AT134449B - Verfahren zur Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften von Eisen-Nickel-Beryllium-Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften von Eisen-Nickel-Beryllium-Legierungen.

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AT134449B
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  Verfahren zur Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften von   Eisen-Niekel-  
Beryllium-Legierungen. 
 EMI1.1 
 von 800 bis   12000 C schnell abgekÜhlt   und durch eine weitere Erhitzung auf   300-7000 C künstlich   gealtert werden. 



   Gemäss der Erfindung werden solche Eisen-Nickel-Beryllium-Legierungen, welche   8-36%   Nickel,
0. 1-12% Beryllium, 0-30% Chrom und ausserdem Eisen enthalten, von Temperaturen zwischen   800-1200  C schnell abgekühlt   und nochmals auf Temperaturen zwischen 700 und   8500 C   zur
Verbesserung ihrer mechanischen und magnetischen Eigenschaften erhitzt. Das erfindungsgemässe
Verfahren ist auch anwendbar für solche Legierungen, welche ausser den genannten Komponenten noch ein oder mehrere andere Elemente, insbesondere Kupfer, Molybdän, Vanadium, Wolfram,
Mangan, Kohlenstoff, Silizium oder Phosphor, höchstens bis zu insgesamt   25%   und von den drei zuletzt genannten Elementen je bis zu etwa 2% enthalten.

   Durch das erfindungsgemässe Verfahren lassen sich insbesondere für solche Legierungen, welche einen Gehalt an Nickel und an Chrom von zu- sammen 20% oder mehr haben, Maximalwerte für die Vergütung erhalten. Die in der angegebenen Weise behandelten Legierungen sind insbesondere zur Herstellung von Federn gut geeignet. 



   Eine abgeschreckte Legierung, welche 12% Chrom, 8 oder mehr Prozent Nickel und 1% Beryllium,
Rest reines oder schwach kohlenstoffhaltiges Eisen enthielt, erreichte eine maximale Alterung durch Erhitzung auf Temperaturen zwischen 700 und   750  C. Für   die gleiche Legierung mit   11%   Nickelgehalt wurde insbesondere gefunden, dass sie durch etwa dreistündige Erhitzung auf Temperaturen zwischen
700 und 750  C eine Härtesteigerung von 250% aufwies gegenüber derjenigen Härte, die sie nach schneller Abkühlung von 1200  C hatte.   Ähnliche   Ergebnisse wurden erreicht mit Legierungen, welche über 8 und unter 36% Nickel enthielten.

   Je nach der Menge des Nickelgehaltes und des Chromgehaltes, der zwischen 0 und   etwa 30%   betragen kann, verschiebt sich die Grenze für die maximale kÜnstliche Alterung etwas nach oben und erreicht bei sehr hohen Gehalten der Legierung an diesen beiden Metallen etwa den Wert 850  C. Gegebenenfalls kann dabei ein Teil des Nickels und ein Teil des Chroms. teilweise ersetzt werden durch andere Elemente, insbesondere durch die oben genannten Elemente. Das erfindungsgemässe Verfahren ist auch für solche Legierungen anwendbar, welche   20%   und mehr Nickel, Rest Eisen und Beryllium enthalten. Für den Berylliumgehalt gelten dabei in allen Fällen die Grenzen von etwa 0-1 bis 12%. 



   Die nach dem Verfahren behandelten Legierungen haben eine erhebliche Warmfestigkeit, und die Kriechgrenze ist ebenfalls hoch. Gegenüber den besten mit Wolfram legierten Spezialstählen mit hoher Kriechgrenze, beispielsweise solchen auf der Basis der Schnelldrehstähle, haben die nach dem erfindunggemässen Verfahren behandelten Berylliumlegierungen einen Temperaturvorsprung von etwa 50 bis   1000 C.   



  Ein Versuch zeigte z. B., dass diese Legierungen einen vorzüglichen Baustoff für Federn jeder Art bilden, da sie noch bei Rotglut ihre Federkraft fast vollständig beibehielten. Die Bearbeitung der Legierungen zur Formung der Federn erfolgt zweckmässig entweder vor den oder zwischen den beiden   Erhitzungen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften von EisenNickel-Beryllium-Legierungen mit 8-36% Nickel,   0'l-12%   Beryllium, welche gegebenenfalls bis   30%   Chrom und noch ein oder mehrere andere Elemente, insbesondere Kupfer,   Molybdän,   Vanadium, Chrom, Wolfram, Mangan, Kohlenstoff, Silizium oder Phosphor, höchstens bis zu insgesamt   25%,   von den drei zuletzt genannten Elementen je bis zu etwa 2% enthalten können, durch Abschrecken von Temperaturen zwischen 800 und 1200  C und künstliches Altern, dadurch gekennzeichnet, dass die Alterungstemperatur zwischen   700-850  C   liegt. 

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Claims (1)

  1. 2. Die Verwendung der nach Anspruch 1 behandelten Legierungen als Baustoff für Federn. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134449D 1931-03-19 1932-03-12 Verfahren zur Verbesserung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften von Eisen-Nickel-Beryllium-Legierungen. AT134449B (de)

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