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Vorrichtung zur Herstellung von Zuckerwaren.
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Würfelzucker oder eine andere zu gleichgestalteten festen Körpern geformte saugfähige Grundmasse mit einer Zerstäubereinriehtung, welche am Ausgabeende der Ausgabevorrichtung derart angeordnet ist, dass ihr Inhalt (ätherische Öle, Fruchtsäfte, alkoholische Flüssigkeiten usw.) auf das jeweils zum
Ausgeben bereitliegende Stück der Grundmasse ausgespritzt werden kann.
Zweckmässig erhält die Vorrichtung die Form eines an einem Ende offenen Behälters. in den der Würfelzucker usw. entgegen der Kraft einer Nachschubfeder eingefüllt und der hierauf von der als Deckel dienenden Zerstäubereinrichtung abgeschlossen wird. Unterhalb dieses Deckels weist der Behälter übliche Einrichtungen zum Ausstossen des jeweils obersten Wiirfels, wie eine Ausstossöffnung und einen
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gegenüber eine Öffnung für den Zeigefinger vorzusehen.
Die Zerstäubereinrichtung selbst besteht aus einem allseits geschlossenen doppelwandigen Deckelstück, in dessen unterer, dem Behälterinnern zugekehrter Wandung ein Ausspritzloch vorgesehen ist, während die Aussenwandung an einer Stelle als federnde Druckplatte ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aus der Zeichnung zu entnehmen : 1 ist ein oben offener prismatischer Behälter etwa aus Blech oder Pappe. In diesem wird zunächst eine Nachschubfeder 2 eingesetzt und darauf ein Stapel Würfelzucker 3 unter Zusammendrücken der Feder in den Behälter geschoben. Sodann wird die Zerstäubereinrichtung 4 als Deckel aufgesetzt. Federnde Klappen 5 halten den Deckel an drei Seiten des Behälters durch Reibungsschluss fest, während die Vorderwand 6 des Behälters verkürzt ist, um eine Austrittsöffnung 7 für den jeweils obersten Zuckerwürfel zu schaffen.
Bei Nichtgebrauch ist die Öffnung durch die an der Zerstäubereinrichtung seharnierartig angelenkte
Klappe 8 verdeckt. Das Aussehieben des Zuckers besorgt ein Hebel 9.
Die Zerstäubereinrichtung ist in Fig. 2 nochmals herausgezeiehnet. Wie ersichtlich, trägt sie an den unteren, dem Innern des Behälters zugekehrten Wand 10 eine Öffnung 11 von Nadelstichgrösse.
In der oberen, äusseren Wand 12 ist die Mitte durch Pressen zu einer federnden Druckplatte M ausgestaltet. Um einen ungewollten Austritt des Zerstäuberinhaltes zu verhindern, könnte beispielsweise in die federnde Druckplatte ein Muttergewinde eingelötet und in diesem eine Ventilnadel verschraubt sein, welche die Öffnung 11 bei Nichtgebraueh abschliesst. Zum Füllen der Zerstäubereinrichtung dient eine Füllschraube 14.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zuekerwaren, gekennzeichnet, durch die Kombination einer Einzelausgabevorrichtung für eine zu gleichgestalteten festen Körpern geformte saugfähige Grundmasse (Würfelzucker) mit einer Zerstäubereinrichtung, welche derart am Ausgabeende der Ausgabevorrichtung angeordnet ist, dass ihr Inhalt (ätherische Öle, Fruchtsäfte, alkoholische Flüssigkeiten usw.) auf das jeweils zur Ausgabe bereitliegende Stück der Grundmasse verspritzt werden kann.
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