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Verfahren und Vorrichtung zur Regelung mehrerer Holzschleifer.
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die durch aus einem gemeinsamen Netz gespeiste Einzelmotoren angetrieben werden und deren Vorschub durch je einen Regler geregelt wird. und bezweckt die Konstanthaltung der aus dem Netz entnommenen
Gesamtenergie.
Werden mehrere Holzschleifer von einem elektrischen Netz aus betrieben, so wird im allgemeinen für die Regelung jedes Schleifers ein besonderer Sehleiferregler aufgestellt. Diese Art der Regelung führt dazu, dass bei zufälligem Zusammentreffen von gleichzeitig hohen oder gleichzeitig niedrigen Belastungen sämtlicher Schleifer die Gesamtnetzbeanspruchung stark wechselnde Werte annimmt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn mehrere Schleiferpressen gleichzeitig klemmen, so dass trotz erhöhten Druckes auf die Holzsäule doch nicht genügend Pressdruck auf den Schleifstein kommt, so dass dieser unbelastet ist. Auch tritt bei den sogenannten Pressenschleifern Entlastung des Schleifsteins dann ein, wenn eine aufgeschliffen Presse zum Zweck des Nachfüllens zeitweilig ausser Betrieb kommt.
Das Umgekehrte ist der Fall, wenn beispielsweise nach Überwindung von Klemmungen plötzlich ein starker Druck auf den Schleifstein ausgeübt und dieser dadurch überlastet wird. Bis der Schleiferregler den Normalzustand wieder herstellt, was immer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, bleibt eine solche Überlastung unvermeidlich bestehen.
Um diese Übelstände zu vermeiden, ist schon vorgeschlagen worden, dass die Regelung eines
Schleifers einer solchen Gruppe nicht in Abhängigkeit von einem ihm individuell zugeordneten und seinem jeweiligen Betriebszustand Rechnung tragenden Regler, sondern vielmehr durch einen solchen Regler erfolgt, der die Leistungsaufnahme dieses Schleifers unmittelbar unter Kontrolle des Netzzustandes regelt, d. h. ihn bei im übrigen starker Inanspruchnahme des Netzes geringer, bei geringer Netzbean- spruehung stärker belastet.
Ein solcher Betrieb mit einem einzelnen Schleifer, der dessen wirklichen Belastungsverhältnissen nicht Rechnung trägt, führt aber zu einer unzulässigen Verschiedenheit der hergestellten Stoff qualität, so dass sie vom Standpunkt des Sehleifereif aehmannes und des Papierherstellers nicht befriedigt.
Erfindungsgemäss wird deshalb die aus dem Gruppenbetrieb sich ergebende Gesamtunregelmässigkeit nicht auf einen Schleifer, sondern auf sämtliche Schleifer der Gruppe verteilt. Dies geschieht in der Weise, dass die bisher üblichen einzelnen Schleiferregler der Wirkung eines Summenreglers unterstellt werden, der den Grad der Belastungseinstellung für jeden Schleifer nach Massgabe der Spannung und der Stromstärke des Netzes im Sinne der Gleichhaltung ändert.
Diese Art der Regelung ergibt nicht nur eine gleichmässige Beanspruchung des Netzes, sondern hält auch die durch Eingreifen des Summenreglers hervorgerufenen Belastungsschwankungen der einzelnen 'Schleifer in erträglichen Grenzen. Sie kann daneben auch zum Ausgleich von Energieschwankungen herangezogen werden, die vom Betrieb mit aus demselben Netz gespeisten Nebenmaschinen herrühren.
In den Fig. 1-3 ist die erfindungsgemässe Anordnung beispielsweise dargestellt, u. zw. in Fig. 1 für drei Pressenschleifer, deren Vorschub hydraulisch, in Fig. 3 für drei stetige Schleifer, deren Vorschub elektrisch geregelt ist. Die Fig. 2 zeigt die automatische Verstellung des zum Leitregler gehörigen Stufensehalters des Transformators.
In allen Fällen sind für die Regelung der Holzschleifer einmal Einzelregler vorgesehen, die in bekannter Weise jeden einzelnen Schleifer auf möglichst gleichbleibende Leistung zu regeln haben ; ausser-
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dem ist diesen Einzelreglern ein Summenregler übergeordnet, der unter dem Einfluss der Spannung und der Stromstärke des Netzes die Einzelregler jederzeit so verstellt, dass die Gesamtenergieentnahme aus
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hydraulischem Vorschub oder aus einem Netz J bei elektrischem. Vorschub entnommen.
Bei Spannungsänderung im Netz, A muss der Summenregler von Hand oder automatisch nachgestellt werden. Ein Spannungsregler M zur automatischen Verstellung des zum Summenregler G gehörigen Stufenschalters K des Transformators L ist in Fig. 2 schematisch dargestellt.
Der den Einzelreglern vorgeschaltete Summenregler wird vorteilhaft dort angewendet, wo Pauschalbeträge für die bezogene Gesamtenergie bestehen, wo also Belastungsspitzen vermieden werden und die Gesamtbelastung dauernd möglichst nahe der tariflich festgelegten Durchschnittsbelastung gehalten werden muss.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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gemeinsamen Netz (A) gespeiste Einzelmotoren (B) angetrieben werden und deren Vorschub durch je einen Regler (F) geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Einzekeglern (F) übergeordneter Summenregler (G) unter dem Einfluss der Spannung und der Stromstärke des Netzes die Einzelregler (F) jederzeit so verstellt, dass die Gesamtenergieentnahme konstant bleibt.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Regelung mehrerer Holzschleifer C\ C2, C3