AT129033B - Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder verbauten Raum. - Google Patents

Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder verbauten Raum.

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AT129033B
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Josef Ing Kolarz
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder 
 EMI1.1 
 



   Bisher erfolgte die Fortleitung bzw. Verteilung der in den Zentralstationen erzeugten elektrischen Energie ausschliesslich mit ober-und unterirdisch verlegten Leitungen, die bis zu den Stromkonsumenten führen. Nur für den Nachriehtenverkehr besteht die Möglichkeit, elek- 
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 noch nicht möglich gewesen, grössere Energiemengen, z. B. für   Kraft-und Beleuchtungszwecke usw.,   durch den freien Raum den Interessenten   zuzubringen.   



   Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder verbauten Raum und besteht darin, dass hochfrequenter Wechselstrom zwei oder mehrere, zweckmässig radial und sternförmig zum Mittelpunkt des Versorgungsgebietes angeordnete, primäre Sendesektoren   durchfliesst,   wodurch ein elektromagnetisches Kraftfeld ohne wesentliche Streuung entsteht. dessen Wirkungsbereich durch Breite und Höhe der Sendesektoren begrenzt wird, während durch Empfänger (Windungen oder Schleifen sekundärer Art), die im Kraftfeldgebiet aufgestellt werden, elektrische Energie durch Induktionswirkung empfangen werden kann. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-8 schematisch den Aufbau und die Schaltung der verschiedenen Sender. 



   Im Energieabsatzgebiet werden zwei, drei bzw. vier oder auch mehr entsprechend hohe und breite Leiterschleifen (Windungen) sternförmig gruppiert und alle diese grossen Windungen - in Serie oder parallel geschaltet-an eine   Hochfrequenzstromquelle angeschlossen.   In Fig. 1 sind z. B. vier solche Leiterschleifen   81   bis S4 sternförmig um den Mittelpunkt A vorgesehen. 



  Ein diese Windungen durchfliessender Hochfrequenzstrom erzeugt nun ein elektromagnetisches Feld. dessen magnetische Kraftlinien annähernd den in Fig. 2 angegebenen Querschnitt einnehmen, welcher den   ungefähren Wirkungsbereich   der Anlage darstellt. 



   Ist die Frequenz der Wechselstromquelle und der die Windungen durchfliessende Erregerstrom genügend gross. so ist man in der Lage. im Kraftfeldgebiete nach Fig. 2 mittels entsprechend dimensionierten Leitergebilden E, nach Art der   Rahmenempfänger   wie beim Radio, elektrische Energie für elektrische Beleuchtung, Kraftzwecke usw. zu empfangen. Die gesamte in   den grossen (primären) Windungen fliessende   Energie kann so im Kraftlinien-oder Wirkungsbereich durch Induktionswirkung auf viele kleinere   (sekundäre)   Windungen der Empfänger aufgeteilt bzw. übertragen werden. 



   Der Wirkungsbereich ist also durch die Grösse der primären Windungen gegeben ; ausserhalb desselben hört jede Induktionswirkung und   Energieubertragungsmöghchkeit   auf. Die ganze Anlage gleicht gewissermassen einem riesigen Transformator mit dem Unterschied, dass der Eisenkern fehlt und die sekundären Windungen,   Empfänger   E, wohl zahlreich. aber im Vergleich zu den primären Schleifen (Sender) gewöhnlich kleiner sind. Der Einfachheit werden im folgenden die sternförmig im Stromverleilgebiet vorgesehenen primären Windungen als Sendeanlage bzw. die einzelnen   Windungsschleifen   derselben Sendesektoren   (81   bis S4) und die kleineren sekundären Rahmenwindungen bei den Stromabnehmern kurz als Empfänger (E) bezeichnet. 

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   Um annähernd ein Bild über die   Leistungsfähigkeit einer   derartigen Energieverteilanlage zu bekommen, sei ein praktisches Beispiel angeführt :
Zur Versorgung einer kleinen Stadt von zirka   2 lem Durchmesser   sei eine Betriebsfrequenz von 100 Kilohertz und vier Sendesektoren vorgesehen. Der nötige Erregerstrom für das induzierende Kraftfeld beträgt pro Sendesektor zirka 315 Amp. bei 4400 Volt Spannung. Jeder 
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 meter   Empfängerwindungsfläche induzierte   mittlere Spannung beträgt zirka   0'22   Volt bzw. in einer   Empfängerschleife   von   15 X 331/3 m = 500 m2   ergibt sich eine Gesamtspannung von zirka 110 Volt, bei der also schon ganz nennenswerte Energiemengen empfangen werden können. 



