AT128211B - Gitter für Quecksilbergleichrichter. - Google Patents

Gitter für Quecksilbergleichrichter.

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AT128211B
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Ceskomoravska Kolben Danek Akt
Frantisek Fabinger Dr Ing
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

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  Gitter für Quecksilbergleichrichter. 



   In letzter Zeit benutzt man bei Quecksilbergleichrichtern und ähnlichen Vakuumröhren in die Bahn des Lichtbogens reichende Metallteile, sogenannte Gitter, welche die Gefahr der Rückzündung verringern sollen, indem sie den Bogen kühlen und die Entionisierung des Raumes zwischen den Anoden beschleunigen, nachdem die Aussendung des Anodenstromes aufgehört hat. 



   Diese Gitter werden so ausgebildet, dass sie beim Armtyp des Gleichrichters in den Armen, bei Gefässtypen des Gleichrichters in den zylindrischen Hülsen vor der Anode angebracht sind. 



  Entweder sind die Gitter mit den Metallarmen oder Anodenhülsen des Gleichrichters leitend verbunden, oder isoliert. In letzterem Falle können die Gitter an eine geeignete Stromquelle von Gleich-oder Wechselstrom angeschlossen werden. 



   Für eine gute Wirkung ist die Gestaltung des Gitters von Bedeutung.   Ursprünglich   wurde am Ende der Anodenhülse das Gitter jalousienartig ausgebildet, später wurden die Gitter z. B. in Form von konzentrischen Zylindermänteln dicht an der Anode montiert. 



   Alle diese Ausführungen waren dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter die Querschnittsfläche des Lichtbogens in einzelne, voneinander getrennte Flächen teilte. Diese Ausführungen haben jedoch folgende Nachteile :
Der Lichtbogen wird vom Gitter in einzelne parallele Zweige zerlegt. Unter bestimmten Umständen kann sich dann der Bogen in eine einzige Gitteröffnung zurückziehen, während der übrige Gitterquerschnitt stromlos wird. Die Folge ist eine bedeutende örtliche Erhitzung und ein Anwachsen des Spannungsabfalles im Lichtbogen. 



   Es sind ferner auch Gitter für Quecksilbergleichrichter bekannt geworden, bei denen die in den Lichtbogen hineinragenden Teile des Gitters mit der Hülse derart verbunden sind, dass die wirksame   Querschnittsfläche   des Lichtbogens nicht in einzelne, voneinander völlig getrennte Flächen geteilt wird, sondern dass alle Teile der Querschnittsfläche miteinander in direkter Verbindung stehen. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Art Gitter, die im wesentlichen darin besteht, dass an einem Stäbchen oder Plättchen ein Metallkern angebracht ist, der auf den heissesten Teil des Lichtbogens einwirkt, eine ausgiebige Wärmeabfuhr bewirkt und gegebenenfalls auch das Gitter trägt. Die das Gitter bildenden Plättchen können erfindungsgemäss zur Anodenachse geneigt angeordnet werden, wodurch die Anode gegen Bestrahlung bzw. gegen den Strom neutraler Quecksilberdämpfe abgeschirmt wird. 



   Einige Ausführungsbeispiele des Gitters gemäss der Erfindung zeigen Fig. 1-3. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführung, bei der 4 den kreisförmigen Querschnitt der Anodenhülse, bzw. des Anodenarmes des Gleichrichters darstellt. Das Gitter wird von verschieden langen, radial in den Raum innerhalb 4 ragenden metallischen Ausläufern 1, 2, 3 gebildet. 



   Gemäss der Erfindung ist an der Rippe 1 ein massiver Metallkern   5   wärmeleitend angeschlossen, der den mittleren heissesten Teil des Lichtbogens kühlt. 



   Fig. 2 stellt ein Gitter dar, bei welchem der massive Metallkern 5 mittels einer Rippe 1 am Tragring angeschlossen ist. Die übrigen Ausläufer   1', 2'sind   in diesem Falle an den 

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 Kern 5 angeschlossen. -. An den'freien Enden der Ausläufer   2 sind U-förmige Stäbchen 8   angebracht, deren offene Schenkel gegen die Mitte gerichtet sind. 



   Die Ausläufer, die in den Lichtbogen ragen, können als Stäbchen oder als Plättchen ausgebildet sein. Im letzteren Falle können diese   Plättchen     erfindungsgemäss   zur Lichtbogenachse geneigt angeordnet werden, so dass die Anode gegen unmittelbare Bestrahlung abgeschirmt wird, wodurch eine erhöhte   Kurzschlusssicherheit   erreicht wird. 



   Fig. 3 stellt ein solches Gitter dar, das aus zur Lichtbogenachse geneigten Plättchen 7 gebildet wird, deren gegen die Achse gewendeten Seiten schief unterschnitten sind. Der Metallkern 5'ist ist in dem auf diese Weise gebildeten inneren freien Raume angebracht und vorzugsweise unmittelbar an der Anodenhülse oder an dem Anodenarme befestigt. 



   Die Gitter   angegebener. Ausführung   kann man nun entweder an den Anodenarmen   bzw.-hülsen   unmittelbar oder mittels eines Tragringes befestigen, auch kann man beim Ab- 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gitter für Quecksilbergleichrichter, welches aus   Metallstäbchen   oder   Plättchen   besteht, die radial in den Lichtbogen derart hineinragen, dass die wirksame Querschnittsfläche des Lichtbogens nicht in einzelne voneinander völlig getrennte Flächen geteilt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Stäbchen oder   Plättchen     (1)   ein wärmeleitend mit der Anodenhülse oder dem Anodenarme verbundener Metallkern (5,   5')   angebracht ist, der auf den heissesten Teil des Lichtbogens einwirkt, wobei die das Gitter bildenden   Plättchen   (7) zwecks Abschirmung der Anode geneigt zur Anodenachse angeordnet werden'können.

Claims (1)

  1. 2. Gitter für Quecksilbergleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbchen oder Plättchen (1', 2') an dem Metallkern (5) befestigt sind.
    3. Gitter für Quecksilbergleichrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende jedes zweiten Stäbchens (2') ein U-förmiges Stäbchen (8) angebracht ist, dessen offene Schenkel gegen die Mitte gerichtet sind.
    4. Gitter für Quecksilbergleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Seiten der Plättchen (7) schief unterschnitten sind. EMI2.2
AT128211D 1930-01-15 1930-12-04 Gitter für Quecksilbergleichrichter. AT128211B (de)

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