AT129058B - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents
Elektrische Leuchtröhre.Info
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Description
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Elektrische Leuchtröhre.
In dem Hauptpatent Nr. 124034 ist eine elektrische Leuchtröhre mit einer Füllung aus kondensierbaren Metalldämpfen und die Entladung einleitenden Gasen, insbesondere Edelgasen, beschrieben, bei der den beiden Elektrodengefässen kurze Übergangsstellen von einer gegenüber der Temperatur des Hauptrohrteiles höheren Temperatur vorgelagert sind, um eine schädliche Kondensation des Metalldampfes in den im Betriebe etwas kälteren Elektrodengefässen zu verhindern.
Erfindungsgemäss wurde festgestellt, dass es bei Gleichstrombetrieb derartiger Leuchtröhren im vollen Gegensatz zum meist üblichen Wechselstrombetrieb weit vorteilhafter ist, wenn nur vor einem der Elektrodengefässe eine kurze Übergangsstelle von die Röhrentemperatur übersteigender Temperatur vorgesehen wird. Bei Gleichstrombetrieb tritt nämlich unter dem Einfluss des gerichteten Spannunggefälles eine Trennung der beiden Füllungsbestandteile des zur Erleichterung der Zündung verwendeten Gases, etwa Edelgases, und des Metalldampfes in der Weise ein, dass der elektropositivere bzw. der leichter ionisierbare Bestandteil der Füllung allmählich zur Kathode wandert.
Da der Metalldampf meist elektropositiver ist als das zur Erleichterung der Zündung beigegebene Gas, so entsteht an der Kathode eine Anreicherung des Metalldampfes und an der Anode eine Anreicherung des Zündgases. Dieser als Elektrophorese bekannte Vorgang des Wanderns der Füllungsbestandteile unter dem Einfluss der gerichteten Entladung ist für den Betrieb derartiger Leuchtröhren an Gleichstrom noch weit nachteiliger als die unerwünschte Kondensation des Metalldampfes in den Elektrodengefässen, u. zw. deswegen, weil die Elektrophorese meist schon im Verlauf weniger Stunden zur Folge hat, dass die Röhren in ihren verschiedenen Teilen mit verschiedener Farbe leuchten.
Dieser den Betrieb derartiger Röhren praktisch unmöglich machende Nachteil der Elektrophorese wird nun durch Vorsehung einer der einen Elektrode vorgelagerten, auf hoher Temperatur gehaltenen Übergangsstelle unschädlich gemacht, da letztere eine Rückdiffusion des angereicherten Füllungsbestandteiles veranlasst. Die Elektrophorese kommt dadurch sehr schnell zum Stillstand bzw. wird praktisch sogar am Entstehen gehindert.
Die Stelle hoher Temperatur kann, wie schon in der Hauptanmeldung angegeben, durch Ein- schnüren des Rohres an der vorgelagerten Übergangsstelle, Umschliessen der Übergangsstelle mit einem Wärmesehutzmantel oder auch Erhitzen der Übergangsstelle, etwa mittels einer Heizdrahtwicklung, erzielt werden. Zweckmässig wird die auf höherer Temperatur gehaltene Übergangsstelle vor derjenigen Elektrode angebracht, zu welcher der Metalldampf hinzuwandern geneigt ist, also in der Regel vor der Kathode, so dass durch Rückdiffusion des Metalldampfes auch eine Ansammlung des beigegebenen Zündgases an der Anode verhindert wird. Es kann aber auch umgekehrt die Übergangsstelle höherer Temperatur vor der Anode bzw. vor derjenigen Elektrode angebracht werden, zu welcher das Zündgas hinwandert.
In letzterem Falle wird dann durch Rückdiffusion des Gases der Metalldampf gehindert, sich an der andern Elektrode anzusammeln.
Die durch die Stelle erhöhter Temperatur bei Gleichstrombetrieb ausgelöste neue Wirkung der Verhinderung der Elektrophorese tritt, wie sich gezeigt hat, auch ein, wenn die Füllung der Leuchtröhre aus einem Gasgemisch besteht. Beispielsweise wandert bei einem Gemisch von Helium und Argon das Argon zur Kathode, bei einem Gemisch von Xenon und Argon dagegen das Xenon und bei einem Gemisch von Helium und Wasserstoff das Helium zur Kathode. Dieser zu einer Umschichtung des jeweils verwendeten Gemisches führende Vorgang tritt jedoch praktisch nicht in Erscheinung, sobald erfindungsgemäss einer der beiden Elektroden, u. zw. zweckmässig der Kathode, eine auf höherer Temperatur gehaltene Übergangsstelle vorgelagert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Leuchtröhre, deren Füllung aus einem Gemisch leicht kondensierbarer Dämpfe und die Entladung einleitenden Gasen, insbesondere Edelgasen, besteht, gemäss Patent Nr. 124034, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gleichstrombetrieb nur vor einem Elektrodengefäss eine kurze Übergangsstelle von die Rohrtemperatur übersteigender Temperatur vorgesehen ist.
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Claims (1)
- 2. Elektrische Leuchtröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung der nur vor einem Elektrodengefäss angebrachten, auf hoher Temperatur gehaltenen Übergangsstelle bei einer EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1931
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