AT130461B - Vakuumschalter, dessen Vakuumkolben durch Wellrohre abgeschlossen ist. - Google Patents

Vakuumschalter, dessen Vakuumkolben durch Wellrohre abgeschlossen ist.

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AT130461B
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Inventor
Rudolf Dr Phil Berthold
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N11/00Stereotype mats

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  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

Description


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  Vakuumschalter, dessen Vakuumkolben durch Wellrohre abgeschlossen ist. 



   Die Erfindung betrifft einen   Vakuumschalter,   dessen vorzugsweise aus Glas bestehender Vakuumkolben durch Wellrohre abgeschlossen ist. Die Anwendbarkeit von   Starkstroll1schaltern   mit Vakuum-   gefässen (Vakuumschaltern)   ist neuerdings wieder durch die Versuche von Sörrensen und Mendenhall nachgewiesen worden. Die physikalischen Eigenschaften derartiger Vakuumschalter erscheinen auch 
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 stromtechnik rechnen, wenn es gelänge, dafür geeignete Vakuumgefässe zu schaffen, die auch eine für den praktischen   Betrieb genügende mechanische Festigkeit   haben.

   Besonders wünschenswert ist bei der konstruktiven Ausbildung derartiger Vakuumschalter die Möglichkeit, mechanische Bewegungen von aussen her in das Innere des Vakuumkolbens   einzuführen.   Dies lässt sich auch, wie schon mehrfach vorgeschlagen wurde, durch elastische Übertragungsglieder (Wellrohre oder Membranen) erreichen, nur ist es noch immer nicht gelungen, das Vakuumgefäss selbst, das   naturgemäss   in wesentlichen Teilen aus Glas oder keramischer Masse bestehen muss, gegen   mechanische Ersehütterungsstösse zu schützen.   



   Diesem Schutz dient vorliegende Erfindung, u. zw. werden erfindungsgemäss zum   Unschädlich-   machen stossartiger Erschütterungen die das Vakuumgefäss   abschliessenden   Wellrohre als elastische Aufhängeteile für den Kolben an im Raume feststehenden Elektrodeneinführungen verwendet. Die Wellrohre können mit Massen belastet sein, die vorzugsweise als Ringe ausgebildet sind und zwischen je zwei elastischen Gliedern der Wellrohre liegen. 



   Der neue Vakuumschalter bietet eine weitestgehende Sicherheit insofern, als die Fortpflanzungen 
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 so gemildert werden, dass Zerstörungen oder Beschädigungen nicht auftreten. Besonders zugute kommt der durch den neuen Sehalter gewährleistete Schutz den   unvermeidlichen Schmelzstellen zwischen   Metall und Glas, die bei den bekannten Schaltern zufolge der an diesen Stellen auftretenden grossen Beanspruspruchungen besonders leicht beschädigt wurden. 



   Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Das Vakuumgefäss 1 ist an den Stirnseiten durch Wellrohre 4 und   3   abgeschlossen, durch die die im Raume feststehenden   Elektrodeneinführungen   2 und 3 hindurchgeführt sind. Die Wellrohre dienen somit als elastische Aufhängeteile für das Vakuumgefäss. Die Wellrohre sind bei 6 und 7 in den Vakuumkolben 1 eingeschmolzen oder in andrer Weise vakuumdicht mit ihm verbunden und an ihren andern 
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 sind innerhalb des Kolbens 1 ausserdem isolierende Stützen, z. B. Porzellanstäbe   8,   eingesetzt. 



   Infolge dieser Anordnung werden Erschütterungen nicht mehr in   gefährlichem   Grade auf den Kolben 1 übertragen, sondern die Übertragung des   Kräfteübersehusses zwischen   den beiden Elektroden wird von den Stützen 8 übernommen und durch die Wellrohre ausgeglichen. 
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 Wellrohr, etwa in seiner Mitte, Massen 9 angebracht. 



   Statt die   isolierenden Stützen S innerhalb   des Kolbens   anzubringen,   kann man sie auch gemäss Fig. 2 ausserhalb desselben vorsehen und mit den Elektroden 2, 3 durch Streben 10, 11 verbinden. 



   Ferner lässt sieh hinsichtlich der Anordnung der zur Stossdämpfung dienenden Massen die Anordnung auch so treffen, dass man diese Massen z. B. als Ringe zwischen je zwei elastische Rohrstücke schaltet, die an jedem Ende des Vakuumkolbens 1 vakuumdieht angesehlossen sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vakuumsehalter, dessen vorzugsweise aus Glas bestehender Kolben durch Wellrohre abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die das Vaknumgefäss abschliessenden Wellrohre als elastische Aufhängeteile für den Kolben an im Raume feststehenden Elektrodeneinfuhrungen verwendet sind.
    2. Vakuumsehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellrohre mit Massen (9) belastet sind.
    3. Vakuumsehalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wellrohre belastenden Massen als Ringe ausgebildet sind und zwischen je zwei elastischen Gliedern der Wellrohre liegen.
    4. Vakuumsehalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass seine feststehenden Elektrodeneinführungen durch in den Vakuumkolben eingebaute (8) oder ausserhalb desselben angeordnete (10, 11) isolierende Stützen miteinander verbunden sind. EMI2.1
AT130461D 1929-06-20 Vakuumschalter, dessen Vakuumkolben durch Wellrohre abgeschlossen ist. AT130461B (de)

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