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Steekdoseneinsatz.
Die Erfindung betrifft Einsätze für Steckdosen, deren Steckerhülse den vom VDE genormten Abstand von 19 mm haben und an der Rückseite mit einer Aushöhlung versehen sind, welche es gestattet, Leitungen unter dem Einsatz hinweg zu verlegen. Will man die rückwärtige Aushöhlung breiter machen als den genormten Abstand der Steckerhülse, so befinden sich bei den bisher üblichen Anordnungen die Befestigungsschrauben für die Steckerhülse im Bereich der Aushöhlung. Da die an der Stelle der Aushöhlung verbleibende Dicke des Einsatzes, insbesondere wenn man die Schrauben versenkt anordnet, verhältnismässig gross sein muss, um mit Rücksicht auf die an der gleichen Stelle angeordneten Befestigungsschrauben oder Niete eine genügende Festigkeit zu haben,
so muss man bei dieser Anordnung den Einsatz verhältnismässig hoch ausführen. Eine geringere Höhe ergibt sich, wenn man erfindungsgemäss die Befestigungsschrauben oder
Niete der Steckerhülse so anordnet, dass ihr gegenseitiger Abstand grösser ist als die Breite der rück- wärtigen Aushöhlung. Die Befestigungsmittel befinden sich dann an einer Stelle, wo auch ohne Ver- grösserung der Bauhöhe des Einsatzes genügend Material vorhanden ist, so dass die Festigkeit des Ein- satzes nicht vermindert wird. Die Steckerhülse müssen genügend breit sein oder mit einem seitlich ausladenden Ansatz versehen werden, in den die Befestigungsmittel eingreifen.
Auf der Zeichnung ist ein Steckdoseneinsatz nach der Erfindung dargestellt. 1 ist der keramische
Isolierkörper des Einsatzes, 2 sind die Steckeröffnungen, deren Mittenabstand 19 mm beträgt. Die
Steckerhülsen 3 haben einen seitlichen Ansatz 4, an welchem die Anschlussklemmen 5 angeordnet sind.
Die Befestigungsschrauben sind mit 6 bezeichnet. Sie greifen ebenfalls an dem seitlichen Ansatz 4 der
Steckerhülsen an. Mit 7 sind die Wandbefestigungslöcher des Einsatzes bezeichnet. Die Lage der Steek- dosenkappe ist durch eine gestrichelte Linie 8 angedeutet. Die Kappe wird mit Schrauben befestigt, die in die Gewindeöffnungen 10 greifen.
Die Steckerhülsen sind durch einen Isoliersteg 11 voneinander getrennt, der mit dem übrigen Isolierkörper 1 aus einem Stück besteht.
An der Rückseite des Einsatzes befindet sich eine Aushöhlung 12, die es gestattet, Leitungen unter dem Sockel durchzuführen. Die Aushöhlung ist zu diesem Zweck an allen Stellen breiter als der
Abstand der Steckerhülsen. Die Breite beträgt beispielsweise 23 Mi M und die Tiefe 7 mm.
Die Befestigungsschrauben 6 der Steckerhülsen befinden sich an seitlichen Ansätzen derart, dass sie ausserhalb der Aushöhlung 12 liegen. Der Abstand der Schrauben ist demnach grösser als der gegen- seitige Abstand der Steckerhülsen und die Breite der Aushöhlung. Man kann die Steckdoseneinsätze auch so ausbilden, dass seitliche Ansätze an den Steckerhülse nicht erforderlich sind. In diesem Falle werden die Steekerhülsen mit ihren Anschlussklemmen schräg zu den beiden Achsrichtungen des Ansatzes angeordnet. Auch bei einer derartigen Anordnung kann die übliche Lage der Befestigungslöcher 7 und ihr genormter Abstand beibehalten werden.
Es empfiehlt, sieh bei dieser Konstruktion solche Stecker- hülsen zu verwenden, die aus einem federnden Blechstreifen bestehen und in der Nähe der Befestigungs- löcher eine geringere Breite haben als an den übrigen Stellen. Derartige Steckerhülse ergeben sich in bekannter Weise, wenn man den federnden Klemmstreifen zu einer Achtform biegt.
Die Erfindung lässt sich sinngemäss auch bei Installationssehaltern anwenden. Die Schalter werden zu diesem Zweck mit einer rückwärtigen Aushöhlung versehen, die an allen Stellen mindestens so breit und tief ist, dass man drei nebeneinanderliegende Leitungen durchführen kann. (Der Aussendurchmesser der kleinstzulässigen Leitungen beträgt bei Wohnungsanschlüssen 5'5 mm.) Die Aushöhlung ist jedoch
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gemäss den beschriebenen Steckdoseneinsätaen so beschaffen, dass seitlich von der rückwärtigen Aushöhlung die volle Dicke des Einsatzes bestehen bleibt. Die Befestigungsschrauben der Anschluss- und
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Stellen befinden, wo auch ohne Vergrösserung der Bauhöhe des Einsatzes genügend Material vorhanden ist, um sie versenkt unterbringen zu können.