AT131093B - Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen, Nachbehandeln und Trocknen von auf Tragstäbe aufgehängten Kunstseidespinnkuchen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen, Nachbehandeln und Trocknen von auf Tragstäbe aufgehängten Kunstseidespinnkuchen.

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AT131093B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen, Nachbehandeln und Trocknen von auf Tragstäbe aufgehängten Kunstseidespinnkuchen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Waschen, Nachbehandeln und gegebenenfalls auch Trocknen von   Kunstseidenspinnkuehen.   Nach älteren bekannten Verfahren werden die Kunstseidenspinnkuchen, nachdem sie eventuell mit Bindfäden unterbunden worden sind, nebeneinander auf drehbaren Stäben aufgehängt und während der Nassbehandlung gedreht. Die Eigenart des neuen Verfahrens besteht demgegenüber darin, dass man dem Kuchen durch einen in seinen Innenraum eingesetzten elastischen Träger eine ganz bestimmte, zwei-oder mehreckige Form gibt. in welcher er während der   Nassbehandlung   verbleibt, so dass z. B. bei der Berieselung ein absatzweises Drehen um 
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 kann. Verwendet man z.

   B. einen ovalen Stützkörper, welcher den Kuchen elastisch von innen fasst, so ergibt sich so die Möglichkeit des absatzweisen Kippens des Kuchens um genau   180 .   Gegenüber den älteren Verfahren wird ausser dem genau gleichmässigen Verlauf des Drehens bei einer grösseren Zahl von Kuchen auch der Vorteil einer Schonung der inneren Fadenlagen erzielt. 



   Die Vorrichtung zur   Durchführung   des Verfahrens besteht aus einem elastischen oder elastisch wirkenden Versteifungskörper, welcher zum Zwecke des Waschens, Naehbehandelns und gegebenenfalls auch Trocknens in die sogenannten Spinnkuchen der Kunstseidenindustrie hineingebracht wird. Im Gegensatz zu vorbekannten Versteifungskörpern hat die beanspruchte besonders geformte Vorrichtung eine unrunde. nicht spulen-oder röhrenförmige Gestalt. Zufolge der Elastizität, der Deformierbarkeit und der Gestalt kann der Versteifungskörper nach dem   Zusammendrücken   in das Innere des Spinnkuchens hineingebracht werden, damit derselbe den Kuchen nach dem Loslassen von innen erfassen kann.

   Hiebei nimmt der Versteifungskörper beim Loslassen wieder annähernd die ursprüngliche Gestalt an und versteift den Kuchen von innen in einer nachgiebigen Art und Weise. 



   Im Rahmen der Erfindung kann der Versteifungskörper eine verschiedenartige Gestalt besitzen. 



  So kann er die Gestalt eines hufeisenförmig gebogenen, also in sich nicht geschlossenen, vorzugsweise   länglich-ovalen   Streifens annehmen, wie die Fig. 1 dies darstellt. Nach dem Zusammendrücken des federnden Streifens 1 kann derselbe in den Spinnkuchen 2 bequem hineingebracht werden, so dass der Streifen den Kuchen, wie es Fig. 2 zeigt, von innen elastisch versteift, während die Ränder des Streifens etwas über den Kuchen hinausragen. Es hat sich gezeigt. dass der so elastisch versteifte Kuchen, selbst ohne dass er gefilzt oder gebunden wird, unter dem schwachen inneren Druck genügend Halt bekommt, so dass er die verschiedenen Behandlungsprozesse, wie z. B. die   Rieselwäsche,   unbeschädigt übersteht. 



   Die Fig. 3 zeigt einen anders geformten, hufeisenförmigen Streifen 3, der an einer Längsseite des Ovals aufgeschnitten ist, und der ebenso bequem, wie es Fig. 4 zeigt, in den   Spinnkuchen   2 mit ähnlichem Effekt hineingebracht werden kann. 



   Man kann dem Versteifungskörper auch eine polygonartige nach Fig.   5   und 6 z. B. viereckige Gestalt geben, der an der einen Polygonecke offen ist. Durch Ineinanderdrücken des elastischen, polygonartigen Streifens kann derselbe in den Spinnkuchen 2 hineingebracht und dann darin geöffnet werden. Um nach dem Öffnen des Polygons demselben einen gewissen Halt zu erteilen, werden die offenen Enden 5 und 6 nach Fig.   Ï     scharnier- oder klauen artig   ausgebildet. Die streifenförmigen, versteifenden Einsatz- 
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   An Stelle von streifenförmigen Versteifungskörpern können auch Spannstäbe 7 und 8 nach Fig. 7 verwendet werden, welche an elastischen Bügeln 9, die offen oder geschlossen sein können, angebracht sind. Die federnden Bügel ermöglichen es infolge ihrer federnden Eigenschaft, die beiden Spannstäbe bequem in den Spinnkuchen einzuführen und nach dem Loslassen den Kuchen in   länglich-gestreckter   Form festzuhalten. Zwecks besserer Auflage der Spinnkuehen können gemäss Fig. 8 die Spannstäbe 7 und 8 mit sattelförmigen Kappen 10 und 11 versehen werden, welche zwecks guten Durchdringen der Behandlungsagenzien auch perforiert sein können. 



