AT129672B - Einrichtung zur Erzeugung von Spannungsstößen, insbesondere für Eichzwecke. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Spannungsstößen, insbesondere für Eichzwecke.

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AT129672B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung von   Spannungsstössen,   insbesondere für   Eichzwecke.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 führt, kein Stromstoss geleitet-wird. Sobald jedoch bei der weiteren Bewegung des Stössels 9 nach abwärts der Anker 5 freigegeben wird und zurückzuschwingen beginnt, wird auch gleichzeitig, da die Berührung zwischen dem Anker 5 und dem Hebelteil 11 a aufhört, der   Kurzschlussstromkreis   unterbrochen. Die dargestellte Anordnung hat somit den besonderen Vorteil, dass der in der Spule 2 erzeugte und auf die zu prüfende oder zu eichende Einrichtung zur Wirkung kommende Spannungsstoss stets gleich gross ist, unabhängig davon, ob der Stössel 9 mit grosser oder geringer Geschwindigkeit nach abwärts   gedrückt wird.   



   Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 veranschaulicht. Die Magnetanordnung besteht hier aus einem Stabmagneten 20, der innerhalb eines Rohres 21 verschieblich ist. Auf dem Rohr 21 ist die Spule   22,   in der der Spannungsstoss erzeugt werden soll, angebracht. Zum Gebrauch dieser Einrichtung wird der Magnet 20 bis zu einer bestimmten Höhe angehoben, etwa so hoch, dass die Stirnfläche des einen Poles sich in gleicher Höhe mit dem oberen Rand des Rohres 21 befindet. Man lässt darauf den Magneten 20 los, der dann unter der Wirkung der Schwerkraft mit einer bestimmten Geschwindigkeit herabfällt und hiedurch einen genau definierten   Spannungsstoss   in der Spule 22 hervorruft.

   Um den Magneten 20 beim Herabfallen elastisch aufzufangen, ist an dem Magneten ein Dorn 20 a, angebracht, der in eine an dem Boden des Rohres 21 angebrachte federnde Zwinge 21   a hineingleitet.   



  Diese Anordnung dient gleichzeitig dazu, die Teile der Einrichtung hinreichend fest miteinander zu verbinden, während man sie nicht benutzt. 



   Die Erfindung lässt neben den dargestellten Ausführungsbeispielen eine Anzahl weiterer Ausführungen zu. So kann man z. B. bei der Einrichtung nach Fig. 1 die Spule 2 auch, statt sie auf dem Magneten   1   anzubringen, auf dem Anker 5 anordnen. Weiterhin könnte man auch den Anker 5 unbeweglich anordnen und zur Änderung des magnetischen Flusses einen ferromagnetischen Körper mit bestimmter Geschwindigkeit in den Luftspalt zwischen den Polschuhen und dem Anker einführen und wieder aus dem Luftspalt entfernen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Magnetstern oder einen Ankerstern drehbar vor den Polen des Magnetsystems 1 anzubringen und z.

   B. mit einem Uhrwerk derart zu kuppeln, dass der   Magnetstern   oder der Ankerstern bei jeder Betätigung eines Auslöseorgan um eine Teilung mit bestimmter Geschwindigkeit stossartig weitergedreht wird. 



   Es kann unter Umständen erwünscht sein, dass die Grösse des Spannungsstosses innerhalb bestimmter Grenzen einstellbar ist. Hiezu könnte man z. B. mit Bezug auf das   Ausführungsbeispiel nach Fig. 1   das Magnetsystem 1 bezüglich des Ankers 5 verschieblich lagern, derart, dass man z. B. durch die Verstellung einer Mikrometerschraube die Grösse des Luftspaltes einstellen kann. Man kann zu diesem Zwecke auch die Spannung der Feder 7 oder den Hub des Ankers 5 einstellbar machen. Mit den Einstellmitteln können Skalen verbunden werden, die den der jeweiligen Einstellung entsprechenden Wert des Spannungsstosses anzeigen. 
 EMI2.1 
 
1.

   Einrichtung zur Erzeugung von Stossspannungen konstanter Stärke für   Eichzwecke,   unter Verwendung eines aus einer Spule und einem gegebenenfalls mehrteiligen magnetischen Kreis mit Dauermagnet bestehenden Systems, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil dieses Systems derart verschieblich ist, dass er nach erfolgter   Auslösung     zwangläufig   eine im wesentlichen auf eine Bewegungsrichtung beschränke und nach Dauer und Weg genau bestimmte, stossartige Bewegung ausführt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derjenige Teil, der zur Erzeugung des Spannungsstosses beweglich ist, eine Lagerung besitzt, die eine hin und her gehende oder pendelnde Bewegung gestattet, und dass er mit einer Feder od. dgl. verbunden ist, die ihm während seiner Bewegung in die eine Richtung gespannt, selbsttätig mit bestimmter Geschwindigkeit in die Ausgangslage zurückführt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schalter, der mit dem zur Erzeugung des Spannungsstosses beweglichen Teil mittelbar oder unmittelbar gekuppelt ist und der während der EMI2.2 oder den über die Spule verlaufenden Stromkreis unterbrochen hält.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die den zur Erzeugung des Spannungsstosses beweglichen Teil jeweils erst nach einer Aussehwingung bestimmter Weglänge zur selbsttätigen Rückkehr in die Ausgangslage freigeben.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2,3 oder 4, gekennzeichnet durch einen von Hand zu betätigenden Stössel mit einer an ihm gelagerten Klinke, in deren Bahn der zur Erzeugung des Spannungsstosses bewegliche Teil derart hineinragt, dass er bei der Bewegung des Stössels in der einen Richtung nach einer bestimmten Weglänge zur Rückkehr in die Ausgangslage freigegeben wird, während die Klinke nach einer Richtung hin so entgegen der Wirkung einer Feder beweglich ist, dass sie bei der rückläufigen Bewegung des Stössels an dem bereits in die Ausgangsstellung zurückgekehrten Teil vorbeigleitet.
AT129672D 1930-08-06 1931-04-25 Einrichtung zur Erzeugung von Spannungsstößen, insbesondere für Eichzwecke. AT129672B (de)

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