AT131031B - Einrichtung für den asynchronen Anlauf von Synchronmaschinen. - Google Patents

Einrichtung für den asynchronen Anlauf von Synchronmaschinen.

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AT131031B
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AT
Austria
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winding
phase
axis
synchronous machines
circuit
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Inventor
Michael Dr Ing Liwschitz
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Siemens Ag
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
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Description


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  Einrichtung für den asynehronen Anlauf von Synehronmasehinen. 



   In vielen Fällen sind Synchronmaschinen für asynchronen Anlauf eingerichtet und erhalten zu diesem Zwecke eine   Kurzschlusswicklung,   die etwa auf dem Erregerteil der Maschine untergebracht ist. Hiebei ist es bereits vorgeschlagen worden, die Anlaufwicklung der Synchronmaschinen nicht als Käfigwicklung, sondern als Phasenwicklung auszuführen. Hiebei wird die Maschine wie eine Asynchronmaschine etwa unter Einschaltung von Widerständen in den Kreis der Phasenwicklung angelassen, wobei dann die Phasenwicklung nach dem Anlauf kurzgeschlossen wird, während gleichzeitig der Erregerteil mit Gleichstrom erregt wird. 



   Nach der Erfindung lässt sich die Ausnützung einer derartigen Maschine erheblich dadurch verbessern, dass die Anlaufphasenwicklung für die Erregung verwendet wird, indem diese gleichfalls mit Gleichstrom erregt wird, also beispielsweise mit der Erregerwicklung in Reihe geschaltet wird. Um hiebei gleichzeitig das Querfeld dämpfen zu können, kann die Anlaufphasenwieklung nach der weiteren Erfindung derart ausgebildet werden, dass sie in der Schaltung als Erregerwicklung einen Kurzschlusskreis in bezug auf das Querfeld bildet. 



   Bei Drehstrommaschinen wird die Anlaufwicklung hiebei ähnlich einer dreiphasigen Wicklung ausgebildet. 



   Bei   Einphasenmasehinen   empfiehlt es sich, die Anlaufwicklung einphasig auszubilden und hiebei derart anzuordnen, dass ihre magnetische Achse auf der magnetischen Achse der Gleichstromerregerwicklung senkrecht steht. Bei Zweiphasenmaschinen kann die Anlaufwicklung als Zweiphasenwicklung ausgeführt werden, wobei die Achse der einen Phase der Wicklung mit der Achse der Gleichstromerregerwicklung zusammenfällt, während die Achse der zweiten Phase der Wicklung auf die Achse der Erregerwicklung senkrecht steht. 



   Unter Umständen kann es jedoch von Vorteil sein, auch bei drei-und mehrphasigen Maschinen die Anlaufwieklung zwei-oder einphasig, wie in vorstehendem genauer angegeben, auszubilden. 



   Die Dimensionierung der   Phasenwicklung   bzw. der Erregerwicklung wird hiebei mit Vorteil derart gewählt, dass die ohmsehen und auch die Streublindwiderstände in bezug auf die einzelnen Achsen bzw. 



  Wicklungen gleich gross sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Synchronmaschine   mit eigener Gleichstromerregerwicklung und einer weiteren als Phasenwicklung ausgeführten Anlaufwicklung für den asynchronen Anlauf, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufphasenwicklung nach dem Anlauf gleichfalls als Erregerwicklung mit Gleichstrom erregt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Synchronmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Phasenwicklung, dass wenigstens ein Teil derselben in der Schaltung als Erregerwicklung in bezug auf das Querfeld eine Kurzschlusswicklung darstellt.
    3. Synchronmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, insbesondere Zweiphasenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der einen Phase der als Zweiphasenwicklung ausgeführten Anlaufwieklung mit der Achse der Gleichstromerregerwicklung zusammenfällt, die Achse der andern Phase aber zu dieser senkrecht steht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT131031D 1930-08-19 1931-07-15 Einrichtung für den asynchronen Anlauf von Synchronmaschinen. AT131031B (de)

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