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Ihmdmikrotelephon.
Die Erfindung bezieht sieh auf Handmikrotelephone derjenigen A@t, welche mit verhältnismässig kurzem und im Verhältnis zur Ebene der Telephonmembran schrägstehenden Handgriff ausgeführt sind, wobei die Schrägstellung so gewählt ist, dass das Mikrophongehäuse bei der Benutzung des Mikrotelephons in passende Lage im Verhältnis zum Mund des Sprechenden kommt. Die Erfindung hat den Zweck, einen praktischen Nachteil bei bisher bekanntgewordenen Handmikrotelephonen dieser Art zu beseitigen und die Betriebssicherheit zu erhöhen.
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telephonhandgriffes derart schräggestellt. dass die beiden Ebenen einander in der Nähe der Mitte des Handgriffes schneiden.
Diese Schrägstellung hat den Zweck, das Mikrophongehäuse trotz der geringen Länge des Handgriffes in solche Lage im Verhältnis zum Telephon zu bringen, dass das Mikrophongehäuse beim Benutzen des Handmikrotelephons in passende Sprechlage vor den Mund des Sprechenden kommt.
Das Handmikrotelephon ist also gewissermassen bogenförmig ausgeführt, so dass es sich bei der Benutzung um den unteren Teil des Gesichtes des Sprechenden herumbiegt.
Man hat vom Anfang an nicht daran gedacht, dass die Ausführung nach Fig. 1 gewisse Nachteile und gewisse Ursachen für Betriebsstörungen zur Folge haben könnte. Dies ist jedoch, wie die Erfahrung gezeigt hat, tatsächlich der Fall, indem der Mikrophonwiderstand in hohem Giade von der Stellung abhängt, in welcher das Mikrotelephon beim Sprechen gehalten wird und dieser Umstand ist besonders nachteilig bei Selbstanschlusssystemen, wo eine Erhöhung des Mikrophonwiderstandes eine Unterbrechung der Sprechverbindung zur Folge haben kann.
Im allgemeinen kann man damit rechnen, dass die Telephonmembran h sich, praktisch genommen, immer in einer lotrechten Ebene befindet, weil die Lageänderungen des Handmikrotelephons beim Gespräch im wesentlichen darin bestehen, dass das Handmikroteleplon um die Achse des Telephongehäuses gedreht wird. wobei also die Ebene h der Telephonmembran unver- ändert bleibt.
Die Ebene In der Mikrophonmembran erhält jedoch, wie Fig. 1 erkennen lässt. bei ver- schiedenen Stellungen des Handmikrotelephons wechselnde Neigung, wobei der Mikrophonwiderstand entsprechenden Änderungen unterworfen wird, welche Änderungen unter ungünstigen Umständen so gross werden können, dass. praktisch genommen, eine Unterbrechung im Mikrophon entsteht.
Nach vorliegender Erfindung wird das Handmikrotelephon, wie Fig. 2 schematisch zeigt, so ausgeführt, dass die Ebene m der} 1ikrophonmembran zu der im Verhältnis zum Handgriff schräggestellten Telephonmembranebene h parallel liegt und so versetzt ist, dass diese Ebene m die Längsachse des Handgriffes in grösserem Abstande von der Mitte des Handgriffes schneidet als die Telephonmembranebene h.
Die Mikrophonmembranebene wm ist also im Verhältnis zur Telephonmembranebene A um eine solche Länge d vorgeschoben, dass das Mikrophongehäuse n die erwünschte Lage beim Sprechen erhält. Da die
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membranebene m unter allen Umständen im wesentlichen lotrecht bleiben und folglich wird der Mikrophonwiderstand im wesentlichen seinen normalen Wert unverändert beibehalten.
Bei der praktischen Ausführung der Erfindung nach Fig. 3 schneidet die Ebene A der Telephonmembran H die Längenachse des Handgriffes unter einem spitzen Winkel in der Nähe des Mikrophongehäuses n. Das Mikrophongehäuse hat, in seiner Achsenrichtung gemessen, eine so grosse Höhe. dass die Mikrophonmembran M, deren Ebene m, wie oben angegeben, zur Ebene A parallel ist, um ein Stück cl nach vorn versetzt ist, so dass der Mikrophontrichter @ bei der Benutzung des Handmikrotelephons sich dem Munde des Sprechenden gerade gegenüber befindet.
Die Ebene M ; schneidet in diesem Falle die Ver- längerung der Achse des Handgriffes in grösserem Abstande von der Mitte des Handgriffes als die Ebene h.
Der Trichter t ist in einem Stück mit einem auf das Mikrophongehäuse n aufgeschraubten Ring r gegossen. Um die gewünschte Schrägstellung des Trichters zu erhalten, ist der Ring ;'innen schräg aus-
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Umkreis schräggestellt ist und die Achse des Ringes einen spitzen Winkel mit der Achse des Mikrophongehäuses bildet.
Der Trichter wird in der aufgeschraubten Lage durch ein Federgesperre/festgehalten, welches in ein Loch o des Ringes' ;' einschnappt. Wenn der Trichter abgeschraubt werden soll, wird das Federgesperre
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gestelltem Handgriff, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Mikrophonmembran im Verhältnis zur schräggestellten Telephonmembran parallel und derart versetzt ist, dass sie die Achse des Handgriffes in grösserem Abstande von dessen Mitte schneidet als die Telephonmembranebene.
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