 130602, bestehend aus einzelnen an ihren Enden kegelförmig gewickelten Schraubenfedern, die durch von Schlingen der ausserhalb der Endspiralen liegenden Federwindungen gebildete Augen miteinander verbunden sind.
Bei den Federeinlagen nach dem Stammpatente sind die Augen nach Art von Vexier- schlüsselaugen ineinandergehakt. Eine solche Verbindung ist zwar äusserst gelenkig und zuverlässig,
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Gemäss der Erfindung soll nun die Verbindung der Augen in der an sich bekannten Weise mit
Hilfe besonderer Glieder, insbesondere Hohlnieten, erfolgen, die vorteilhaft derart bemessen sind, dass sie den Augen der einzelnen Federn in radialer und axialer Richtung Spiel lassen.
Dieses lässt sich besonders leicht mit Hilfe der bekannten zweiteiligen Hohlniete erreichen, die aus einem Matrizen-und Patrizenteil bestehen und bei denen die Verbindung in der Weise erfolgt, dass das freie Schaftende des Patrizenteiles durch Zusammendrücken beider Teile im Kopf des Matrizenteiles mit einem Flansch versehen wird.
Auf diese Weise lässt sich schnell und einfach eine sichere und nach allen Seiten hin genügend bewegliche Verbindung der einzelnen Federn untereinander erzielen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 eine Sprungfedermatratze teils im Schnitt und teils in Ansieht, Fig. 2 zwei miteinander verbundene Federn des Matratzenbodens in Ansicht und grösserem Massstabe, Fig. 3 und 4 die obere und untere Verbindungsstelle der beiden Federn nach Fig. 2 in Draufsicht und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch eine Verbindungsstelle in grösserem Massstabe.
Der in Fig. 1 dargestellte federnde Matratzenboden besteht aus einer grösseren Anzahl aufrecht nebeneinander angeordneter und miteinander verbundener Schraubenfedern d, f, g, die zwischen zwei
Rahmen a angeordnet und von einer Polsterung b umgeben sind. Die einzelnen Schraubenfedern bestehen aus einem mit grosser Steigung gewickelten zylindrischen Mittelteil t und zwei kürzeren mit schwacher
Steigung gewickelten, kegeligen Endteilen d, g, wobei die Mittelteile der benachbarten Federn auf ihrer ganzen Länge miteinander verschraubt sind und so ein zusammenhängendes Drahtgeflecht bilden. Die
Endwindungen der kegeligen Teile d, g sind so gewunden, dass sie einen geschlossenen Kreis bilden und ihre freien Enden jeweils unter den Ausgangspunkt der Endwindung zu liegen kommen.
Die obere und untere Endwindung des mittleren Teiles t der Schraubenfedern sind an ihren den benachbarten Federn zunächst liegenden Stellen mit Augen h versehen, die entweder, wie in Fig. 2 oben undFig. 3 dargestellt, nach aussen oder, wie Fig. 2 unten und Fig. 4 zeigen, nach innen gerichtet sein können und durch Schlingen des Federdrahtes selbst gebildet sind. Diese Augen h dienen zur Verbindung der einzelnen Federn untereinander, was mit Hilfe von durch die Augen hindurchgreifenden Hohlnieten i, k erfolgt.
Die im dargestellten Beispiel verwendeten Hohlniete bestehen aus zwei Teilen, und zwar einem
Matrizenteil i und einem darin eingreifenden Patrizenteil k, dessen freies Schaftende durch Zusammen- drücken der beiden Niethälften im Kopf des Matrizenteiles zu einem Flansch m erbreitert wird, der ein
Lösen der beiden Teile verhindert. Dabei sind, wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, die Niete so lang gehalten, dass zwischen den miteinander verbundenen Augen und zwischen ihnen und dem Nietschaft
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Grenzen auch in Längsrichtung des Nietes gelenkig zu gestalten, was für die Nachgiebigkeit der Feder- einlage von grosser Bedeutung ist.
Statt der zweiteiligen Hohlniete können auch einfache Niete oder Schrauben verwendet werden.
Auch könnten die Verbindungsaugen an tiefer liegenden Windungen der Federn angeordnet sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sprungfedermatratze od. dgl. nach Patent Nr. 130602, bestehend aus einzelnen an ihren Enden kegelförmig gewickelten Schraubenfedern, die durch von Schlingen der unterhalb der Endspiralen liegenden Federwindungen gebildete Augen paarweise miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei an sich bekannter Verbindung der Augen (h) mit Hilfe von durch sie hindurchgesteckten, besonderen Gliedern (i, 7c), insbesondere Hohlnieten, die Verbindungsglieder derart bemessen sind, dass sie den Augen in radialer und axialer Richtung Spiel lassen.