DE554331C - Versteifungskoerper fuer Kunstseidenspinnkuchen - Google Patents

Versteifungskoerper fuer Kunstseidenspinnkuchen

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DE554331C
DE554331C DE1930554331D DE554331DD DE554331C DE 554331 C DE554331 C DE 554331C DE 1930554331 D DE1930554331 D DE 1930554331D DE 554331D D DE554331D D DE 554331DD DE 554331 C DE554331 C DE 554331C
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DE
Germany
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cake
stiffening body
body according
tension rods
cakes
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Expired
Application number
DE1930554331D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Johann Josef Stoeckly
Dr Erhard Witte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glanzstoff AG
Original Assignee
Glanzstoff AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0418Supporting filaments or the like during their treatment as cakes or similar coreless thread packages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29 a GRUPPE
29 a V 78.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1930 ab
Zwecks Waschens und Nachbehandelns von-Kunstseidenspinnkuchen außerhalb des Spinn topfes ist man bisher auf die verschiedenste Weise vorgegangen. Man hat die Spinnkuchen ζ. B. auf Tragstangen aufgereiht und dann gewaschen und nachbehandelt. Bei Benutzung von Tragstangen verlieren jedoch die Kuchen ihre runde Form und nehmen die Gestalt eines Strähns an. Man hat die Spinnkuchen auch schon auf spulenartige, feste Wickelträger gesteckt, deren äußerer Durchmesser der Weite der Spinnkuchen angepaßt war. Diese Wickelträger müssen aber sehr sorgfältig in die Kuchenöffnung eingeführt werden, wenn keine Ver-Schiebung von Fadenlagen eintreten bzw. keine Beschädigung des.Gespinstes verursacht werden soll; außerdem gestatten sie kein absatzweises geregeltes Wenden der Kuchen. Man hat ferner Celluloidstreifen verwendet, diese zusammengerollt und in die Kuchen hineingesteckt. Auch diese Wickelträger erfordern eine gewisse Vorsicht beim Einführen in die Kuchenöffnung und gestatten kein absatzweises geregeltes Wenden. ~ Sodann bieten sie den Kuchen keine Möglichkeit, praktisch spannungsfrei zu trocknen, was aber notwendig ist, wenn das Auftreten von Fadenwellungen vermieden werden soll. Schließlich soll auch ein allerdings für zu.färben de Garnwickel und nicht für zu waschende und nachzubehandelnde Spinnkuchen bestimmter Wickelträger Erwähnung finden, der aus einem eine Breitlagerung des Wickels herbeiführenden, haarnadelförmigen Metalldraht besteht. Dieser Wickelträger, auf Kunstseidenspinnkuchen angewendet, läßt jedoch kaum ein Aufreihen der Kuchen auf Stäbe und überhaupt kein Wenden auf diesen Stäben zu. Gemäß der Erfindung werden nun Wickelträger in Vorschlag gebracht, die aus elastischem oder elastisch wirkendem Baustoff bestehen und eine runde, nicht spulenartige Gestalt besitzen. Wird ein solcher Wickelträger deformiert in einen Spinnkuchen eingeführt und sodann losgelassen, so faßt er diesen von innen so, daß er mit dem Versteifungskörper auf einer Aufhängevorrichtung gewendet werden kann. Die Vorteile eines Wickelträgers gemäß der Erfindung bestehen darin, daß die Kuchen zwar in gewünschter Weise eine der Strähnform angenäherte längliche Form annehmen, ohne jedoch ihre Rundung zu verlieren, daß das Einführen leicht, schnell und ohne besondere Sorgfalt vorgenommen werden kann, daß mit ihrer Hilfe ein absatzweises Drehen der Kuchen möglich ist und daß sie bei einer entsprechend gewählten Vorspannung ein spannungsfreies bzw. fast spannungsfreies Trocknen der Kuchen gestatten.
Im Rahmen der Erfindung kann der Versteifungskörper eine verschiedenartige Gestalt besitzen. So kann er die Gestalt eines hufeisenförmig, gebogenen, also in sich nicht geschlosse-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Johann Josef Stöckly in Teltow-Seehof und Dr. Erhard Witte in Berlin-Lichterfelde.
