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Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Stammpatente Nr. 105011 angegebenen Füllfederhalters, bei dem der Körper, der an einem Ende die metallische Schreibfeder trägt und in seinem Innern den Tintenbehälter enthält, beweglich im Aussengehäuse montiert ist, so dass er ausser der Schliessstellung noch eine Schreibstellung und eine Füllstellung einnehmen kann.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung. die dazu bestimmt ist, die Verstellungen des den Federstiel bildenden Innenkörpers bezüglich der Aussenhülse des Federhalters zu ermöglichen, und welche gleichzeitig gestattet, den genannten Körper in der Schreibstellung festzustellen und ihn von der Hülse vollständig unabhängig zu lassen, d. h. von ihr zu lösen, um diesen Körper zwecks Füllung des Tintenbehälters herausziehen zu können.
Dieser Zweck wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass der Knopf, mittels dessen der Federhalter verschoben wird und der durch einen Spalt der Aussenhülse nach aussen ragt, mit dem Federhalter in seiner Axialrichtung in Eingriff gelangt und sich quer verschieben und mittels eines mit ihm verbundenen Querstückes zwischen dem Federhalter und seiner Aussenhülse festklemmen kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Füllfederhalters nach der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den geschlossenen Füllfederhalter im axialen Längsschnitt,
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Federhalterteil in der Stellung gemäss Fig. 2, wobei die Aussenhülse im Längsschnitt dargestellt ist und die Muffe 21 auf der rechten Seite dieser Fig. 3 weggelassen ist. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 3, und Fig. 5 zeigt das mit dem Innenkörper in Eingriff zu bringende Organ für sich allein.
Der Innenkrper 1 des Füllfederhalters trägl die Metallfeder 2 und enthält den zusammendrückbaren Tintenbehälter 3. An der Seite dieses Behälters. 9 Ist eine Stange 4 angeordnet. die in beliebig geeigneter Weise verstellt werden kann. um den Tintenbehälter zusammenzu- drücken. Die Stange 4 kann z. B. mittels einer Lamelle 5 verstellt werden, auf welche mittels eines Griffknopfes ss ein Druck ausgeübt werden kann. Der Körper 1 ist im Innern einer Hülse 7 angeordnet, die an einem Ende durch eine Kappe S abgeschlossen und am andern Ende durch eine Drehklappe 9 geschlossen und geöffnet werden kann.
Die Hülse 7 ist mit einem längs einer Erzeugenden sich erstreckenden Längsspalt 10 versehen, durch welchen der Steg des von einem Bogenstück 20 getragenen Knopfes 11 dringt. Das Stück. 20 greift mit Spiel in der Querrichtung in eine Öffnung einer zylindrischen Muffe 21 ein, die den Körper 1 umfasst und sich in axialer Richtung in der Hülse 7 verschieben kann. Auf der Innenfläche des Bogenstückes 20 ist weiters ein Vorsprung 20' vorgesehen.
Die Muffe 21 trägt einen Innenvorsprung 22 (Fig. 3 und 5), der in eine in der Ober- fläche des Körpers 1 ausgesparte Nut 23 eingreift, weiche sich von dem hinteren Ende des
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dessen Innenende zwei nach entgegengesetzten Richtungen verlaufende Verlängerungen 25 und 26 (Fig. 2) besitzt. Die Nut 23 des Körpers 1 ist bezüglich des Spaltes 10 etwas seitlich versetzt. wie dies in Fig. 2 und in Fig. 3 durch die Relativstellung der Zähne 22 und 24 zu erkennen ist.
Von dieser Nut 23 zweigt eine seitliche Quernut 27 ab, deren Boden allmählich von
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Zahn 20', der mit dem Bogenstück 20 und dem Kopf 11 fest verbunden ist. Bei einer axialen Verschiebung des Bogenstückes 20 nimmt der Zahn auch die Muffe 7 mit, die ihrerseits mittels des Zahnes 22, der in das Ende der Nut 23 eingreift, mit dem Körper 1 in Eingriff steht.
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abgelenkt werden, damit sein Steg in die eine oder andere der seitlichen Verlängerungen 25 und 26 des Spaltes 10 eindringt.
Wird der Knopf 11 (Fig. 2) nach rechts verstellt, so dass dessen Steg in die Verlängerung 25 eintritt, so wird der Zahn 20', welcher im Querteil 27 der Nut 23 des Körpers 1 enthalten ist, auf den Boden der Quernut 57 hinaufgedrückt. Es wird hiedurch der Knopf 11 mit dem Bogenstück 20 und mit dem Innenzahn 20' zwischen dem Körper 1 und der Hülse 7 festgeklemmt, so dass der Körper 1 mit der Metallfeder 2 in der Hülse 7 vollkommen festgelegt ist. Die Füllfeder ist nun in Schreibstellung, und der Druck. der auf die Schreibfeder ausgeübt wird, kann kein Zurückschieben des Körpers 1 in die Hülse 7 bewirken.
Wird hingegen der Kopf 11 (Fig. 2) nach links verschoben, so dass sein Steg in die Verlängerung 26 des Spaltes 10 eintritt, so kommt der Innenvorsprung 20'des Stückes 20 in die Nut 53. Wenn man nun den Körper 1 an dem die Schreibfeder tragenden Ende erfasst und herauszieht, so kann dieser Körper vollständig aus der Hülse 7 herausgeschoben werden. denn die Axialverschiebung des Körpers 1 bezüglich der Hülse 7 ist nicht mehr durch den Vorsprung 20'verhindert. Der Körper 1 des Füllfederhalters kann auf diese Weise aus der Hülse 7 herausgezogen oder von dieser vollständig gesondert werden, um die Füllung des
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Füllfederhalter nach Nr. 105011, dessen verschiebbarer. die chreibfeder und den Tintenbehälter tragende Körper mit einem den Spalt der Aussenhülse durchsetzenden Knopf versehen ist, dadurch gekennzeichnet. dass der Knopf (11) ein Bogenstück (20) trägt, das in einer Öffnung einer zylindrischen Muffe (21) quer beweglich ist und zwischen dem den Federhalter bildenden Körper (1) und der Hülse (7) festgeklemmt werden kann. um die Feder in der Schreibstellung festzuhalten.