AT128360B - Verfahren zur Erhöhung der Imprägnierfähigkeit des Holzes. - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Imprägnierfähigkeit des Holzes.

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  Verfahren zur Erhöhung der Imprägnierfähigkeit des Holzes. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Ergänzungsmassnahme zu einem Verfahren, nach welchem zwecks Erzielung tiefreichender Risse in dem zu imprägnierenden Holz, aus der Trockenkammer, in welcher dasselbe behandelt wird, gleichzeitig mit dem raschen und starken Erhitzen des Holzes ein Absaugen der feuchtwarmen Luft stattfindet, wie es beispielsweise in Patentschrift Nr. 115252 geschildert wird, und besteht die Ergänzungsmassnahme darin, dass an der Trockenkammer regelbare Zuführungsöffnungen für das Einströmen von Aussenluft angeordnet sind, deren Querschnitte so bemessen sind, dass in der Kammer trotz dieser Zusatzluft Unterdruck herrschen muss. 



   Ein Verfahren zur Erzielung von Längsrissen im Holz, nach welchem der in eine luftdicht abgeschlossen Kammer eingebrachte Holzstamm einem heissen Luftstrom ausgesetzt ist, wobei die von unten zuströmende heisse Luft oben abgesaugt und nach teilweiser Entziehung der in ihr enthaltenen Feuchtigkeit unten wieder zugeführt wird, ist bereits durch die Patentschrift Nr. 115252 bekannt. Durch vorliegende Erfindung wird dieses Verfahren dadurch verbessert, dass an der Kammer eine regelbare Zuführungsöffnung für das Einströmen trockener Aussenluft angeordnet wird, deren Querschnitt so bemessen ist, dass in der Kammer Unterdruck herrscht. Von der abgesaugten Luft wird ein entsprechender Teil ins Freie geblasen. Es kommt auf diese Weise kostenlos relativ trockene Luft in den Luftstrom, während der Wärmeverlust naeh Erfordernis eingeschränkt werden kann.

   Durch die starke Erhitzung, den   künstlich   hervorgerufenen Unterdruck und die relativ hohe   Strömungsgeschwindigkeit   gelangt das im Holz   befindliehe Wasser rasch zur Verdunstung   bzw. Verdampfung, wobei die erforderlichen Risse entstehen. Durch Regulierung der Temperatur, der   Strömungsgeschwindigkeit,   des Unterdruckes und der frischen Aussenluft kann die Rissebildung nach Erfordernis beeinflusst werden. Sobald letztere den erforderlichen Grad erreicht hat und das Holz auch genügend erhitzt ist, wird es unverzüglich in die Tränkungsflüssigkeit   eingebraeht.   Die in den Holzzellen befindliche Luft zieht sieh im kühleren   Tränkuhgsmittel   zusammen, wodurch die Flüssigkeit in die Zellen eingesaugt wird.

   Die schmalen Längsrisse schliessen sich, sobald genügend Imprägnierflüssigkeit in das Holz eingedrungen ist, wodurch eine   gleichmässige   und   tiefreichende   Imprägnierung erreicht wird. Durch die Verwendung frischer Aussenluft ist auch die rasche Herabsetzung der Kammertemperatur, sobald dies im Interesse des Trocknungvorganges erforderlich, ermöglicht. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erhöhung der Imprägnierfähigkeit des Holzes als Ergänzungsmassnahme zu dem im Patent Nr. 115252 geschilderten Verfahren, nach welchem der in eine luftdicht verschliessbare Kammer eingebrachte Holzstamm einem heissen, unter Unterdruck stehenden Luftstrom ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kammer regelbare Zuführungsöffnungen für das Einströmen von Aussenluft angeordnet sind, deren Querschnitt so bemessen ist, dass in der Kammer trotz dieser Zusatzluft Unterdruck herrschen muss. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT128360D 1928-11-03 1928-11-03 Verfahren zur Erhöhung der Imprägnierfähigkeit des Holzes. AT128360B (de)

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