AT132671B - Doppelwandiges Kochgefäß. - Google Patents

Doppelwandiges Kochgefäß.

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AT132671B
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  Doppelwandiges   Kochgeiäss.   



   Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung doppelwandiger, dampfbeheizter Koch- gefässe, sogenannter Kippkessel oder Schnellkocher, die vorwiegend in Anstaltsküchen Verwendung finden, und besteht in der neuartigen Verbindung des Innen-mit dem Aussenkessel durch eine am Oberrand verlaufende Scheitelnaht. Die Kessel werden aus gegen Säuren wenig empfindlichem Metall, meist aus Nickel oder Krupp'schem Edelstahl   V 2 A,   angefertigt und sowohl innen wie auch aussen fein geschliffen und hochglanz poliert. Sie können auch aus anderen, schwer zu bearbeitenden   halbedlen   Metallen bestehen. 



   Die Herstellung solcher   Kochgefässe   aus Nickel u. dgl. erfolgt bisher derart, dass Innenund Aussenkessel   übereinandergeschoben   und in der sich dann ergebenden ringförmigen Berührungsfläche durch Nieten, Löten oder Schweissen verbunden werden. Als Versteifung erhält der Kesselrand eine Umbördelung oder   Umrollung.   



   Bei vergrösserter Heizfläche (Milchkochern) wird bisher der zylindrische Teil des Aussenkessels höher ausgeführt und sein oberer Rand dem geringeren Durchmesser des Innenkessels entsprechend eingezogen. Diese   Einschnürung   liegt jedoch immer unterhalb der meist dreieckig geformten   Ausgussschnauze.   Die Verbindung von Innen-und Aussenkessel ist die gleiche wie im ersten Fall. ebenso die Versteifung des Kesselrandes. 



   Gefässe mit doppelten Wandungen, die bis zum oberen Rand planparallel verlaufen, sind bisher nur aus Eisen oder ähnlichen leicht zu bearbeitenden Stoffen bekannt geworden. Dabei wurden die Verbindungsstellen an verschiedenen Stellen des äusseren Kesselumfanges vorgesehen. 



   Bei der neuen Ausführung nach der Erfindung wird der zylindrische Teil sowohl des Aussen-wie auch des Innenkessels ohne jede Einschnürung gleich hoch ausgeführt. Beide Kessel werden an den benachbarten Teilen ihrer oberen Ränder etwa durch Löten oder Schweissen miteinander verbunden und bilden dann einen zusammenhängenden Linienzug ein einheitliches Ganzes. Sie sind aussen und innen vollständig glatt ohne jede Unebenheit der äusseren Oberfläche. Es ist dabei zweckmässig, die zu verschweissenden Randteile leicht anzuwulsten. Die   Randumbördelung   oder Umrollung erübrigt sich bei der neuen Bauart, da die Kessel durch das   Zusammenschweissen   schon in sich genügend versteift werden. Es lässt sich aber auch sehr gut eine nicht sichtbare Versteifung in die Schweisszone einlegen.

   Schliesslich kann diese Versteifung auch sichtbar sein. indem sie den oberen Rand des fertigen Kessels darstellt. 



   In der Zeichnung ist die neue Erfindung dargestellt. 



   Die Figur zeigt einen Schnitt durch den neuen Kessel, betriebsfertig aufgebaut, mit Einzelteilen in Ansicht. 



   Der Innenkessel a ist mit dem Aussenkessel b unter Belassung eines Dampfraumes c zu einem doppelwandigen Kochgefäss vereinigt. Dies erfolgt durch   Verschweissung   der aufeinander zu gebogenen oberen Kesselränder bei e. 



   Das neue Kochgefäss hat. abgesehen davon, dass es den Anforderungen der Hygiene mehr entspricht, noch den grossen Vorteil, dass es eine restlose Ausnutzung als   Heizfläche   ermöglicht.

Claims (1)

  1. EMI2.1 EMI2.2
AT132671D 1932-02-25 1932-02-25 Doppelwandiges Kochgefäß. AT132671B (de)

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