   Die Fig. 9 stellt eine mit zwei Spannstäben 12 und   13 versehene Versteifungsvorrichtung   dar, welche an dem Federbügel 9 angebracht sind, und die dadurch ausgezeichnet sind, dass sie doppelseitig nach links und nach rechts über den Federbügel herausragen und die Möglichkeit bieten, zwei oder mehr Spinnkuehen aufzunehmen. 



   In der Fig. 10 ist eine entsprechende, etwas anders gestaltete Vorrichtung zur Aufnahme einer grösseren Reihe von Spinnkuchen 2 dargestellt. Die Spannstäbe sind dort wiederum mit 12 und 13 bezeichnet. Über die Spannstäbe sind Kappen 10 und 11 befestigt, welche sich auf fast die ganze Länge erstrecken. Es sind zwei   Federbügel   und 15 vorhanden, welche die beiden parallelen Stäbe an beiden Enden auseinanderspreizen. Die Federwirkung der Bügel ermöglicht es, die in die Länge gezogenen Spinnkuchen leicht über das Spannstäbegestell zu schieben. Es ist in einer Abänderung auch vorgesehen, dass der eine oder beide Bügel abnehmbar ausgestaltet sind. 



   Die Kuchenträger werden aus für die verschiedenen Behandlungsbäder widerstandsfähigem Material hergestellt. Hiezu eignen sich je nach dem besonderen Verwendungszweck Aluminium, Stahl,   Monelmetall,   sogenannte säurefeste Stähle und Kombinationen solcher Stoffe. Für jene Teile, welche die federnde Wirkung ausüben sollen, wählt man elastisches oder federndes Material, wie Stahl, und überzieht es mit Gummi, Latex, säurefesten Lacken u. dgl, Für die Spannstäbe, auf deren   Federwirkung   man keinen besonderen Wert zu legen braucht, oder wo die Federwirkung der Stäbe, insbesondere wie bei den längeren Stäben nach Fig. 10, wo mehrere Kuchen gleichzeitig aufgesetzt werden, unerwünscht ist, kann man Holz, Aluminium, Bakelit, mit Gummi überzogene Metallstäbe u. dgl. verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Auswaschen, Nachbehandeln und Trocknen von auf Tragstäbe aufgehängten Kunstseidespinnkuchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnkuehen auf unrunde   Kuchenträger,   welche die Kuchen in nachgiebiger Weise von innen fassen, gebracht, mit diesen auf Stäbe aufgereiht und während der Nachbehandlung von Zeit zu Zeit unter Benutzung der unrunden Gestalt der Kuchenträger um bestimmte Winkel gedreht oder gewendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem elastischen oder elastisch wirkenden, gegen die einzelnen Behandlungsbäder widerstandsfähigen Material und gekennzeichnet durch eine unrunde, nicht spulenartige Gestalt, welche in deformiertem Zustande in den Spinnkuehen hineingebracht werden kann, beim Loslassen denselben von innen fasst und ihm so eine von der kreisrunden Form abweichende Gestalt gibt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bestehend aus einem hufeisenartig gebogenen, nicht in sieh geschlossenen, vorzugsweise länglich-ovalen, gegebenenfalls perforierten Streifen, der durch Zusammendrücken in das Innere des Kuchens eingeführt werden kann.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, bestehend aus einem polygonartig geformten und gegebenenfalls perforierten Streifen, der an den beiden Enden scharnierartig oder klauenartig ineinander greifbar ausgestaltet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, bestehend aus zwei oder mehr Spannstäben, welche durch einen oder mehrere federnde, geschlossene oder offene Bügel miteinander verbunden sind und welche durch Pressen der Bügel in das Innere des Kuchens eingeführt werden können und denselben beim Loslassen länglich spannen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe doppelseitig zum Federbügel ausgebildet sind und zur Aufnahme mindestens zweier Spinnkuchen dienen.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe sattelförmig sind oder sattelförmige, gegebenenfalls perforierte Kappen zur Aufnahme der Spinnkuehen EMI2.1
AT131093D 1930-04-10 1931-04-02 Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen, Nachbehandeln und Trocknen von auf Tragstäbe aufgehängten Kunstseidespinnkuchen. AT131093B (de)

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