AT130973B - Verfahren zum Erleichtern des Anspringens von Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Erleichtern des Anspringens von Brennkraftmaschinen.

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  Verfahren zum Erleichtern des Anspringen von   Brennkraftmaschmen.   



   Es ist bekannt, dass   Brennkraftmaschinen   bei niedrigen Temperaturen nur schwer anspringen, weil die   üblichen   Brennstoffe unter diesen Bedingungen oft keine   zündfähigen   Gemische bilden. Man 
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 nur schwierig zu handhaben sind, so kommen sie praktisch wenig in Betracht. 



   Es wurde nun gefunden, dass man auch diese Stoffe sehr gut verwenden kann,   wenn   sie in einer solchen Form vorliegen, dass sie leicht aufzubewahren und zu handhaben sind, z. B. aufgesaugt in elastischen porösen Massen, wie   Schwämmen,   oder auch dadurch in feste Form gebracht, dass man in der Flüssigkeit durch eine chemische Reaktion eine   hoehvoluminöse     Gerüstmasse   erzeugt, und man aus diesen Massen den Brennstoff durch mechanischen Druck freimacht und dem Motor zuführt etwa in der Weise, dass ihn die Maschine mit Luft ansaugt.

   Die Erzeugung der hochvoluminösen   Gerüstmasse   kann beispielsweise erfolgen, indem man Harz oder daraus gewonnene Säuren, vorzugsweise Abietinsäure, im Kohlenwasserstoff löst und dazu so viel Ammoniak in Form von Ammoniakwasser oder in Gasform zusetzt, dass eine feste Masse entsteht. Das gebildete Salz ist hochporös und saugt den flüssigen Brennstoff in den feinen Kanälen auf. Durch mechanischen Druck kann man jedoch den Brennstoff freimachen und bringt 
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 das Ansaugrohr der Maschine ein, so springt dieser selbst bei extrem niedrigen Temperaturen an. 



   Den in der geschilderten Weise in feste Form gebrachten Brennstoff bewahrt man zweckmässig in Tuben auf ; man kann aber auch eine ortsfeste Anordnung treffen, in der durch Druck, z. B. mit einer Spindel, auf eine eingesetzte Patrone von verfestigtem Brennstoff dieser   freigemacht   und der Ansaugleitung   zugeführt   wird. 



   Als brennbare Substanz wird zweckmässig eine solche angewendet, die, wie Kohlenwasserstoffe, nur geringe Verdampfungswärme hat. Dabei ist auch ein weiter Zündbereich   erwünscht.   



   An Hand beifolgender Skizze sei das Verfahren näher erläutert : Eine Blechhülse A, die am unteren Ende durch eine Siebplatte B verschlossen ist, wird mit verfestigtem Pentan C gefüllt und oben durch einen beweglichen Druckstempel D verschlossen. Diese Hülse (Patrone) ist durch Leitung J mit dem   Ansaugstutzen G   der Brennkraftmaschine F verbunden. Durch Drehen der Spindel E wird der Druckstempel D in der Patrone herabgedrückt und dadurch Pentan aus der verfestigten Masse freigemacht. 



  Dieses Pentan geht durch die enge Leitung J zur Ansaugleitung der Kraftmaschine. Bereits eine Menge von einigen Kubikzentimetern genügt, um die Maschine sicher anspringen zu lassen. 
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Claims (1)

  1. so viel Ammoniak in Form von Ammoniakwasser oder in Gasform zusetzt, als zur Salzbildung erforderlich ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT130973D 1929-03-25 1930-02-13 Verfahren zum Erleichtern des Anspringens von Brennkraftmaschinen. AT130973B (de)

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