DE563922C - UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und Praegepressen - Google Patents
UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und PraegepressenInfo
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- DE563922C DE563922C DEH129983D DEH0129983D DE563922C DE 563922 C DE563922 C DE 563922C DE H129983 D DEH129983 D DE H129983D DE H0129983 D DEH0129983 D DE H0129983D DE 563922 C DE563922 C DE 563922C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/28—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
- B30B15/281—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
- B30B15/284—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices releasing fluid from a fluid chamber subjected to overload pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Überdrucksicherung für Zieh-, Schnitt- und Prägepressen
mit hydraulisch im Pressenstößel abgestütztem, seinerseits den Pleuelzapfen abstützendem
Kolben und einem den Druckraum abschließenden, durch eine Feder abgestützten Überdruckventil.
Bei den bekannten Überdrucksicherungen dieser Art liegen die das Ventil abstützenden
Federn leicht zugänglich so, daß der Pressenarbeiter, um einen Leistungsausfall der Presse
zu verhindern, die Überdrucksicherung willkürlich außer Wirkung setzen kann, indem
er stärkere Federn einbaut oder die vorhandenen Federn durch Beilagescheiben o. dgl.
stärker spannt.
Diesem Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Ventilfederung
in einem nach außen abgeschlossenen, nicht
ao ohne weiteres zugänglichen Räume angeordnet
wird.
Bei der bekannten Überdrucksicherung steht der Druckraum mit dem das Überdruckventil
umschließenden, bei dessen öffnen den
»5 Druckmittelüberschuß aufnehmenden Raum durch einen Kanal mit darin eingebautem
Rückschlagventil in Verbindung, durch welches das Druckmittel im Anschluß an die eingetretene
Überlastung beim Wiederhochgehen des Stößels bzw. Druckkolbens wieder in den Druckraum zurückgesaugt wird. Gemäß der
Erfindung kommt der Verbindungskanal in Wegfall und tritt an seine Stelle eine an die
Druckkammer angeschlossene, ins Freie ausmündende Rohrleitung mit einem Rückschlagventil,
das gleich wie das bekannte Rückschlagventil beim Niedergang des Stößels kein Druckmittel durchtreten läßt, aber bei
Ansetzen einer Handpumpe es gestattet, als Ersatz für das bei der überlastung in den
Ventilraum übergetretene Druckmittel neues Druckmittel dem Druckraum zuzuführen.
Durch den Wegfall des Verbindungskanals kann bei eingetretener überlastung mit der
Presse zunächst nicht weitergearbeitet werden, weil der Stößel zufolge des Druckmittelaustritts
Rückbewegungsspiel erhalten hat. So bemerkt der Arbeiter die eingetretene Überlastung sofort und muß sich, um die
Presse weiterbetreiben zu können, vom Meister erst neues Druckmittel mit der Pumpe einsetzen
lassen. Auf diese Weise werden auch die Vorgesetzten darauf aufmerksam, daß die Presse zu hoch beansprucht ist, und können
für Abhilfe sorgen. Die bekannte Anordnung gestattet eine solche sofortige Kontrolle nicht,
da mit ihr nach eingetretener Überlastung der Pressenbetrieb ohne weiteres fortgesetzt
werden kann. Die neue Anordnung wirkt also auf erhöhte Sicherung der Presse hin.
Bei den bekannten Überdrucksicherungen ist zur Aufnahme des im Druckraum auftretenden
sehr hohen Druckes eine Abstützung des Überdruckventils durch eine Hebelübersetzung und starke Federn erforderlich.
Gemäß der Erfindung wird das Überdruckventil dagegen mit einem mittleren
Durchgang versehen, mittels dessen es auf
der dem Ventilsitz abgewendeten Seite auf einem feststehenden Kolben ruht. Der Kolben
fängt dabei den größten Teil des Druckes ■ ab, und es genügt zur Abfederung des Ventils
eine schwache Feder, eine Hebelübersetzung wird entbehrlich. Es ergibt sich so
eine sehr einfache und gedrungene Bauart der Überdrucksicherung.
Wenn als Druckmittel Schmierfett verto wendet und der das Überdruckventil umschließende,
bei dessen öffnen den Fettüberschuß aufnehmende Raum durch einen Kanal
mit der Umfläche des Pleuelzapfens in Verbindung gebracht wird, so ergibt sich zugleich
eine Nutzbarmachung des Überschußfettes zur selbsttätigen Schmierung des Pleuelzapfens.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
jeweils in senkrechtem Schnitt.
Mit α ist der Pressenstößel bezeichnet, der unter dem Pleuelzapfen b zu einem Zylinderraum
c ausgebildet ist. Dieser nimmt einen den Pleuelzapfen abstützenden Kolben d auf,
der seinerseits von unten her, im Druckraum e, unter dem Einfluß eines Druckmittels
steht. Mit f ist das zur Entlastung des Druckraumes dienende Überdruckventil, mit
g seine Schließfeder bezeichnet. Der Ventilraum in ist durch einen aufgeschraubten
Deckel q abgeschlossen.
