AT128378B - Mittel zum Verhindern von Moosbildung auf der Luft und dem Wetter ausgesetzten Marmor- oder Steinflächen. - Google Patents

Mittel zum Verhindern von Moosbildung auf der Luft und dem Wetter ausgesetzten Marmor- oder Steinflächen.

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AT128378B
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Austria
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Ambrogio De Stefanis
Pietro De Stefanis
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Ambrogio De Stefanis
Pietro De Stefanis
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  Mittel zum Verhindern von   Moosbitdung   auf der Luft und dem Wetter ausgesetzten Marmor-oder   Stein flächen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel, um Moosbildungen auf feuchten   Steinflächen   zu verhindern. Die grünen   Decken kryptogamer Schädlinge   auf dem Wetter ausgesetzten Steinflächen, besonders Denkmälern, Brunnen u.   dgl.,   bilden sich nach   mühsamem   Abkratzen bald wieder, und bei wiederholtem Abkratzen ist   Beschädigung   nicht ausgeschlossen. 



   So dürfte also ein flüssiges Mittel willkommen sein, durch dessen Auftragen nach einmaligem Abkratzen die Wiederbildung der Moosdecke ohne   Befleckung oder Beschädigung   der bedrohten Stein-   flächen   auf längere Zeit hinaus verhindert wird. 



   Das Mittel nach der Erfindung erweicht auch die gebildeten Ablagerungen von Kalksalzen derart, dass man sie restlos mit einem nassen Schwamm abwaschen kann. 



   Das Mittel hat folgende Zusammensetzung : geläutertes Mohnöl zirka 1 kg. Bei gelinder Wärme geschmolzenes Paraffin zirka   0'15   kg. 



   Diese Flüssigkeit wird, nachdem die Moosdecke sorgfältig abgekratzt worden ist, auf die gereinigte Fläche durch Pinsel, Schwamm oder Lappen aufgetragen, wobei jedoch diese   Auftragemittel   nicht über-   mässig   getränkt sein dürfen, damit beim Pinseln, Wischen oder Reiben kein Überschuss abrinnt. 



   Es bildet sich nun eine dünne, undurchlässige, aber durchsichtige, firnisartige Schicht, die das Festsetzen der in der Luft vorhandenen Keime und Kryptogamen an den aus Stein usw. bestehenden Brunnen verhindert, so dass keine Neubildung von Moosen und Flechten eintritt. Wohl fallen die Kryptogamen weiter mit dem Staub auf die aufgetragene Schutzschicht, sterben jedoch ab, da sie sich an den   geschützten Flächen nicht   ansetzen können. Es zeigen sich daher etwa einen Monat nach dem Auftragen auf der behandelten   Steinfläche   dunkelgrünbräunliehe Flecke, welche aus den Rückständen der zugrunde gegangenen Kryptogamenkeime bestehen.

   Diese Flecken können einfach durch einen nassen Schwamm oder Lappen abgewaschen werden, ohne dass man ätzende Mittel oder Stahlbürsten verwenden müsste, deren Anwendung die   Steinfläche   gefährdet. 



   Da das Mittel ausserdem eine erweichende Wirkung auf die harten Krusten der Ablagerungen von Kalksalzen besitzt, bewirkt es, dass diese mit der Zeit abblättern und den darunterliegenden Stein freigeben, an diesen Stellen kann dann wieder Kryptogamenbildung eintreten, da dort die ölige Flüssigkeit beim erstmaligen Auftragen nicht hingelangen konnte. Man verfährt daher so, dass man an diesen Stellen ebenfalls die Moosschicht durch mechanische Mittel entfernt und das erfindungsgemässe Mittel wieder aufträgt. Von da an ist die gesamte behandelte Oberfläche auf längere Zeit geschützt und leicht zu reinigen. 



   Das Auftragen des Mittels geschieht am besten in der wärmeren Jahreszeit, zwei-oder dreimal im Jahre. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mittel zum Verhindern der Wiederbildung von kryptogamen Schichten oder   Moosdecken   auf der Luft und dem Wetter ausgesetzten   Stein-und Marmorfläehen   von Denkmälern, Brunnen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass es aus geläutertem Mohnöl und Paraffin besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Mittel gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung von Mohnöl und Paraffin im Mischungsverhältnisse 1 : 0'15. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT128378D 1931-03-21 1931-03-21 Mittel zum Verhindern von Moosbildung auf der Luft und dem Wetter ausgesetzten Marmor- oder Steinflächen. AT128378B (de)

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