AT132780B - Hubzylinder für Wagenheber. - Google Patents

Hubzylinder für Wagenheber.

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AT132780B
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Description


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  Hubzylinder für Wagenheber. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Hubzylinder fur Wagenheber mit in einem Zylinder gleitenden Kolben, bzw. einen Teleskopwagenheber mit Rückholfeder. bei dem die Bewegung eines oder mehrerer durch ein Druckmittel betätigter Kolben oder Teleskoprohre beim Höchsthub begrenzt ist und der durch eine nicht netzende Flüssigkeit betrieben wird. Erfindungsgemäss kennzeichnet sich der Hubzylinder durch die gemeinsame Anordnung einer selbstschmierenden Packung in dem als Kolbenführung mit langem Führungsteil ausgebildeten Kolbenendkopf, einer langen Führungsbüchse am Fuss des   Heherteils,   die zugleich den Anschlag für den Kolbenkopf bildet und nur einer einzigen Rückholfeder, die nahe an der Zylinderwand mil Abstand von dieser liegt. 



   Die Verwendung einer konstanten, nicht netzenden und die Wirkung der Rückholfeder nicht beeinträchtigenden Flüssigkeit, z. B. von Glyzerin oder Glykolderivaten, bewirkt eine reibende bzw. radierende Wirkung der Dichtungsmanschette, die durch eine ihr voraufgehende oder folgende Schmierpackung des Kolbenkopfes aufgehoben wird. Diese sanfte Schmierung des Zylinders, in dem der Kolben gleitet, kann durch eine Packung von dauernder Wirkung erzielt werden ; man kann aber auch eine mit konsistentem Fett arbeitende, an sich bekannte Federschmierung wie   Stauferbüchsen   u. dgl. verwenden, wobei alsdann entsprechend angeordnete Schmierkanäle in der Zylinderwand oder im Kolben vorgesehen werden und die Schmierung auch im Zylinder angeordnet sein kann. 



   Der Kolbenkopf ist als langer Führungsteil ausgebildet und legt sich, wenn der Kolben ganz ausgezogen ist. gegen eine in den Fuss des Zylinders eingesetzte Büchse. Hiedurch wird einerseits der Hub begrenzt, anderseits ein sicheres Stehen des ausgezogenen Hubzylinders ermöglicht. 



   Die Rückholfeder hat annähernd den Durchmesser der lichten Weite des Zylinders und befindet sich entweder im Innern des Kolbenrohres. wenn der Zylinder inwandig ist. oder, bei dessen doppelwandiger Ausbildung, zwischen den beiden Wänden. 



   Um die glatte Anlage und unter Umständen eine die gegebene Formhaltung der Manschette verhindernde   Luft-oder Flüssigkeitsmenge   zwischen Kolbendeckel und Manschette ungehindert ableiten zu können, kann in dem Kolbendeckel und im Zylinderrohr je eine kleine Öffnung vorgesehen werden, die der Luft oder Flüssigkeit das Entweichen ins Freie ermöglicht. 



   Die obere Dichtung des völlig   offenen Kolbenkopfes   hat eine mittlere Öffnung und wird durch einen besonderen Pressring auch dann scharf gegen die Zylinderwandung gedrückt, wenn der Kolben entlastet ist, wobei in dem Pressring vorgesehene Löclier oder Kanäle den Druck bis zur inneren Kante des Dichtungsringes leiten können. 



   Die Manschette kann auch direkt auf den Kolben aufvulkanisiert werden, wodurch besondere Vorrichtungen zu ihrem Festhalten entbehrlich werden. 



   Diese Einrichtung hat gegenüber solchen Vorrichtungen. bei denen die Hubbegrenzung durch Ablassen des Überdruckes an einer geeigneten Stelle oder durch ein nicht genau an eine feste Endstellung gebundenes Begrenzungsmittel bewirkt wird, wesentliche Vorteile. weil die   Hubbegrenzung gleichzeitig den ineinandergleitenden und aneinanderliegenden   Teilen und 

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 somit dem ganzen Heber einen festen Halt gibt, besonders wenn die   Büchse oder   Hülse lang genug ist. Es ist ferner möglich, den Druck für die gesamte Hubeinrichtung eines Wagenhebers wesentlich herabzusetzen, da der Kolben bei gleichem Durchmesser gegenüber den   älteren   Einrichtungen eine grössere Druckfläche erhält, wobei durch die sichere Dichtung keine Druckverluste entstehen.

   Bei einer im Innenraum des Kolbens liegenden Feder kann man gegenüber den älteren Einrichtungen einen verhältnismässig geringen äusseren Durchmesser des Zylinders beibehalten. ohne dabei den Druckraum im Innern des Kolbens zu verringern. da er genügend gross ist. Hiezu kommt ferner, dass es möglich ist, die Rückholfeder wesentlich leichter zu machen, die   Materialstärken kleiner zu wählen   und somit das Gesamtgewicht der   vollständigen   Einrichtung erheblich herabzusetzen, so dass neben der   Material-und Gewichtsersparnis (letztere   beträgt für die vier erforderlichen Hubzylinder etwa 12   Zy)   auch eine Herabsetzung der Arbeitszeit und Lohngelder erzielt wird.