Das Ventil / weist eine mittlere Durchgangsöffnung h auf und ruht mittels dieser an
seiner dem Ventilsitz abgewendeten Seite auf einem feststehenden Kolben i. Gemäß
Fig. ι ist die Durchgangsöffnung des Ventils über dessen ganze Länge gleich groß und um
wenig kleiner als die vom Druckraum kommende Zutrittsöffnung k. Gemäß Fig. 2 ist
die Durchgangsöffnung des Ventils abgestuft und die den Kolben i aufnehmende Bohrung h
wiederum etwas kleiner als die Bohrung des Zutrittskanal k. Zugleich ist im Falle der
Fig. 2 die das Ventil einschließende Kammer m durch einen Kanal η mit dem Zylinderraum
c des Stößels in Verbindung gebracht. Diese Verbindung ermöglicht es, wenn als Druckmittel Schmierfett verwendet
wird, den beim Öffnen des Ventils / in die Kammer» tretenden Fettüberschuß zur
selbsttätigen Schmierung des Pleuelzapfens nutzbar zu machen.
Mit ο ist die eingangs genannte Rohrleitung samt Rückschlagventil p zum Zuführen
von Ersatzdruckmittel in den Druckraum e bezeichnet.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Überdrucksicherung für Zieh-, Schnitt- und Prägepressen mit hydraulisch im Pressenstößel abgestütztem, seinerseits den Pleuelzapfen abstützendem Kolben und einem den Druckraum abschließenden, durch eine Feder abgestützten Überdruckventil sowie einer Einrichtung zum Ersatz des bei der Überlastung aus dem Druckraum verdrängten Druckmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilfeder (g) in einem nach außen abgeschlossenen, nicht ohne weiteres zugänglichen Räume (m) angeordnet ist.
- 2. Überdrucksicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer ins Freie ausmündenden Rohrleitung (0) mit Rückschlagventil (/>) zum Zuführen von Ersatzdruckmittel in den Druckraum (e).
- 3. Überdrucksicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (/) eine mittlere Durchgangsöffnung (K) aufweist, mit der es auf seiner dem Ventilsitz abgewendeten Seite auf einem feststehenden Kolben (i) ruht.
- 4. Überdrucksicherung nach Anspruch 1 bis 3 mit Verwendung von Schmierfett 8g als Druckmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der das Überdruckventil umschließende, bei dessen öffnen den Fettüberschuß aufnehmende Raum (m) durch einen Kanal (n) mit der Umfläche des Pleuelzapfens (b) in Verbindung gebracht ist.Hierzu t-Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129983D DE563922C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und Praegepressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129983D DE563922C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und Praegepressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563922C true DE563922C (de) | 1932-11-11 |
Family
ID=7176004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH129983D Expired DE563922C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und Praegepressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563922C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921553C (de) * | 1938-05-31 | 1954-12-20 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Selbsttaetige Vorrichtung zur Druckueberwachung an Kurbel-, Exzenter- oder Kniehebelpressen |
| DE1208580B (de) * | 1961-06-13 | 1966-01-05 | Massey Schlatter A G | Hydraulische UEberlastsicherung |
| EP0001692A1 (de) * | 1977-10-03 | 1979-05-02 | Delta Materials Research Limited | Selbstadjustierende Einrichtung für eine Presse |
| DE3037082A1 (de) * | 1980-10-01 | 1982-05-06 | Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf | Ueberlastsicherung an einer werkzeugmaschine, insbesonder einer drueck- oder streckdrueckmaschine |
| CN106956464A (zh) * | 2017-05-22 | 2017-07-18 | 四川瑞丰锻造有限公司 | 一种锻造压力机的过载保护装置 |
| CN115446188A (zh) * | 2022-11-09 | 2022-12-09 | 江苏兴锻智能装备科技有限公司 | 一种具有定位安全锁紧功能的自动冲压设备 |
-
1931
- 1931-12-25 DE DEH129983D patent/DE563922C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE921553C (de) * | 1938-05-31 | 1954-12-20 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Selbsttaetige Vorrichtung zur Druckueberwachung an Kurbel-, Exzenter- oder Kniehebelpressen |
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| DE3037082A1 (de) * | 1980-10-01 | 1982-05-06 | Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf | Ueberlastsicherung an einer werkzeugmaschine, insbesonder einer drueck- oder streckdrueckmaschine |
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| CN115446188A (zh) * | 2022-11-09 | 2022-12-09 | 江苏兴锻智能装备科技有限公司 | 一种具有定位安全锁紧功能的自动冲压设备 |
| CN115446188B (zh) * | 2022-11-09 | 2023-03-10 | 江苏兴锻智能装备科技有限公司 | 一种具有定位安全锁紧功能的自动冲压设备 |
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