   Der im Beispiel genannte Erregerstrom von zirka 315 Amp. pro Sektor dient ausschliesslich nur zur Aufrechterhaltung des elektromagnetischen Feldes im Wirkungsbereich des Senders und eilt um zirka 90  der Senderspannung nach. Aus diesem Grunde ist also der Erregerstrom   wattlos,     u.     zw.   genau so wie der Magnetisierungsstrom bei einem gewöhnlichen Starkstrom-   transformator.. Je grösser   die Betriebsfrequenz, um so kleiner ist der Erregerstrom und die mittlere   Ranmfeldstärke   bei gleicher Leistungsfähigkeit der Anlage und umgekehrt. Um also den Erregerstrom und damit das Senderkupfer auf einen Minimalwert zu bringen, muss eine entsprechende Hochfrequenz festgelegt werden. 



   Je grösser der Wirkungsbereich, um so grösser muss die Betriebsfrequenz sein. 



   Die beschriebene Starkstromsendeanlage hat wohl den Vorzug einer grossen Einfachheit, ist aber nur für bestimmte Sonderzwecke und nur für kleinere Reichweiten anwendbar. Um eine Sendeanlage für grössere Reichweiten mit vollkommen gleichmässiger   Energieübertragung   zu schaffen, ist folgende Einrichtung getroffen : Die einfachen   Sendesektoren 81   bis   84   nach 
 EMI2.2 
 Fig. 3 oder in elektrisch getrennter Form nach Fig. 4 oder 4 a, ersetzt. In jedem dieser sich ergebenden Teilquerschnitte (Fenster) F eines Sendesektors arbeitet ein eigener Transformator für die Raumfelderregung und zur Energieabgabe. Alle diese Einzellransformatoren T in jedem Sendesektor werden an eine längs den Sektoren   mitgeführten   Speiseleitung L parallel angeschlossen. 



   Durch die gitterförmige Sektorkonstruktion werden Betriebsverhältnisse geschaffen, die allen praktischen Anforderungen entsprechen, welche im nachstehenden angeführt sind. So wird das in der Aufsicht gesehene, nahezu   kreisförmige Kraftfeld   in ringförmige Teile zerlegt, 
 EMI2.3 
 Teil, arbeiten vollständig unabhängig von allen andern an der Raumfelderregung und Energieabgabe nur in dem zugehörigen   ringförmigen   Raum, wie in Fig. 5 schraffiert angegeben. Alle Empfänger, die in dem zugehörigen Fensterquerschnitt (Fig. 5) liegen, werden von vorgenanntem Transformator   Tl   bis   T4   ausschliesslich erregt und mit Energie versorgt. 



   Im Mittel jedes Fensterquerschnittes   a : & , c, ...   (Fig. 3-5) kann die mittlere   Raumfeld-     stärke   auf einen gegebenen Wert Hm gehalten werden, wodurch die Energicabgabeverhältnisse an jeder Stelle im Wirkungsbereich der gesamten Sendeanlage gleich günstig werden. 



   Ferner kann durch eventuelle Phasenverschiebungen des Kraftfeldes benachbarter Fensterquerschnitte das Auftreten höherer Empfängerspannungen in grösseren Metallbauten, wo eine   Induktionswirkung nicht erwünscht wäre, teilweise   oder ganz verhindert werden. 



   Durch eine mehrfache horizontale Senderunterteilung ist man in der Lage, auch die verschiedenen Höhen der Empfänger günstig für   die Empfangsverhältnisse abzugleichen   (Fig. 3 und 4). 



   Schliesslich gestattet die Senderunterteilung, im Bedarfsfalle in einzelnen ringförmigen Raumschichten die Energielieferung einzustellen, wobei die andern Teile des Übertragungsgebietes vollständig unbeeinflusst und ungestört bleiben. 



   Durch Verkleinerung der getrennten Sendefenster a, b, e,   cl...   in den Sektoren nach Fig. 4a ist man in der Lage, das aufzuwendende Senderkupfer herabzusetzen und mit Hilfe der durch Kondensatoren erregten Empfängerschleifen eS1 worauf im folgenden noch näher eingegangen wird, das Erregerkraftfeld in ganz bestimmte Kanäle zu drängen. Jede   Sender- und Empfänger-   schleife umschliesst gewissermassen das zugehörige ringförmige Kraftfeld. Zwischen diesen einzelnen Ringkraftfeldern Z ergeben sich freie Räume R (Fig. 4 a), die dann noch andern Übertragungszweeken, wie Radio, Stadtbeleuchtung usw., dienen können.

   Durch die kanalförmige Anordnung der einzelnen Kraftfelder ist man auch in der Lage, mit Hilfe der erregten Empfänger den Kraftstrom von solchen Objekten abzulenken bzw. zu verschieben, wo eine   Induktionswirkung   aus bestimmten technischen Gründen unerwünscht oder sonst von Nachteil wäre. 



