AT130707B - Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge. - Google Patents

Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge.

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AT130707B
AT130707B AT130707DA AT130707B AT 130707 B AT130707 B AT 130707B AT 130707D A AT130707D A AT 130707DA AT 130707 B AT130707 B AT 130707B
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Zeiss Carl Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge. 



   Bei den Einrichtungen zur Übertragung vom Lichtsignalen auf   Eisenbahnzüge   hat   man   im allgemeinen eine grössere Anzahl lichtelektrischer Zellen auf einem Kreis angeordnet, um eine Mehrzahl verschiedener Zeichen übertragen zu können. Die Übertragung selbst geschieht bekanntlich mit Hilfe von Raumspiegeln, die ein auf sie fallendes   Lichtbüschel   in zwei   Teilbüschel   aufspalten, die etwas gegen die Achse des einfallenden Büschels und gegeneinander geneigt aus dem Spiegel austreten, so dass man bei Anordnung mehrerer Zellen durch Drehen der Spiegel um die Achse des einfallenden Büschel das zur Zeichenübertragung dienende Licht auf die eine oder die andere der Zellen richten kann. Je zwei 
 EMI1.1 
 auch elektrisch miteinander verbunden.

   Es entstehen auf diese Weise zwei Gruppen von Zellen, von denen die eine Gruppe stets von dem einen und die andere stets von dem andern der beiden von den Raumspiegeln zurückgeworfenen Teillichtbüschel beeinflusst wird. Man kann die Einrichtung auch so treffen, dass sich 
 EMI1.2 
 der Teillichtbüsehel) nur eine der Gruppen. Für diese Einrichtungen hat man vorgeschlagen, alle Zellen einer Gruppe zu einer einzigen grossen Zelle zusammenzufassen, der man dabei die Form eines Halbringes 
 EMI1.3 
 lösen. Die Ringzellen haben jedoch den Nachteil, dass sie einmal nicht leicht herzustellen sind und dass sie ausserdem schlecht ausgenutzt werden, da jeweils nur ein verhältnismässig kleiner Teil der Zelle belichtet wird und sich ihr Widerstand infolgedessen nur verhältnismässig wenig ändert. 



   Nach der Erfindung lassen sich jedoch die Ringzellen vermeiden, ohne dass man wieder zu einer grösseren Zahl von Zellen übergehen müsste, wenn man die Einrichtung mit einem aus zwei nebeneinander- liegenden Teilen bestehenden Kondensorsystem ausstattet, von dem jeder Teil eines der von den Raum-   spiegeln ausgehenden Teillichtbüschel aufnimmt   und so gestaltet ist, dass er dieses Büschel so nach einem
Punkt der   Kondensoraehse   lenkt, dass die   Achsenpnnkte   der beiden Systemteil, nach denen die   Büschel   gelenkt werden, einen verhältnismässig grossen Abstand voneinander haben.

   Dann kann man in jedem dieser   Achsenpunkte   wieder eine normale Zelle anordnen, da die   Teillichtbüschel unbeselhadet   der ver- schiedenen Stellungen der Raumspiegel stets nach diesen Punkten gesammelt werden. 



     Zweckmässigerweise   schaltet man vor jeden der beiden Teile des Kondensorsystems eine ebene
Spiegelfläche, die die Richtung des nach dem betreffenden Systemteil   zielenden Strahlenbüschels   quer zur Einfallsriehtung der   Strahlenbüschel   ablenkt. Dadurch lässt sich eine völlig   symmetrische   Anordnung erzielen, bei der sich eine günstige Lage der Zellen gegenüber den sie beeinflussenden   Lichtbüscheln   ergibt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines der Erfindung entsprechenden optischen
Systems im Schnitt wiedergegeben. 