nen, vorzugsweise länglich-ovalen Streifens annehmen, wie die Abb. ι dies darstellt. Nach dem Zusammendrücken des federnden Streifens ι kann derselbe in den Spinnkuchen 2 be-S quem hineingebracht werden, so daß der Streifen den Kuchen, wie es Abb. 2 zeigt, von innen elastisch versteift, während die Ränder des Streifens etwas über den Kuchen hinausragen. Es hat sich gezeigt, daß der so elastisch versteifte Kuchen, selbst ohne daß er gefitzt oder gebunden wird, unter dem schwachen inneren Druck genügend Halt bekommt, so daß er die verschiedenen Behandlungsprozesse, wie z. B. die Rieselwäsche, unbeschädigt übersteht. Die Abb. 3 zeigt einen anders geformten, hufeisenförmigen Streifen 3, bei dem an einer Längsseite des Ovals ein Stück frei bleibt, und der ebenso bequem und mit ähnlicher Wirkung wie derjenige nach Abb. 1 in den Spinnkuchen 2 hineingebracht werden kann (vgl. Abb. 4).
Man kann dem Versteifungskörper auch eine polygonartige, nach Abb. 5 und 6 z. B. viereckige Gestalt geben, der an der einen Polygonecke offen ist. Durch Ineinanderdrücken des elastischen, polygonartigen Streifens 4 kann derselbe in den Spinnkuchen 2 hineingebracht und dann darin geöffnet werden. Um nach dem Öffnen des Polygons demselben einen gewissen Halt zu erteilen, werden die offenen Enden 5 und 6 nach Abb. 5 scharnier- oder klauenartig ausgebildet. Die streifenförmigen, versteifenden Einsatzkörper können, wie es im besonderen Abb. 6 zeigt, zwecks intensivster Naßbehandlung und Waschens gelocht sein. An Stelle von streifenförmigen Versteifungskörpern können auch Spannstäbe 7 und 8 nach Abb. 7 verwendet werden, welche an elastischen Bügeln 9, die offen oder geschlossen sein können, angebracht sind. Die federnden Bügel ermögliehen es infolge ihrer federnden Eigenschaft, die beiden Spannstäbe bequem in den Spinnkuchen einzuführen und nach dem Loslassen den Kuchen in länglich-gestreckter Form festzuhalten. Zwecks besserer Auflage der Spinnkuchen können gemäß Abb. 8 die Spannstäbe 7 und 8 mit sattelförmigen Kappen 10 und 11 versehen werden, welche zwecks guten Durchdringens der Behandlungsagenzien auch gelocht sein können.
Die Abb. 9 stellt eine mit zwei Spannstäben 13 und 13 versehene Versteifungsvorrichtung dar, welche an dem Federbügel 9 angebracht sind, und die dadurch ausgezeichnet sind, daß sie doppelseitig nach links und nach rechts über den Federbügel herausragen und die Möglichkeit bieten, zwei oder mehr Spinnkuchen aufzunehmen.
In der Abb. 10 ist eine entsprechende, etwas anders gestaltete Vorrichtung zur Aufnahme einer größeren Reihe von Spinnkuchen 2 dargestellt. Die Spannstäbe sind dort wiederum mit 12' und 13 bezeichnet. Über die Spannstäbe sind Kappen 10 und 11 befestigt, welche sich auf fast die ganze Länge erstrecken. Es sind zwei Federbügel 14 und 15 vorhanden, welche die beiden parallelen Stäbe an beiden Enden auseinanderspreizen. Die Federwirkung der Bügel ermöglicht es, die in die Länge gezogenen Spinnkuchen leicht über das Spannstäbegestell zu schieben. Es ist in einer Abänderung auch vorgesehen, daß der eine oder beide Bügel abnehmbar ausgestaltet sind.
Die Kuchenträger werden aus für die verschiedenen Behandlungsbäder widerstandsfähigem Material hergestellt. Hierzu eignen sich je nach dem besonderen Verwendungszweck Aluminium, Stahl, sogenannte säurefeste Stähle und Kombinationen solcher Stoffe, wie beispielsweise Monelmetall. Für jene Teile, welche die federnde Wirkung ausüben sollen, wählt man elastisches oder federndes Material, wie Stahl, und überzieht es mit säurefesten Lacken, Gummi o. dgl. Massen, wie beispielsweise solche unter der Bezeichnung Latex bekannt sind. Für die Spannstäbe, auf deren Federwirkuhg man keinen besonderen Wert zu legen braucht oder wo die Federwirkung der Stäbe, insbesondere wie bei den längeren Stäben nach Abb. 10, wo mehrere Kuchen gleichzeitig aufgesetzt werden, unerwünscht ist, kann man Holz, Aluminium, Kunstharzmassen, wie beispielsweise solche unter der geschützten Bezeichnung Bakelit bekannt sind, mit Gummi überzogene Metallstäbe u. dgl. verwenden.
Das Verfahren zum Auswaschen, Nachbehandem und gegebenenfalls Trocknen der Kunstseidenspinnkuchen ist dadurch gekennzeichnet, ■daß man unrunde Kuchenträger benutzt, die die Spinnkuchen in nachgiebiger Weise von innen fassen und zufolge ihrer länglichen oder polygonartigen Form eine absatzweise, geregelte Wendung oder Drehung des Kuchens und damit eine geregelte Bespülung oder Berieselung bei der Behandlung ermöglichen.

