<Desc/Clms Page number 1>
Rollschuh.
EMI1.1
fähigkeit aufweist, wie die gebräuchlichen Schlittschuhe auf einer Eisfläche. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass in einer rohrförmigen FÜhrung von in sieh geschlossener Form eine Reihe von Kugeln angeordnet sind, die aus einem am unteren Teil der Führung angeordneten Schlitz herausragen, ohne jedoch herausfallen zu können, und unmittelbar auf dem Boden rollen. Der obere Teil der Führung ist in bei Schlittschuhen üblicher Weise zur Befestigung am Schuh des Läufers eingerichtet.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Querschnitt der Kugelführung, etwa durch hervorstehende Rippen, derart gestaltet, dass die Kugeln nur in der Längsrichtung nicht aber in der Querrichtung rollen können. Es ist dann, ganz ähnlich wie bei Schlittschuhen, ein seitliches Abstossen möglich, da in der Fahrtrichtung rollende Reibung. senkrecht zu dieser Richtung jedoch die bedeutend grössere gleitende Reibung wirksam ist.
Eine beispielsweise Ausfühmngsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigen Fig. 1 eine teilweise nach -i'-B'in Fig. 2 geschnittene Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie.. : 1-B in Fig. 1 und Fig. 3 einen Querschnitt in vergrössertem Massstab durch eine Kugelrinne mit Rippen.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform hat die Kugelrinne 1 beispielsweise quadratischen Querschnitt und ovale Form. so dass stets mehrere Kugeln auf dem Boden rollen. Sie trägt an ihrem oberen Teil die Befestigungsplatten ; ! und ist mit einer Rille versehen, die die Kugeln K1, K2, K....... aufnimmt. Der untere Teil der Kugelrinne ist so weit ausgenommen, dass die Kuppen der Kugeln herausragen und unmittelbar auf dem Boden rollen, ohne dass die Kugeln herausfallen können.
Es ist zwar schon ein Rollschuh bekannt, bei dem Kugeln in einer in sich geschlossenen Rille verwendet werden ; bei dieser bekannten Ausführungsform laufen die Kugeln jedoch nicht unmittelbar auf dem Boden, sondern auf einer Gleitbahn, die aus einem endlosen Streifen elastischen Materials besteht und die sieh der Rollschuh selbst legt. Mit diesem Rollschuh, der zum Gebrauch auf verhältnismässig rauhen und unebenen Strassenfläehen bestimmt ist, ist jedoch nur eine geradlinige Fortbewegung möglich, während sich der erfindungsgemässe Rollschuh für den Bogen-und Kunstlauf auf glatten Flächen eignet, da er infolge der direkten Berührung der Kugeln mit dem Boden etwa dieselbe Manövrierfähigkeit besitzt, wie ein Schlittschuh auf einer Eisfläche.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 3 hat die Kugelrinne beispielsweise kreisförmigen
Querschnitt, es können jedoch in allen Fällen auch andere Querschnittsformen angewendet werden. Die Rille weist erfindungsgemäss an ihrer Oberseite eine, zwei oder mehrere Rippen Ri, auf, die ein Rollen der Kugeln in der Querrichtung verhindern, in der Längsrichtung jedoch gestatten, wodurch der eingangs erwähnte Vorteil erzielt wird.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Rollschuh, gekennzeichnet durch eine rohrförmige Führung von in sich geschlossener Form, die eine Reihe von Kugeln enthält, welche durch eine Ausnehmung an der Unterseite der Führung herausragen und unmittelbar auf dem Boden rollen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.