   Die nach der neuen Anordnung hergestellten Hubzylinder lassen sich mit der gleichen Sicherheit wie für kleine Lasten durch geringe Vergrösserung der Dimensionen der Einzelteile für sehr grosse Hube und grosse Lasten verwenden, ohne dass man gezwungen ist, bei grossen Lasten   zu grösseren Drucken   zu greifen. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Hubzylinder mit Doppelmantel, äusserer Feder und voller Manschette (Kolben eingeschoben). Fig. 2 ist ein Teilschnitt der Fig. 1 (Kolben ausgeschoben). Fig. 3 ist ein Schnitt gleich Fig. 1 mit Schmierpackung im Kolben. Fig. 4 ist ein Teilschnitt nach Fig. 3 (Kolben in Zwischenstellung). Fig. 5 ist ein Schnitt gleich Fig. 1. mit   Innenfeder   und durchbrochener Manschette und Fig. 6 ist ein Schnitt gleich Fig. 4. 



   Beim Hubzylinder nach Fig. 1 und 2 gleitet das Kolbenrohr 3, dessen unteres Ende in 
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 ein   Anschlussstück 15 trägt,   welches die Zuleitung für das Druckmittel bildet. Das Ganze wird von einem Mantelrohr 1 umschlossen, das in der Ruhestellung auf dem   Fuss, 3 ruht.   In dem verbleibenden Ringraum zwischen dem Mantelrohr 1 und dem Zylinder 4 ist die   Rückzug-   feder 6 untergebracht. Der Kolben 3 des Heberteils ist oben durch eine Kappe 7 abgeschlossen. die mit ihrem auskragenden Bund   7t gegen   die Innenwand des Zylinders 4 anliegt und den schmalen Ringraum 9 zwischen dem Zylinder 4 und dem Kolbenrohr 3   abschliesst.

   Eine end-   gültige Dichtung des Ringraumes 9 wird durch die Dichtungsmanschette   8 erzielt, deren   ränder durch das Druckmittel fest gegen die Innenränder des Rohres 4 gepresst werden, so dass auf diese Weise eine unmittelbare Dichtung der gleitenden Teile des Teleskopkolbens bzw. der Teleskopkolben, wenn es sich um eine mehrfache Kolbeneinrichtung handelt, erzwungen wird. Am Fussteil des Zwischenzylinders 4 ist eine   Büchse 10 vorgesehen,   die aus geeignetem Material besteht und den festen Abschluss des Zylinders 4 gegen den Kolben   13   nach untenhin bildet.

   Die Oberfläche 11 der Büchse 10 legt sich bei der Hochststellung des Kolbens (Fig.   2)   gegen die Unterfläche 7'des auskragenden Bundes der Kappe 7.   Selbstverständlich   kann bei andersartiger Anordnung des Kolbens bzw. der Kolben und der zugehörigen Gleitmittel, z. B. wenn der Kolben innen in einer der Hülsen gleitet, die Anordnung der Begrenzungsbüchse 10 umgekehrt oder für die jeweilige Konstruktion zweckentsprechend getroffen werden. 



   Bei dem Beispiel der Fig. 3 und 4 ist das Kolbenrohr 3 unten in dem Fuss 2 eingebettet und am oberen Ende ist der Kolbendeckel 7 befestigt bzw. eingeschraubt. Oberhalb der Kolbendecke 7"befindet sich die lose aufruhende Dichtungsmanschette 8. die beim Arbeiten des Hebers unter dem   Flüssigkeitsdruck auf   die Kolbendecke   7"und   mit den   Rändern gegen   die Innenwandung des Innenzylinders 4 angepresst wird.

   In einer Schulter 19 des Kolbendeckels 7 ist eine ringförmige Dauerschmierpackung 18 untergebracht, die neben dem metallisch dicht gehenden Kolbenteil und der elastischen Manschette 8 weiterhin gegen die Zylinderinnenwand 4 abdichtet, wobei sie anderseits die letztere sanft einfettet, bevor die   Dichtnngsmanschette 8   durch den   Flüssigkeitsdruck im Zylinder   abwärtsgleitet, so dass die reibende bzw. radierende Wirkung der Manschette 8 (insbesondere bei nichtgleitendem Material wie Gummi u.   dgl.)   aufgehoben und die Zylinderwandung geschmiert wird.

   Auch die Wirkung der zwischen dem Innenzylinder 4 und dem   Aussenzylinder j !   angeordneten   Rückholfeder 9 wird bei Benutzung   netzender oder schmierender Flüssigkeit nicht beeinträchtigt, wie dies sonst durch die starke Konsistenz der letzteren unter gewissen Umständen erheblich geschieht. 