Claims (5)

105 Patentansprüche:
1. Versteifungskörper für Kunstseidenspinnkuchen beim Waschen, Nachbehandeln und Trocknen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem elastischen oder elastisch wirkenden Baustoff bestehende Körper unrunde, nicht spulenartige Gestalt hat und, deformiert in den Spinnkuchen hineingebracht, diesen beim Loslassen von innen so faßt, daß der Kuchen mit dem Versteifungskörper auf einer Aufhängevorrichtung gewendet werden kann.
2. Versteifungskörper nach Anspruch 1, bestehend aus einem hufeisenartig gebogenen, nicht in sich geschlossenen, Vorzugsweise länglich-ovalen, gegebenenfalls gelochten Streifen, der durch Zusammen-
drücken in das Innere des Kuchens eingeführt werden kann. ■
3. Versteifungskörper nach Anspruch i, bestehend aus zwei oder mehr Spannstäben, welche durch einen oder mehrere federnde, geschlossene oder offene Bügel miteinander verbunden sind und welche durch Pressen der Bügel in das Innere des Kuchens eingeführt werden können und denselben beim Loslassen länglich spannen.
4. Versteifungskörper nach Anspruch 1 und. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstäbe doppelseitig zum Federbügel ausgebildet sind und zur Aufnahme mindestens zweier Spinnkuchen dienen.
5. Versteifungskörper nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstäbe sattelförmig sind oder sattelförmige, gegebenenfalls gelochte Kappen zur Aufnahme der Spinnkuchen tragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930554331D 1930-04-11 1930-04-11 Versteifungskoerper fuer Kunstseidenspinnkuchen Expired DE554331C (de)

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DE554331T 1930-04-11

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DE554331C true DE554331C (de) 1932-07-07

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US (1) US2011167A (de)
DE (1) DE554331C (de)
GB (1) GB359872A (de)
NL (1) NL31783C (de)

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NL31783C (de)
GB359872A (en) 1931-10-29
US2011167A (en) 1935-08-13

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