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Einrichtung zum Kühlen von Zündkerzen.
Zum Kühlen von Zündkerzen wurden bisher verschiedene Methoden angewendet. Die Mittel hiezu bestanden hauptsächlich in der Wahl von besonderen wärmeableitenden Metallen, in der Anordnung von Kühlrippen oder in der Zuleitung eines Luftstromes.
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Vakuums eine Saugwirkung erzeugt wird, u. zw. derart, dass auf dem Zündkerzenoberteil ein Rohr aufgesetzt wird, so, dass während der Fahrt des Motors der oberhalb der offenen Rohrmündung vorbeistreichende Luftzug die im Rohr befindliche erhitzte Luft mitreisst und dadurch eine Kühlung bewerkstelligt. Wenn nun die Fahrtgeschwindigkeit abnimmt, strömt kalte Aussenluft in das Rohr hinein,
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Kühlung gesorgt. Die Wirkung kann auch erhöht werden, wenn das auf die Zündkerze aufgesetzte Rohr durch den Zündkerzenkörper hindurchgeführt und unten bloss durch die Innenelektrode abgeschlossen wird.
In diesem Falle ist es vorteilhaft, den unteren Teil des Zündkerzenhohlraumes durch einen Kanal mit der Aussenluft in Verbindung zu bringen, damit eine ständige Zirkulation entsteht.
Gegenüber bekannten Kühlvorrichtungen für Zündkerzen, bei welchen die Öffnung einer Ventilationshaube der Fahrtrichtung und somit dem Gegenwind zugekehrt ist, hat die vorliegende Einrichtung unter anderem den Vorteil, dass die Mündung nicht Schmutz od. dgl. fängt, der verstopfend wirkt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l eine mit der Kühleinrichtung nach der Erfindung versehene Zündkerze in der Seiten-
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teilweise im Schnitt und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Kühlrohres ohne Kerze in der Seitenansicht.
Wie die Fig. 1 zeigt, besteht die Vorrichtung aus einem oben und unten offenen Rohr 1, welches auf den oberen Teil der Zündkerze aufgesetzt ist. Das Befestigen kann in beliebiger Weise erfolgen.
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dass das Rohr mit Leichtigkeit auf das Gewinde. 3 einer jeden Kerze aufgesehraubt werden kann. Nach der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist das Rohr von oben nach unten sieh konisch verengend, also trichterförmig ausgebildet und im oberen Teil schräg abgeschnitten. Ein derartig geformtes Rohr wird
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zu stehen kommt.
Wie schon eingangs erwähnt, wird während der Fahrt des Motors der an der oberen Rohrmündung oben (und seitlich) vorbeistreiehende Luftstrom, der durch einen Pfeil angedeutet ist, ein Herraussaugen und Abkühlen der im Rohr 1 befindlichen warmen Luft bewirken. Selbstverständlich ersetzt dabei das Rohr gleichzeitig auch Kühlrippen, so dass die Kühlwirkung auch in dieser Hinsicht gefördert wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Rohr 1 auf eine Zündkerze 6 aufgesetzt, bei welcher
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und unten durch die Innenelektrode 7 abgeschlossenes Rohr darstellt.
Die Verbindung mit dem Mittelteil 8 kann oben gleichfalls durch ein Gewinde M, ähnlich wie
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Stück hergestellt werden. Der Hohlraum 9 kann gegebenenfalls oben oder unten durch ein oder mehrere Kanälehen 13 mit der atmosphärischen Aussenluft in Verbindung sein, so dass eine ständige Zirkulation
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entsteht. Ein oder mehrere Ventilationslöeher 13 können auch im unteren Teil des Triehterrohres 5 angeordnet werden. Schliesslich wird es auch vorteilhaft sein, die Klemmschraube und das Rohr 5 aus einem Stück zu bilden.
Das Rohr 1 muss keinesfalls unbedingt zylindrisch oder trichterförmig sein, sondern es kann eine beliebige andere Form aufweisen, so z. B. kann es, wie in der Fig. 3 dargestellt ist, nach rückwärts und die Fläche 12 gegen die Fahrtrichtung zu liegen.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zum Kühlen von Zündkerzen, welche aus einem aus gut wärmeleitenden Material hergestellten Trichter oder Rohr besteht, dadurch gekennzeichnt, dass nur ein Lüftungstriehter bzw. nur ein Lüftungsrohr vorhanden ist, wobei die abgeschrägte Öffnung des Trichters bzw. die Öffnung des abgebogenen Rohres der Fahrtrichtung abgewendet ist, so dass im Lüftungstrichter oder im Lüftungrohr, bei Verwendung einer hohlen Mittelelektrode auch in letzterer, ein Vakuum (Saugwirkung) entstehen kann.