   Alle in einem ringförmigen Teilgebiet des Senders liegenden Empfänger   e, %, < %... s   (in Fig. 5 schraffiert angedeutet) werden von dem in den Senderteilen   81,     Sg,     83, 84 befindlichen   Transformator gespeist und befinden sich zueinander in Parallelschaltung. 
 EMI2.4 
 

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   Um die Empfangsverhältnisse im ganzen Wirkungsbereich gleich günstig zu gestalten, muss, wie schon gesagt, die mittlere Kraftliniendichte   Hm   in jedem ringförmigen Teil gleich gross sein. 



  Aus diesem Grunde steigert sich die Erregerstromstärke stufenförmig vom Sendermittel in jedem Teilsektor bis zu den Grenzen des   Übertragungsbereiches,   wie in den Fig. 3 und 4 angegeben (i,   2i, 3i, 4i).   Bei gleichmässig dichtem Empfang steigert sich aber auch nach den Rändern des Bereiches die Energieabgabe, weshalb die einzelnen Sendersektorteile vom Mittel nach aussen mit immer grösseren Leitungsquerschnitten ausgestattet sein müssen.

   Sind die zu übertragenden Leistungen oder die Betriebsfrequenz zu klein, so kann die   Erregerstromstärke-   nach der dann der Sender zu dimensionieren   wäre-ziemlich gross ausfallen.   Diesem Übelstand wird, wie folgt, begegnet :
An die   Endklemmen   eines jeden Energieempfängers wird ein entsprechend dimensionierter Kondensator parallel und dauernd angeschlossen.

   Alle diese um   900 der Empfangsspannung   voreilende   Empfängerblindstrome   reduzieren dann-nach den Gesetzen der   Energieübertragung-   den Erregerstrom im Sender, ja man ist sogar auf diese Weise in der Lage, die gesamte Raumfelderregung durch alle Empfänger allein aufbringen zu lassen, während der Sender nur den Wattstrom   übernimmt.   Ausserdem ergibt sich hiebei eine viel günstigere und gleichmässigere Kraftlinienverteilung, als wenn die an Zahl meist beschränkten Sendesektoren, die in diesem Falle sogar auf einen Sektor allein reduziert werden können, die Erregung selbst besorgen. 



   Werden bei der einfachsten vierteiligen Sendeanlage nach Fig. 1 die horizontalen Verbindungen weggelassen und gewissermassen als Ersatz dafür auf den frei werdenden stehenden   Senderteilenden entsprechend   grosse   Metallsammlungsflächen     K1     und K2   für die Elektrizität angeordnet (Fig. 6), so wird hiedurch die Sendeanlage sehr vereinfacht und aus dem geschlossenen Sender eine offene Senderanlage. Mit dieser kann man ebensogut wie mit dem geschlossenen Sender Energie übertragen und auch den Wirkungsbereich abgrenzen, wenn Grosse und Richtung der Erregerströme Je, wie in Fig. 6 angegeben, eingehalten wird. 



   Auch die Anzahl der Sendesektoren kann erhöht, nötigenfalls auch noch vermindert werden. Der Erregerstrom durchfliesst aber hier nicht wie in Fig. 1 die Windungen, sondern 
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 übertragung muss aber auch hier jeder Sendesektor unterteilt werden, u. zw. so, wie in diesem Fall in Fig. 7 bei einem Sektor angegeben ist. 



   Vom Mittelpunkt der Anlage   M-1VJ steigert   sich wieder der Erregerstrom zum Rande des Kraftfeldbereiches ; an den Rändern fliesst der Erregerstrom in der Gesamtsumme der aufwärts fliessenden Teilströme nach abwärts. Sämtliche Einzeltransformatoren T zur Energieversorgung der ringförmigen Teilgebiete sind an eine längs den Sendesektoren verlegten Speiseleitung. L angeschlossen. Damit die   Kapazitätsflächcn nicht zu   gross werden. sind für den Betrieb schon höhere Frequenzen notwendig, welche wieder reduziert werden können, wenn die Empfänger zur Raumfelderregung mit herangezogen werden, u. zw. in analoger Weise wie beim geschlossenen Sender. 



   Eine Vereinigung von geschlossenen und offenen Sendesektoren zu einer Anlage sei als "Kombinierte   Sendeanlage''bezeichnet.   Aufbau und Schaltung zweier Sektoren zeigt Fig. 8, u. zw. in einfachster ungeteilter Ausführung. Die senkrechten Senderleitungen mit den 
 EMI3.2 
 zur Herstellung des elektromagnetischen Raumfeldes. und in diesen Teilen pendelt nur der Erregerstrom Je zur Raumfelderregung. 



   Die geschlossenen Senderwindungen haben dagegen den Wattstrom   Jtp   bei der Energieabgabe zu übernehmen. Die Speisung erfolgt normal über Transformatoren T bei Parallelschaltung von Kondensatoren C direkt in offenem und geschlossenem Sender zugleich. 