   In der Decke   7" des Kolbendeckels   7 ist eine Öffnung 17 vorgesehen, durch die. wie die Fig. 4 erkennen lässt. etwaige sich zwischen der Kolbendecke   7"und der Manschette.   befindliche Luft oder Flüssigkeit ins Kolbeninnere und von hier aus durch eine am Fusse des Kolbenrohres 3 angebrachte Öffnung   11'ins   Freie entweichen kann, so dass ein glatter Sitz der Manschette 8 während des Arbeitens des Hebers bzw. bei der Montage gesichert ist. 



   Bei dem Ausführungbeispiel der Fig. 5 und 6 ist in dem Zylinderrohr 1 mit der dünnwandigen Führungshülse   10   am unteren Ende. das Kolbenrohr   9 so geführt, dass nur ein   

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 möglichst geringer Zwischenraum zwischen der Innenwandung des Aussenzylinders 1 und der Aussenwandung des Kolbenrohres 3 verbleibt. Letzteres ist am oberen Ende mit dem ebenfalls dünnwandigen Kolbenkopf 7 verschraubt, vernietet oder   verschweisst.   der statt der kleinen Öffnung 17 der Fig. 3 und 4 eine grosse Öffnung 17 besitzt, am Zylinderrohr 1 dicht anliegt, in diesem gut gleitet und dabei einen festen Halt hat.

   Als Dichtung dienen die Manschette 8' und die Dauerschmierpackung   18,   die die Wandung des Zylinders 1 innen fettet, wenn ein nichtfettendes flüssiges oder luftförmiges Druckmittel verwendet wird. Die Manschette   8'ist in   Mitte durchbrochen und wird durch einen am Kolbenkopf   7" festen Pressring 8" in   die zwischen dem oberen Kolbenkopf 7"und der Zylinderinnenwandung 1 gebildete Einsenkung gepresst, so dass sie auch bei sehr dünner Wandstärke gut dichtet und der lichte Durchmesser des hülsenförmigen Kolbenkopfes 7 sehr gross gehalten werden kann.

     Öffnungen 8'in   dem Pressring 8" gestatten dem Druckmittel den unmittelbaren Zutritt zu dem nach oben   gedrückten   inneren Rand der Dichtungsmanschette 8', so dass diese bei arbeitendem Hubzylinder noch besonders in ihr Lager gedrückt und jede Verlagerung vermieden wird. Die Löcher   8'" dienen,   wenn der Pressring 8" aufgeschraubt wird, gleichzeitig als Schlüsselöffnungen. Im Zylinderdeckel   5'ist bei 20   mittels Zapfen 20' ein Federteller 19' befestigt, in den die Rückholfeder   6'   für den Kolben mit mehreren Gängen in an sich bekannter Weise eingezogen und somit im Zylinder 1 festgelagert ist.

   Das andere Ende der Feder 6'ist in einen weiteren Federteller 13 ebenfalls mit mehreren Gängen eingezogen, der durch eine Schraube 14 mit der unteren Kolbenkappe 12 verschraubt ist, in der der Fuss 2 sitzt. Die Einführung des Druckmittels erfolgt vom Zylinderdeckel 5'aus durch den Stutzen 15, dessen   Bohrung   bei 16 über dem Kolben- 
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 das Druckmittel in den Zylinder 1 und damit in das Innere des Kolbens 3 eintritt, wird der Kolben 3, entgegen der Wirkung der Feder 6'. in Richtung des   Pfeiles 17" (Fig. 5)   aus dem Zylinderrohr 1 herausgedrückt, bis der Kolbenfuss, 2 auf dem Boden aufruht (Fig.

   6), worauf dann bei weiterem Druck der Zylinder 1 mit dem Wagen angehoben wird, bis der Kolbenkopf 7 an die   Fläche j ! j !   der Hülse 10   anschlägt.   Bei Druckentlastung senkt sich alsdann zunächst der   Wagen   mit dem Zylinder 1, und die Feder 6'holt den Kolben 3 wieder in seine Ruhestellung (Fig. 5) zurück. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hubzylinder für Wagenheber, der durch eine   nichtneizende Flüssigkeit   betätigt wird, 
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 kopf, der als Kolbenendführung mit langem   Führungsteil   ausgebildet ist, einer langen Führungsbüchse am Fuss des   Heberteils,   die zugleich den Anschlag für den Kolbenkopf bildet, und einer einzigen   Rückholfeder,   die nahe an der Zylinderwand mit Abstand von dieser liegt.

Claims (1)

  1. 2. Hubzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kolbendecke und im unteren inneren Zylinderende Entlüftungslöcher für den Austritt zwischen der Dichtungsmanschette und dem Kolbendeckel angesammelter Luft oder Flüssigkeit vorgesehen sind.
    3. Hubzylinder nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückholfeder mehrgängig in starre Federteller des Kolbens eingezogen ist, von denen der Kolbenfederteller mittels einer Hohlkappe in das Kolbenrohr eingesetzt ist.
AT132780D 1929-04-22 1929-08-05 Hubzylinder für Wagenheber. AT132780B (de)

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