AT132335B - Verfahren zur Herstellen von Druckausgleichsbehältern für ölgefüllte Kabelanlagen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellen von Druckausgleichsbehältern für ölgefüllte Kabelanlagen.

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AT132335B
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  Verfahren zum Herstellen von   Druekausgleiehsbehältern   für   oigefüüte   Kabelanlagen. 
 EMI1.1 
 kanälen an den Kabelenden oder auch an dazwischen liegenden Punkten mit geeigneten Druckausgleichs- behältern verbunden, die die Isolierflüssigkeit vom Kabel trotz der im Kabel auftretenden Temperatur- änderungen unter einen zwischen festgelegten Grenzen schwankenden Druck halten. 



   Derartige   Druckausgleichsbehälter   bestehen im wesentlichen aus einem abgeschlossenen Kessel, in den mit elastischen Wänden versehene und mit Luft gefüllte Zellen eingebaut sind. Man hat schon vorgeschlagen, die elastischen Zellen bereits vor ihrem Einbau mit Gas über Atmosphärendruck zu füllen, oder auch die   Druekausgleichsbehälter   nach dem Einbau der Zellen durch Kompression des Öles unter Druck zu setzen. 



   Gemäss der Erfindung werden die elastischen Zellen mit Gas von Atmosphärendruck gefüllt, gasdicht abgeschlossen und sodann durch eine verstellbare mechanische Vorrichtung komprimiert und in den Druckausgleichsbehälter eingesetzt. Die mechanische Vorrichtung kann beispielsweise aus zwei durch längere und kürzere Bolzen verbundenen Scheiben bestehen, zwischen die die mit Gas von
Atmosphärendruck gefüllten und luftdicht abgeschlossenen Zellen gelegt werden. Alsdann werden durch
Anziehen von auf die langen Bolzen gesetzte Muttern die Zellen komprimiert und durch auf die kurzen
Bolzen aufgesetzte Muttern in gespanntem Zustand festgelegt. Die längeren Bolzen können sodann aus den Scheiben entfernt werden.

   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass zum Komprimieren der elastischen Zellen keinerlei Maschinen, wie Kompressoren usw., erforderlich sind, und dass der Überdruck, unter dem die Zellen in die Druckausgleichsbehälter eingebaut werden, in sehr einfacher Weise einstellbar ist und somit der jeweilig herrschenden Temperatur beim Anschluss an das Kabel angepasst werden kann. Dies ist insbesondere dann von besonderer Bedeutung, wenn bei der Verlegung des Kabels unvorhergesehene Änderungen vorgenommen werden müssen, die bei den bekannten Einrichtungen nur durch an der Verlegungsstelle meist nicht vorhandenen besonderen Kompressoren vorgenommen werden müssen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiels einer zur Ausübung des Verfahrens geeigneten mechanischen Vorrichtung dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus langen und kürzeren Längsbolzen 1, die miteinander abwechseln und darauf gesetzten Scheiben 2 und 3. Die Scheiben 2 und 3 haben nahe der Peripherie Bohrungen für die Aufnahme der Bolzen. Der Abstand der Scheiben voneinander kann nach Bedarf geändert werden. 



   Die Zellen werden mit Luft oder Gas unter Atmosphärendruck gefüllt und druckfest und   öldicht   verschlossen. Alsdann legt man sie in den Käfig, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Zunächst haben die Zellen eine Stapelhöhe   h',   die der Länge der langen Bolzen 1 entspricht. Um den   gewünschten   Druck in den Zellen herzustellen, u. zw. einen über dem Atmosphärendruek liegenden Druck, genügt es, die Schraubenmuttern 4 anzuziehen und die Scheibe 3 der Scheibe 2 zu nähern. Dabei wird die Stapelhöhe der Zellen bis auf die Höhe   h   vermindert und der Luftdruck in den Zellen erhöht. Alsdann stehen die kürzeren Längsbolzen aus den Bohrungen der Scheibe 3 hervor. Mit Hilfe der Muttern 5 auf den Bolzen wird der Zellenstapel im komprimierten Zustand gehalten.

   Die Schraubenmuttern 4 können dann von den längeren Bolzen abgeschraubt und die Bolzen selbst entfernt werden, so dass die Baulänge des ganzen Zellenstapels und sein Gewicht geringer wird. Der Zellenstapel wird alsdann in einen druckfesten und öldichten Kessel eingesetzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von elastische Zellen enthaltenden Druckausgleiehsbehältern für (ilgefüllte Kabelanlagen mit über dem Atmosphärendruck liegenden Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Zellen mit Gas von Atmosphärendruck gefüllt, gasdicht abgeschlossen und sodann durch eine verstellbare mechanische Vorrichtung komprimiert und in den Druckausgleichsbehälter eingesetzt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Zellen zwischen durch längere und kürzere Bolzen verbundene Scheiben gesetzt, durch Anziehen von auf die langen Bolzen gesetzte Muttern komprimiert und durch auf die kurzen Bolzen aufgesetzte Muttern in gespanntem Zustand festgelegt werden, wonach die längeren Bolzen entfernt werden können. EMI2.1
AT132335D 1930-12-10 1931-12-09 Verfahren zur Herstellen von Druckausgleichsbehältern für ölgefüllte Kabelanlagen. AT132335B (de)

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