AT130839B - Anordnung zum Weichtasten von Sendern. - Google Patents

Anordnung zum Weichtasten von Sendern.

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AT130839B
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Lorenz C Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zum Weichtasten von Sendern. 



   Bei der Telegraphietastung von drahtlosen Sendern werden die ausgesandten Zeichen als rechteckige Zeichen weitergegeben, da die Trägerfrequenz ja einfach unterbrochen wird. Die rechteckige Zeiehenform bedingt aber eine grosse Zahl von Oberwellen, die leicht zu Störungen fremder Sender Anlass geben. 



   Man hat deshalb bei fremdgesteuerten Sendern Anordnungen in den Gitter-oder Anodenkreisen des Hauptsenders vorgesehen, die ein schnelles Ansteigen der Zeichen im Hauptsender verhindern und dafür sorgen, dass die Zeichen sich nur langsam nach Null verlieren. Man nennt dieses Arbeiten Weichtasten. Bei diesen Anordnungen bleibt der Steuersender dauernd eingeschaltet und nur der Hauptsender wird getastet. Der Nachteil dieser Anordnungen besteht aber darin, dass durch den Dauerbetrieb des Steuersenders ein Gegensprechverkehr nicht möglich ist, da der eigene Steuersender die Aufnahme der Zeichen des fernen Senders beeinträchtigt. 



   Dieser Nachteil wird durch die vorliegende Erfindung behoben, indem der Steuersender erst beim Tasten der Zeichen eingeschaltet wird. Es muss jedoch dafür gesorgt werden, dass der Hauptsender erst eingeschaltet wird, wenn der Steuersender in seiner richtigen Frequenz schwingt und dass er vor dem Steuersender wieder abgeschaltet wird. Zu diesem Zweck ist eine durch die Tasteinrichtung betätigte Schaltungsanordnung vorgesehen. 



   In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsformen dieser Schaltung dargestellt, doch ist die Erfindung auf diese Ausführung nicht   beschränkt.   In der Fig. 1 stellt St die Röhre des Steuersenders und H die Röhre des Hauptsenders dar. Die Tastung des Steuersenders erfolgt durch den Kontakt   T2   des Relais R2 und den Kontakt   T12 des   Relais   Ri, während   der Hauptsender über den Kontakt   T13 des   Relais   R1   gesteuert wird. Bei der Tastung des Senders spielt sich folgender Vorgang ab : Sobald die Taste T betätigt wird, spricht das Relais   I4   an und schliesst seine   Kontakte rii,   und r13.

   Die Kontakte sind so justiert, 
 EMI1.1 
 des Steuersenders St geschlossen, so dass derselbe schwingt und sich auf seine Betriebsfrequenz einstellt. 



  Kurze Zeit später wird durch den Kontakt   t'is der   Hauptsender über eine Anordnung D im Gitterkreis getastet. Über den Kontakt ru wird ausserdem das Relais R2 von + über Kontakt ru, Taste T nacheingeschaltet, dem ein Kondensator   OB   parallelgeschaltet ist. Dieses Relais betätigt nunmehr seinen Kontakt r2, der parallel zum Kontakt   r12 liegt.   



   Die im Gitterkreis des Hauptsenders liegende Anordnung D aus Induktivitäten und Kondensatoren hat den Zweck, ein langsames Ansteigen der Spannung im Gitterkreis zu erreichen und ein plötzliches Abfallen der Spannung beim Ausschalten des Hauptsenders zu verhindern   (Weichtasten).   Es ist auch möglich, eine entsprechende Anordnung im Anodenkreis des Hauptsenders vorzusehen. Gleichzeitig wird durch die Anordnung erreicht, dass der Steuersender seinen richtigen Betriebszustand erreicht hat, bevor der Hauptsender seine volle Energie ausstrahlt. 



   Beim Öffnen der Taste T fällt   zunächst   das Relais Ri ab und schaltet dabei über den Kontakt   T13   den Hauptsender aus. Durch das Öffnen des Kontaktes'12 wird der Steuersender nicht   beeinflusst,   da der Gitterkreis über den Kontakt r2 des Relais      zunächst geschlossen bleibt. Gleichzeitig wird zwar der Stromkreis für das Relais   R2 durch   den Kontakt   1"11   unterbrochen, doch fällt dieses Relais erst verzögernd ab, da ihm der Kondensator Cl parallelgeschaltet ist. Durch den dann geöffneten Kontakt   T2   wird auch der Steuersender ausgeschaltet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine   ähnliche   Anordnung zur Tastung der Sender ist in Fig. 2 dargestellt. Bei dieser Anordnung erfolgt die Steuerung der Sender über eine Wechseltaste. Im Ruhezustand der Taste T ist das Relais   R2   ständig angezogen und der zur Einschaltung des Steuersenders benutzte Kontakt   1'2   geöffnet. Wird die Taste betätigt, so   w : rd dureh   den   Trennkontakt   der Taste T zuerst der Stromkreis für das Relais R2 unterbrochen und über den Kontakt   1"2   der Steuersender eingeschaltet, dann wird beim Niederdrücken der Taste T das Relais   ss   erregt und schaltet über den Kontakt   1'1   den Hauptsender ein. Beim Öffnen der Taste T spielt sich derselbe Vorgang in umgekehrter Reihenfolge   ab.

   Zunächst wird   der Stromkreis 
 EMI2.1 
 Relais      eingeschaltet und durch den Kontakt   1'2   der Steuersender ausser Betrieb gesetzt. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist es also möglich, einen einwandfreien Gegensprechbetrieb durchzuführen und gleichzeitig mit abgerundeten Tastzeichen zu arbeiten, so dass Oberwellen und damit Störungen anderer Sender weitgehendst vermieden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Weichtasten von fremdgesteuerten Sendern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Relaisschaltung beim Tasten den Steuersender vor dem Hauptsender einschaltet und am Ende des Tastzeichens nach dem Hauptsender ausschaltet und dass der   Iäuptsender   eine Dämpfungsanordnung (Kette, gekoppeltes   Schwingungssystem   od. dgl.) besitzt, die seine Energie beim Einschalten langsam auf ihren vollen Wert ansteigen und beim Ausschalten langsam auf Null abklingen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung von Haupt-und Steuersender über zwei Relais erfolgt.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Relais des Steuersenders ein Kondensator parallelgeschaltet ist, der seine Abfallzeit verzögert.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der beiden Reilais eine Wechseltaste dient, welche die beiden Relais wechselweise erregt.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass die Dämpfungsanordnung (D) im Gitterkreis des Hauptsenders liegt.
    6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsanordnung im Anodenkreis des Hauptsenders liegt. EMI2.2
AT130839D 1931-04-01 1931-12-09 Anordnung zum Weichtasten von Sendern. AT130839B (de)

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DEL78018D DE549147C (de) 1931-04-01 1931-04-01 Anordnung zum Weichtasten von fremdgesteuerten Sendern

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AT130839B true AT130839B (de) 1932-12-10

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US (1) US2005790A (de)
AT (1) AT130839B (de)
DE (2) DE549147C (de)
FR (1) FR728688A (de)
GB (1) GB380316A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2691094A (en) * 1951-09-26 1954-10-05 Motorola Inc Radio control circuit
DE960210C (de) * 1954-10-22 1957-03-21 Siemens Ag Verfahren zur Tastung eines fremdgesteuerten Telegrafiesenders

Also Published As

Publication number Publication date
DE659913C (de) 1938-05-14
DE549147C (de) 1932-04-23
US2005790A (en) 1935-06-25
GB380316A (en) 1932-09-15
FR728688A (fr) 1932-07-09

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