AT128220B - Trockengleichrichter. - Google Patents
Trockengleichrichter.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Kohle oder einem ändern unangreifbaren Stoff benutzt werden kann. Die Dicke der Schicht lässt sich aus der Farbe ableiten, welche die Platte während der Oxydierung annimmt. Bei Zirkon wird eine gute Dicke der Oxydschicht erhalten, wenn z. B. elektrolytisch oxydiert wird, bis die Oberfläche der Zirkonplatte eine gelbgrüne Farbe angenommen hat.
Bei den Metallen Titan und Hafnium kann man auf ähnliche Weise verfahren. Für Thor hat sich dieses Verfahren jedoch als weniger günstig erwiesen, so dass in diesem Falle zweckmässig chemische Mittel benutzt werden.
Es wurde bereits bemerkt, dass als Anode zweckmässig Kupfersulfür, gegebenenfalls mit einem Zusatz von freiem Schwefel, benutzt werden kann. Werden die Zellen z. B. aus einer mit einer Oxydschicht überzogenen Zirkonplatte und aus einer Kupfersulfürplatte aufgebaut, so erhält man einen Gleichrichter mit einer sehr guten Kennlinie, der von Temperatureinflüssen nahezu unabhängig ist.
Von andern Stoffen, die beim Gebrauch als Anode mit einer Kathode aus einem Metall der ersten Untergruppe der vierten Hauptgruppe gleichfalls gute Ergebnisse geben, wurde bereits das Kupferjodid, gegebenenfalls mit einem Zusatz von freiem Jod, erwähnt.
Es kommen ferner u. a. Bleisulfid, Molybdänsulfid, Wolframsulfid, Eisensulfid, Eisenhammerschlag in Betracht, insbesondere wenn man einen Gleichrichter mit geringem inneren Widerstand herzustellen wünscht. Zwecks Erhaltung eines höheren inneren Widerstands kann eine Anode aus Manganoxyd, Silberchlorid mit freiem Jod, Bleiperoxyd und Kadmiumoxyd verwendet werden.
Das Anodenmaterial kann also in Übereinstimmung mit den anzulegenden Spannungen und der zu erzielenden Stromstärke gewählt werden.
In der Zeichnung ist ein zum Gleichrichten eines zweiphasigen Wechselstroms dienender Trockengleichrichter schematisch dargestellt, der aus einigen der oben beschriebenen Gleichrichterzellen zusammengesetzt ist. Die Platten a, die mit einer Oxydschicht b überzogen werden, bestehen z. B. aus Zirkon und bilden die Kathoden. Die Platten c bestehen z. B. aus gepresstem Kupferjodid mit freiem Jod. Da an den Stellen, wo eine Oxydschicht vorhanden ist, der Strom nur in der Richtung von c nach a übergeht, ist es einleuchtend, dass bei der dargestellten Schaltung doppelphasige Gleichrichtung des Wechselstroms erzielt wird, wobei während jeder Halbperiode zwei Elemente in Reihe durchlaufen werden.
Die oben beschriebenen Gleichrichter können für alle jene Zwecke benutzt werden, für die bisher Gleichrichter verwendet wurden. Im Zusammenhang mit der Anwendungsweise des Gleichrichters kann eine geeignete Kombination für das Material der Eektroden gewählt werden.
So eignet sich ein Gleichrichter für niedrige Spannung und grosse Stromstärke, dessen Zellen aus der Kombination von Zirkon mit einer Oxydschicht und Kupfersulfür bestehen, insbesondere zum Laden von Akkumulatoren, zum Erregen von Magneten od. dgl.
Bei einem Gleichrichter mit hohem Widerstand für geringe Stromstärken besteht die Kathode z. B. aus mit einem Oxydhäutchen überzogenem Titan und die Anode aus Manganoxyd oder aber die Kathode aus Zirkon mit einem Oxydhäutchen und die Anode aus einem Gemisch von Silberchlorid mit freiem Jod. Derartige Gleichrichter können z. B. für Anodenstromapparate benutzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trockengleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode wenigstens teilweise aus einem der Metalle der ersten Untergruppe der vierten Hauptgruppe des periodischen Systems besteht.
Claims (1)
- 2. Trockengleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der EMI2.1 dieses Metalles bestehenden Schicht überzogen ist.3. Trockengleichrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Kathode angebrachte Schicht aus einem oder mehreren Oxyden des Metalls besteht, aus dem die Kathode hergestellt ist.4. Trockengleichrichter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus einer Verbindung, die eins der Elemente der Gruppe der Halogene, der Sauerstoffgruppe oder der Stickstoffgruppe als negativen Bestandteil enthält oder aus einem Gemisch dieser Verbindungen besteht.5. Trockengleichrichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Anode überdies eine freie Menge eines oder mehrerer der Elemente der Gruppe der Halogene, der Sauerstoffgruppe oder der Stickstoffgruppe enthält.6. Trockengleichrichter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet. dass die Anode aus Kupfersulfnr besteht, dem gegebenenfalls freier Schwefel, zugesetzt sein kann. <Desc/Clms Page number 3>7. Trockengleichrichter nach Anspruch 4. oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus Kupferjodid besteht, dem gegebenenfalls freies Jod zugesetzt sein kann.8. Trockengleichrichter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus Phosphor besteht. EMI3.1
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