   Das dargestellte System besitzt eine   Sammellinse   a, die vom   Glühfaden   b einer Lampe c über ein
Spiegelprisma d ein Bild   b'entwirft. Am   Ort dieses Bildes ist eine Sammellinse e angeordnet. Befindet sich dann vor der Linse e ein Raumspiegel der oben genannten Art, so wird das von der Linse e ausgehende   Strahlenbüschel   von dem   Raul11spiegel   in zwei Teilbüschel aufgespalten und z. B. in den Richtungen A und B zurückgeworfen. Dabei entstehen zwei Bilder   bI" und b2" des Glühfadens b.

   Eine Linse l'bildet   ferner die Öffnung der Linse e auf ein zweiteiliges Kondensorsystem ab, das aus zwei halbringförmigen   Glaskiirpern gl und g2   besteht, deren Ringachsen C C zusammenfallen und deren Oberflächen in den 

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 stark abgezogen gezeichneten Teilen versilbert sind. Jedem der Glaskörper gl und   g ?   ist ein total reflektierendes Prisma   h   vorgeschaltet. Die von der Linse f entworfenen Bilder des Glühfadens b entstehen in den Ebenen D1-D1 und D2-D2. Die Glaskörper   gl   und g2 sind so ausgebildet, dass die von den Bildern ausgehenden Strahlen nach den Punkten EI und      der Achse   0 -C   gesammelt werden, in welchen Punkten zwei normale   Selenzellen ",'1 und i2   angeordnet werden.

   Wie ersichtlich, kann bei dieser Einrichtung die die   Büschelachsen   A und B enthaltende Ebene um 1800 um die Achse des austretenden Büschels gedreht werden, ohne dass sich die Abbildung des Glühfadens b in bezug auf die Selenzellen ändert. Die Selenzelle i2 wird stets beeinflusst und dient zur Auslösung eines Kontrollzeichens. Zwischen dem Körper   gl   und dem zugehörigen Prisma h dagegen ist noch eine drehbare, in bekannter Weise in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Zuges gesteuerte Blende   i   angeordnet, die eine Belichtung der Zelle   ",'1 nur   dann zulässt, wenn eine der jeweiligen Stellung der   Büschelebene   A-B zugeordnete Höchstgeschwindigkeit des Zuges überschritten wird, wodurch dann die eigentliche Zugbeeinflussung, z. B. eine Bremsung, ausgelöst wird.

   Die Anordnung lässt sich aber auch so treffen, dass die Blende   i die   Belichtung der Zelle   ",'1 gerade   dann verhindert, wenn die betreffende Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. In diesem Fall wird ein Kontrollzeichen ausgelöst, wenn beide Zellen il und i2 belichtet werden und die eigentliche Wirkung, also z. B. wieder die Bremsung, wird ausgelöst, wenn nur die Zelle i2 belichtet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge mit Hilfe von Raumspiegeln, die ein auf sie fallendes Lichtbüschel in zwei Büschel aufspalten, gekennzeichnet durch ein Kondensorsystem, das aus zwei nebeneinander liegenden Teilen besteht, deren jeder eines der von den Raumspiegeln ausgehenden Strahlenbüsehel aufnimmt und die Strahlen des aufgenommenen Büschels so nach einem Punkt seiner optischen Achse lenkt, dass die Achsenpunkte der beiden Systemteile, nach denen die Büschel gelenkt werden, einen verhältnismässig grossen Abstand voneinander haben.

Claims (1)

  1. 2. Optisches System nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass jedem der beiden Teile des Kondensorsystems eine ebene Spiegelfläche vorgeschaltet ist, die die Richtung des nach dem betreffenden Systemteil zielenden Strahlenbüschels quer zur Einfallsrichtung der Strahlenbüscheln ablenkt. EMI2.1
AT130707D 1930-10-25 1931-10-17 Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge. AT130707B (de)

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AT130707D AT130707B (de) 1930-10-25 1931-10-17 Optisches System für Einrichtungen zum Übertragen von Lichtsignalen auf Eisenbahnzüge.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929118A1 (de) * 1988-09-01 1990-03-15 Daifuku Kk Anlage zum steuern des fahrens von transportzuegen

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