   Zur gleichmässigen Energieverteilung ist eine sinngemässe Unterteilung der Anlage wie beim geschlossenen und offenen Sender ebenfalls notwendig. 



   Der Vorteil dieser kombinierten Anlage ist eine günstigere Ausnutzung der Senderkupferquerschnitte bei höheren Frequenzen, wobei allerdings die etwas kompliziertere Unterteilung mit in Kauf genommen werden muss. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder verbauten Raum, dadurch gekennzeichnet, dass hochfrequenter Wechselstrom in Serien-oder Parallelschaltung mehrere Windungsschleifen (Sendesektoren primärer Art), deren Windungsflächen, radial und sternförmig verteilt, annähernd zum Mittelpunkt des Versorgungsgebietes angeordnet werden, durchfliesst (Sender nach Fig.
    1 und 2), wodurch ein elektromagnetisches Kraftfeld ohne wesentliche Streuung entsteht, dessen Wirkungsbereich durch Breite und Höhe der primären Windungen begrenzt wird, während durch zahlreiche andere Windungen <Desc/Clms Page number 4> oder Schleifen (sekundärer Art) Empfänger (E), die im Kraftfeldgebiet aufgestellt werden, elektrische Energie durch Induktionswirkung empfangen werden kann.
    2. Ausführungsform der Starkstromsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungsschleifen gitterförmig elektrisch verbunden (Fig. 3) oder elektrisch getrennt (Fig. 4) ausgeführt werden, wobei in jedem Fensterquerschnitt ein eigener Transformator zur Energieübertragung vorgesehen wird und alle Teiltransformatoren an eine längs den Sendesektoren mitgeführten Speiseleitung (L) parallel angeschlossen werden, um an allen Stellen des Versorgungsgebietes gleiche Raumfeldstärke und gleichmässige Energieempfangsverhältnisse EMI4.1 schichten zerlegen zu können.
    3. Ausführungsform der Starkstromsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendesektoren aus getrennten kleinen primären Stromschleife (Fig. 4a) bestehen, die in bestimmten Abständen angeordnet werden und dadurch nur insgesamt einen Teil der früheren Senderwindungsfläche in Anspruch nehmen, so zwar, dass im Übertragungsgebiet nur bestimmte ringförmige Raumschichten vorn elektromagnetischen Kraftfeld durchzogen sind und dazwischen jeweils gänzlich unerregte und freie ringförmige Schichten bleiben, die dann noch andern Energieübertragungszwecken, wie Stadtbeleuchtung und Radio usw., dienen können.
    4. Starkstromsendeanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei allen Empfängerschleifen durch parallel angeschlossene Kondensatoren die Empfänger gewissermassen zur Raumfelderregung mit herangezogen werden und durch bestimmte Gruppierung und Stellung der Empfängerrahmen das Erregerkraftfeld in geeignete geschlossene Bahnen oder Kanäle gelenkt wird, wobei ferner auch eine gute Anpassung des Kraftfeldes an das Terrain erfolgt, die Sendesektoren bis auf einen solchen reduziert und vom Erregerstrom entlastet und schliesslich störende Streufelder auf ein Minimum gebracht werden.
    5. Ausführungsform der Starkstromsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendesektoren bloss aus vertikalen Teilen mit an den Enden vorgesehenen, metallenen EMI4.2 regelmässig verteilt erscheinen, wobei die Hochfrequenzerregerströme im Zentrum gegenüber den Erregerströmen an den Grenzen des Wirkungsbereiches in der Stromphase um 180 elektrische Grade verschoben sind und die Summenwerte beider Stromgattungen-in jedem Moment-einander gleichen.
    6. Ausführungsform der Starkstromsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass innerhalb des Wirkungsbereiches in konzentrischen Kreisen von entsprechender Distanz und an der Grenze des Wirkungsbereiches in regelmässigen Abständen offene Schwingungkreise angeordnet werden, wobei in jedem Moment die Gesamtsumme der Erregerströme innerhalb des Wirkungsbereiches der Gesamtsumme der Erregerströme an dem Wirkungsbereichrande gleichen muss und beide Stromgruppen wieder um 1800 verschoben sind, so dass im Wirkungsbereich eine grössere Anzahl von unabhängig erregten ringförmigen Zonen entsteht. die alle im Mittel gleiche Raumfeldstärke eines gegebenen Wertes (Hiii) aufweisen (Fig. 7).
    7. Ausführungsform der Starkstromsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass jeder Sendesektor aus einem geschlossenen und offenen Schwingungskreis besteht, so zwar. dass die offenen Kreise zur Raumfelderregung (Anspruch 5), die geschlossenen Senderwindungen EMI4.3
AT129033D 1930-12-23 1930-12-23 Starkstromsendeanlage zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie durch den freien oder verbauten Raum. AT129033B (de)

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