AT128742B - Lautsprecheranlage mit Filter. - Google Patents

Lautsprecheranlage mit Filter.

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AT128742B
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AT
Austria
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filter
loudspeaker
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loudspeaker system
frequency
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Inventor
Popko Reinder Dijksterhuis
Original Assignee
Philips Nv
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lautspreeheranlage mit Filter. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einem Filter versehene Lautspreeheranlage, und sie hat den Zweck, das Raschen zu unterdrücken, das bei vielen Lautsprechern bei einigermassen starkem
Schall auftritt. 



   Dieses Raschen tritt im allgemeinen am stärksten bei Lautsprechern auf, die zur Wiedergabe eines sehr grossen   Frequenzbereichs   fähig sind, so dass die unangenehme störende Wirkung gerade bei denjenigen Typen von Apparaten auftritt, bei denen nach den gegebenen Vorbedingungen eine sehr gute Wiedergabe zu erwarten wäre und bei denen die   Nachprüfung   auch in der Tat ergibt, dass sie eine sehr günstige Frequenzkennlinie besitzen. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass gerade die Eigenschaft eines Lautsprechers, die hohen Frequenzen gut wiederzugeben, Ursache des obengenannten Übelstandes ist, und sie besteht darin, dass ein Lautsprecher verwendet wird, der das ganze Gebiet der hörbaren Frequenzen gut wiedergibt und dass in die Lautsprecherleitung oder in eine mit der Lautspreeherwicklung gekoppelte Leitung ein Filter eingeschaltet wird, das Schwingungen niedriger Frequenz gut durchlässt und eine Kennlinie besitzt, die auf der Seite der hohen Frequenzen steiler abfällt als die des Lautsprechers, wobei das Filter derart zusammengesetzt ist, dass es weniger hohe Frequenzen durchlässt als der Lautsprecher. 



   Es wird zweckmässig ein Filter jener Art benutzt, bei der die in Reihe geschalteten Selbstinduktionsspulen miteinander magnetisch gekoppelt sind, denn es hat sich herausgestellt, dass ein derartiges Filter leichter als andere Filtertypen derart ausgeführt werden kann, dass die Kennlinie auf der Seite der hohen Frequenzen steil abfällt. 



   Das Filter kann mit dem Lautsprecher vereinigt sein, kann aber auch in den auf den Lautsprecher wirkenden Verstärker eingebaut sein. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. 



   In der Figur ist 1 die Primärwicklung eines Niederfrequenztransformators, der z. B. in den Ausgangskreis eines Niederfrequenzverstärkers eingeschaltet sein kann, 2 ist die   Sekundärwicklung,   die über das aus den Spulen L und den Kondensatoren C bestehende Filter mit der Lautspreeherspule 3 verbunden ist. Die Selbstinduktionsspulen sind zweckmässig magnetisch miteinander gekoppelt. 



   Durch Anwendung des beschriebenen Filters wird das Raschen des Lautsprechers nahezu ganz unterdrückt und der Lautsprecher kann dennoch bei tiefen Tönen vollbelastet werden. Diese günstige Wirkung ist vermutlich dem Umstande zu verdanken, dass die dem Lautsprecher zugeführten Ströme mit Hilfe eines Verstärkers erhalten worden sind. Diese Verstärker verursachen immer eine nichtgeradlinige Verzerrung, wenn sie einigermassen stark belastet werden. 



   Es können bei dieser nicht-geradlinigen Verzerrung allerhand Frequenzen auftreten, die nicht zu der gewöhnlichen Tonleiter der Musik gehören, wohl aber in der Nähe einer der in der Musik vorkommenden Frequenzen liegen. Besonders im Bereich der hohen Frequenzen können dann allerhand Frequenzen auftreten, die nicht harmonisch klingen und das unangenehme Rascheln verursachen. 



   In der Figur liegt das Filter in der Lautsprecherleitung. Es kann natürlich auch in den Kreis eingeschaltet sein, in dem die Primärwicklung liegt. Es soll jedoch nicht in einen Kreis eingeschaltet werden, auf den noch eine Vorrichtung mit nicht-geradliniger Kennlinie folgt, da in diesem Falle der zu bekämpfende Übelstand wieder auftreten kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   'Aus praktischen Gründen ist es vorteilhaft, das Filter in die   Lautsprecherleitung einzuschalten,   da in diesem Fall das Filter dem Lautsprecher angepasst werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Lautsprecheranlage   mit Filter, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lautsprecher verwendet wird, der das ganze Gebiet der hörbaren Frequenzen gut wiedergibt, und dass zwischen die letzte Röhre des   Niederfrequenzverstärkers   und den Lautsprecher ein Filter geschaltet ist, das Schwingungen mit weniger hohen Frequenzen durchlässt als der Lautsprecher und die Kennlinie des Filters auf der Seite der hohen Frequenzen steiler als die des Lautsprechers   abfällt.  

Claims (1)

  1. 2. Lautsprecher zur Verwendung in einer Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitung, durch welche die Sprechströme geleitet werden, ein Filter mit einer Kennlinie eingeschaltet ist, die auf der Seite der hohen Frequenzen steil abfällt. EMI2.1
AT128742D 1930-04-24 1931-03-17 Lautsprecheranlage mit Filter. AT128742B (de)

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