AT132212B - Einrichtung zur Befestigung von Bauplatten. - Google Patents
Einrichtung zur Befestigung von Bauplatten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Befestigung von Bauplatten. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung von Bauplatten, insbesondere Leichtbauplatten, mittels Nägel und auf diese aufgeschobene Beilageplättchen und besteht darin, dass die Plättchen beliebiger Form in ihrem mittleren, das Nagelloch umgebenden Teile ausgebaucht sind, mit welchem ausgebauchten Teile sie an der Platte anliegen und beim Einschlagen des Nagels in die Platte eingepresst werden, so dass Plättchen und Nagelkopf unter die Plattenoberfläche verlegt werden. Die Verwendung von auf die Befestigungsnägel aufgeschobenen Beilageplättchen zur Verhinderung des Eindringens des Nagelkopfes in die oft ver- hältnismässig weiche Leichthauplatte ist bekannt ; doch wurden bisher stets nur ebene Plättchen verwendet. War nun nach Einschlagen des Nagels das Plättchen stark an die Bauplatte angepresst, so nahm es durch Aufstellen der Ränder eine schüsselförmige Form an, wodurch das Plättchen seinen Zweck, eine Vergrösserung der Auflagefläche zu erzielen, nur zum geringen Teil erfüllte. Ausserdem ragte der Nagelkopf und der Plättchenrand über die Plattenoberfläche hervor, so dass eine entsprechend starke Verputzschichte aufgebracht werden musste. um Nagelkopf und Plättchen genügend zu überdecken. Den erwähnten Nachteilen begegnet das Plättchen nach der Erfindung, welches mit seiner vollen Fläche als Zwischenlage zur Wirkung kommt. Das Aufsteigen der Plättchenränder unterbleibt ; Nagelkopf und Plättchenranrl sind in die Platte versenkt, so dass die Stärke der Verputzschichte herabgemindert werden kann. Durch leichtes Hämmern auf die Ränder, insbesondere auf die Spitzen bei eckigen Plättchen, werden diese zufolge der erfindungsgemässen Ausbauchung trotz der schon stattfindenden starken Anpressung des Plättchens nach abwärts gerichtet, so dass sie wie Klauen wirken und das unter ihnen befindliche Bauplattenmaterial gegen den Nagelschaft zu pressen. Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand im Ausführungsbeispiel. Fig. 1 ist eine Draufsicht, Fig. 2 ein Schnitt durch das Beilageplättchen, Fig. 3 ein Schnitt durch die Bauplattenbefestigung und Fig. 4 ein Schnitt durch eine verputzte Wand mit erfindungsgemäss befestigter Bauplatte. Das Beilageplättchen 1 (Fig. 1 und 2) besitzt eine kugelabschnitt-, kegelförmige oder sonstige Ausbauchung 2. Es wird mittels des Nagelloches 3 derart auf den Nagel 4 aufgeschoben, dass die Ausbauchung 2 an der Bauplatte 6 anliegt und der Nagelkopf 5 in die durch die Ausbauchung entstehende Vertiefung 7 zu liegen kommt. Beim Eintreiben des Nagels durch die Bauplatte 6, z. B. in den Holztram 8, presst sich das Plättchen 1 infolge der Ausbauchung wie ein Keil in die Platte ein. so dass der Nagelkopf 5 unter die Plattenoberfläche gelangt, also versenkt ist. Ausserdem tritt noch der vorteilhafte Umstand hinzu, dass sich die ebene Fläche 10, bei kantigen Plättchen, insbesondere die Spitzen 9 desselben, durch leichte Hammerschläge zufolge der erfindungsgemässen Ausbauchung nach abwärts richten lassen, wodurch das Baumaterial wie durch Klauen gegen den Nagelschaft zu gepresst wird. Die Mortelverputz- schichte 11 kann infolge der vollkommenen Versenkung des Nagelkopfes 5 und Plättchen 1 in die Bauplatte 6 bedeutend schwächer gehalten werden als bei den bekannten Konstruktionen mit vorstehendem Plättehen und Nagelkopf, wodurch an Mauerverputz bedeutend erspart wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 bereits vor ihrer Verwendung mit einer mittleren das Nagelloch (3) umgebenden Ausbauchung (2) versehen sind, die auf der zu befestigenden Platte (6) derart aufliegt und beim Einschlagen des Nagels in die Platte eingepresst wird, dass Plättchen und Nagelkopf unter die Plattenoberfläche versenkt sind. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT132212T | 1931-08-17 |
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| AT132212D AT132212B (de) | 1931-08-17 | 1931-08-17 | Einrichtung zur Befestigung von Bauplatten. |
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