AT129746B - Seifenpräparat. - Google Patents

Seifenpräparat.

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AT129746B
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sep
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Ig Farbenindustrie Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seifenpräparat. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 besteht beispielsweise aus 80 Teilen gewöhnlicher Seife und 20 Teilen sulfosauren Salzes, doch kann für weniger salzhaltiges oder weniger hartes Wasser auch eine geringere Menge des sulfosauren Salzes ausreichen, während umgekehrt in schwierigen Fällen höhere Zusätze an letzterem zweckmässig sein können. 



   Dem   Seifenpräparat   können auch noch andere Waschmittel, z. B. Borax, Wasserglas, Glycerin, Benzin, Alkohol, Cyclohexanol u. dgL, zugeführt werden. 



   Es sind bereits Produkte aus Seifen und Alkalisalzen einkerniger aromatischer Sulfosäuren als Reinigungsmittel vorgeschlagen worden. Auch sind Präparate aus Seifen und   Schwefelsäureestern   bekannt. 



  Den gennanten Produkten gegenüber besitzen die hier beanspruchten Präparate ein wesentlich besseres   Emulgiervermögen und eine höhere Beständigkeit gegen Säure. 



  Beispiel 1 : Man stellt ein Färbebad her, das für 100 kg Wollstückware   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 0-5% <SEP> Wollechtgelb <SEP> G,
<tb> 0-25% <SEP> Supraminrot <SEP> B <SEP> und
<tb> 0'2% <SEP> Antrachinonblau <SEP> SR <SEP> extra
<tb> 
 enthält, ausserdem pro Liter 2 g Seife und 2 g isopropylierte Naphtalinsulfosäure und färbt wie üblich unter Zusatz von 3% Schwefelsäure. Die Wolle wird ausserordentlich schnell benetzt und die Färbung lässt sich bequem   in l   Stunde zu Ende führen ; sie genügt hinsichtlich Egalität, Reibechtheit und Durchfärben allen Ansprüchen. 
 EMI2.2 
   Naphtalinsulfosäure   bis zur schwach sauren Reaktion zugesetzt hat, gewalkt. Die dadurch erreichte Schonung des Materials ist trotz bester   Walkwirkung     beträchtlich.   



   Auch zusammen mit   Türkischrotöl   bieten die genannten Zusätze ähnliche Vorteile. 



   Beispiel 3 :   50 leg   Seife werden mit   50 leg   des Natriumsalzes einer Butylnaphtalinsulfosäure   unter Zusatz von 20 leg eingedickter Sulfitablauge verkocht und verknetet. Das dabei entstehende Produkt   kann zum Waschen und Walken säurehaltiger Waren auch in hartem Wasser verwendet werden, ohne dass eine Abscheidung von Fettsäure oder fettsaurem Salze eintritt. 



   Beispiel 4 : 10 kg Seife werden mit 25   leg   des Natriumsalzes der isopropylierten Naphtalinsulfosäure innig verknetet. Setzt man von dem erhaltenen Produkt Carbonisierbädern pro Liter 1 bis 2 g in gelöster Form zu, so bleibt die Ware infolge der Aufnahme von Fettsäure, trotz des Brennprozesses elastisch und geschmeidig. 



   Man kann dem Gemisch aus Seife und Natriumsalz der isopropylierten Naphtalinsulfosäure auch Lösungsmittel, z. B. 5 kg Glykoläthyläther, zusetzen, wodurch die Löslichkeit der Seife in der sauren Flotte noch erhöht wird. 



   Statt des   isopropylnaphtalinsulfosauren   Natriums kann man auch die Natriumsalze der butylierten Naphtalinsulfosäuren verwenden. 



   Beispiel 5 : 3000 Liter Wasser werden mit 10 kg Seife und 10 kg eines Produktes, das aus ungesättigten Fettsäuren oder Estern solcher und rauchender Schwefelsäure oder Sehwefeltrioxyd erhalten wird, versetzt. Man gibt dann   Schwefelsäure   bis zur schwach sauren Reaktion hinzu. In dieser Lösung, der auch noch organische Lösungsmittel zugesetzt werden können, wäscht man bei einer Temperatur von zirka   40a während   einer halben Stunde etwa 80 kg   Schweisswolle.   Der erzielte Reinigungseffekt ist sehr gut ; die Faser bleibt unangegriffen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Seifenpräparat zur Verwendung in sauren Bädern oder in solchen, die Kalk- oder Magnesiasalze enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass es neben Seifen beliebiger Art noch Sulfonsäuren hydroaromatischer oder mehrkerniger aromatischer Verbindungen, oder die Produkte der Einwirkung von rauchender Schwefelsäure oder von Schwefeltrioxyd auf aliphatische Verbindungen, oder die Salze aller dieser Körper, sowie gegebenenfalls auch organische Lösungsmittel, enthält.
AT129746D 1925-06-02 1926-01-13 Seifenpräparat. AT129746B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750287C (de) * 1934-10-11 1945-01-03 Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeungissen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750287C (de) * 1934-10-11 1945-01-03 Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeungissen

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