AT130421B - Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brenn- kraftmaschine. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> so dass er mit dieser in innigen Kontakt kommt und hiebei vorgewärmt wird. Die Verdampferplatten 7 und 8 sind : mit Schlitzen l'und 8'versehen (Fig. 4 und 5), durch die der Brennstoff hindurchtritt und so von der Platte 8 zur Platte 7 und von dieser zur Abschlussplatte 5 gelangt, wo der Brennstoff durch eine ent- sprechend Öffnung in der Platte 5 aus dem Verdampfer austritt. Um der zunehmenden Volumsver- grösserung des Brennstoffes bei seinem Wege von unten nach oben Rechnung zu tragen, sind die Kammer 1 und die Platten 5 bis 8 von unten nach oben trapezförmig erweitert. Dementsprechend sind auch die Schlitze in den Verdampferplatten bei jeder Platte so ausgebildet, dass im unteren Teil der Verdampfer- platten schmale Schlitze vorgesehen werden und die Schlitze nach oben zu immer breiter werden. Da das Volumen des Brennstoffes bei seinem Wege längs der Verdampferplatten zunimmt, so wäre es er- wünscht, die Schlitze jeder folgenden Platte breiter zu machen als die vorhergehenden. Hiedurch würde jedoch der Nachteil entstehen, dass ein grosser Teil des Brennstoffes nur durch die Schlitze hindurchziehen würde, ohne, zumindest auf einem Teil seines Weges, längs der Platten entlang zu streichen. Um dies zu vermeiden, wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der zunehmenden Volumsvergrösserung auf die Weise Rechnung getragen, dass die erste Platte 8 nur wenige, bei Fig. 5 nur fünf breite Schlitze, die folgende Platte 1 jedoch eine bedeutend grössere Anzahl schmälerer Schlitze erhält. Um ferner den Weg des Brennstoffes im Verdampfer möglichst oft umzulenken, sind die Schlitze bei den einzelnen Ver- dampferplatten in verschiedenen Richtungen angeordnet. Sie verlaufen z. B. bei der Platte 8 horizontal, bei der Platte 7 vertikal, wobei je eine Reihe vertikaler Schlitze ungefähr in der Höhe eines horizontalen Schlitzes der vorhergehenden Platte beginnt, so dass den fünf horizontalen Schlitzen der Platte 8 fünf Reihen von vertikalen Schlitzen der Platte 7 entsprechen, die nach oben zu immer länger und breiter werden. Hiedurch wird erzielt, dass der grösste Teil des Brennstoffes einen schrauben- oder spiralförmigen Weg nimmt, ohne dass hiezu besondere schrauben-oder spiralförmige Kanäle erforderlich wären. Die vertikalen Schlitze 7'sind an ihrem unteren Ende mit vorzugsweise kreisförmigen Erweite- rungen 1" versehen, die eine Art Tropfkammer darstellen. In diesen Erweiterungen sammeln sich grössere Brennstofftropfen an, so dass ein länger andauernder Kontakt des Brennstoffes mit der Platte 1 und damit eine intensivere Verdampfung erzielt wird. Die Abschlussplatte 5 und 6 und die Verdampferplatten 7, 8 können aus einem beliebigen Metall bestehen. Es wurde jedoch gefunden, dass sich bei Verwendung von Nickelplatten ein ganz besonderer Effekt ergibt, da Nickelplatten in diesem Falle als Katalysator wirken. In dieser Richtung durchgeführte Versuche haben ergeben, dass die Verdampfung beim Einbau von Nickelplatten oder aus einer Nickellegierung bestehenden Platten restlos und vollkommen ist. Die Schlitze 7'und 8'können auch in zwei um die Längsachse der Verdampferplatten symmetrische Gruppen unterteilt sein. Eine solche Anordnung ist besonders dann von Bedeutung, wenn nicht wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine einzige Brennstoffzuführungsdüse, sondern deren zwei vorgesehen werden. Man kann z. B. jeder Gruppe der Schlitze ein Brennstoffzuführungsventil zuordnen, derart, dass bei Leerlauf und bei kleineren Motorleistungen nur die eine Düse geöffnet wird. In diesem Falle nimmt der Brennstoff im wesentlichen seinen Weg nur durch eine Gruppe der Schlitze 8'und 7'. Bei grösserer Motorleistung wird dann die zweite Brennstoffzuführungsdüse zugeschaltet, so dass nun auch die zweite Gruppe der Schlitze vom Brennstoff durchströmt wird. Der im Verdampfer vergaste Brennstoff gelangt durch ein mittels eines Stutzens 13 an den Verdampfer angeschlossenes Gaszuleitungsrohr 14 in die Luft-Gas-Mischvorrichtung, in dessen Ansaugrohr 15 in bekannter Weise eine Luftregulierung 16 und eine Drosselklappe 17 zur Regelung des angesaugten Luft-Gas-Gemisehes eingebaut sind. Die Brennstoffzuführungsdüse wird hiebei in Abhängigkeit von der Stellung der Drosselklappe 17 gesteuert, was in Fig. 1 durch eine strichlierte Einflusslinie angedeutet ist. Um dem Verdampfer die initiale Wärmemenge, die zur Verdampfung des Brennstoffes notwendig ist, zuzuführen, kann in der Kammer 2 ein elektrischer Heizkörper vorgesehen sein, der vor Inbetriebsetzen des Motors eingeschaltet wird und der auch zur zusätzlichen Heizung verwendet werden kann. EMI2.1 in Gang gesetzt und dieser abgestellt werden, bis die Kammer 2 hinreichend erwärmt ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist derVerdampfer für leichte Brennstoffe derart vorgesehen, dass ein und dieselbe Luft-Gas-Mischvorrichtung für beide Verdampfer verwendet werden kann. Zu diesem Zwecke ist in das Ansaugrohr 15 der Luft-Gas-Mischvorrichtung ein Wechselventil 19 eingebaut, das in einer Stellung das Ansaugrohr 15 mit dem Benzinvergaser, in der andern Stellung mit dem Vergaser für schwere Brennstoffe verbindet. Bei Inbetriebsetzen der Maschine wird das Ansaugrohr an den Benzinvergaser angeschlossen, nach einer gewissen Zeit wird das Wechselventil umgestellt, so dass nun der Verdampfer für schwere Brennstoffe zur Wirkung gelangt. Es kann jedoch auch der Vergaser 18 für einen schwer flüchtigen Brennstoff eingerichtet werden, in welchem Falle in den Anschlussstutzen an das Ansaugrohr 19 ein elektrischer Heizkörper 20 eingebaut wird. Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Verdampfer seitlich an die Heizvorrichtung angeschlossen. Der Verdampfer kann jedoch auch mitten durch die Heizvorrichtung geführt werden (Fig. 6 und 7), derart, dass er zwischen zwei wärmeabgebenden Zwischenwänden vorgesehen ist, so dass <Desc/Clms Page number 3> die Verdampferplatten von zwei Seiten aus beheizt werden. Die beiden durch den Verdampfer voneinander getrennten Teile 21 und 22 der Heizvorrichtung können hiebei durch besondere Eintrittsstutzen unabhängig voneinander beheizt werden (Fig. 6) oder sie können durch einen Verbindungsstutzen 25 miteinander kommunizieren, so dass die Auspuffgase zuerst den Teil M und dann den Teil 22 durchströmen. Die Zuführung des Brennstoffes muss bei diesen Ausführungsbeispielen natürlich zwischen die beiden mittleren Platten des Verdampfers erfolgen. Das Brennstoffzuführungsrohr 26 kann hiebei unmittelbar oder in Spiralform durch den Heizkörper hindurchgeführt werden, so dass der Brennstoff vor Eintritt in den Ver- dampfer vorgewärmt wird.
Claims (1)
- Der neue Verdampfer gewährt die Vorteile, dass bei einfacherer Konstruktion als bisher und ohne dass die Saugkraft des Motors übermässig in Anspruch genommen wird, eine vollkommene Vergasung auch der schwersten Brennstoffe erzielt wird.PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Verdampfen von flüssigem, insbesondere schwer flüchtigem Brennstoff für Brennkraftmaschinen mit einem vorzugsweise durch die Auspuffgase beheizten, aus einem System von hintereinander angeordneten Platten bestehenden Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferplatten (7, 8) mit Schlitzen (7', 8') zum Durchtritt des angesaugten Brennstoffes versehen sind, die in den einzelnen Platten derart angeordnet sind, dass der Brennstoff im Verdampfer einen schrauben- oder spiralförmigen Weg nimmt.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer zwischen zwei wärmeabgebenden Zwischenwänden (5, 6) in eine vorzugsweise durch die Auspuffgase beheizte Kammer (1) eingebaut ist, wobei die beiden durch den Verdampfer getrennten Hälften der Heizkammer durch einen Stutzen miteinander verbunden (Fig. 7) oder unabhängig voneinander beheizt werden können (Fig. 6).3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Heizkammer und die Verdampferplatten sich entsprechend der zunehmenden Volumsvergrösserung des Brennstoffes von unten nach oben trapezförmig verbreitern.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (7', 8') jeder Verdampferplatte (7, 8) entsprechend der zunehmenden Volumsvergrösserung breiter bzw. länger werden, so dass auf dem untersten Teil jeder Platte die schmalsten oder kürzesten und auf dem oberen Teil der Platte die breitesten bzw. längsten Schlitze vorgesehen sind.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Schlitze von Platte zu Platte (in der Strömungsrichtung des Brennstoffes gerechnet) zunimmt.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze auf den einzelnen Verdampferplatten in verschiedenen Richtungen verlaufen, z. B. auf einer Platte (8) horizontal, auf der nächstfolgenden Platte vertikal.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikal verlaufenden Schlitzen ungefähr in der Höhe der horizontal verlaufenden Schlitze (8') der vorhergehenden Verdampferplatte beginnen und dass jedem horizontalen Schlitz der einen Verdampferplatte eine Reihe vertikaler Schlitze der folgenden Verdampferplatte zugeordnet ist.8. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Schlitze (7') an ihrem unteren Ende mit vorzugsweise kreisförmigen Erweiterungen (7") versehen sind, so dass sich in diesen Erweiterungen grössere Brennstofftropfen ansammeln.9. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze ( ?", S' in zwei um die Längsachse der Verdampferplatten symmetrische Gruppen unterteilt sind.10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gruppe von Schlitzen eine Brennstoffzuführungsdüse zugeordnet ist, derart, dass bei Leerlauf und kleineren Motorleistungen die Brennstoffzuführung nur durch eine Düse erfolgt und dementsprechend nur eine Gruppe der Schlitze vom Brennstoff durchströmt wird, während bei grösseren Motorleistungen die zweite Düse zugeschaltet wird.11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferplatten aus Nickel oder einer Nickellegierung bestehen.
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