AT128081B - Verfahren zur Verhinderung der Warmbrüchigkeit von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Warmbrüchigkeit von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen.

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AT128081B
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  Verfahren zur Verhinderung der   Warmbrüchigkeit   von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen. 



   Das österr. Patent Nr. 115623 hat ein Verfahren zur Verhinderung der   Warmbrüchigkeit   von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen zum Gegenstande, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das schmelzflüssige Material einer sehr langsamen Abkühlung unterzogen und ausserdem, wenn auch nicht notweniger, so doch   zweckmässiger   Weise die Presstemperatur auf einer zwischen   7200   und   9200 gelegenen   Höhe gehalten wird. 



   Vorliegende Erfindung hat eine Verbesserung dieses sehr vorteilhaften Verfahrens zum Gegenstande. Es stellte sich nämlich heraus, dass eine noch hervorragendere Pressbarkeit von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen dann erzielt wird, wenn nicht nur die Abkühlung des schmelzflüssigen Materials langsam erfolgt, sondern auch im Zuge dieser Abkühlung eine isotherme Behandlung bei ganz bestimmter Temperatur statthat.

   Die Temperatur, bei welcher diese isotherme Behandlung einzusetzen hat, ist die der Dystektikalen, die bei etwa   5200 gelegen   ist, wobei eine Ausweitung zwischen den Grenzen von etwa   5250 bis   etwa 4950 berÜcksichtigt werden muss, gemäss dem Umstande, dass bei Gegenwart von noch andern Legierungskomponenten als Kupfer und Zinn, also insbesondere bei Rotguss und Bronze, die Temperaturlage der Dystektikalen um einige Grad nach aufwärts bzw. abwärts schwankt.

   Demzufolge wird nach dem Gegenstande vorliegender Erfindung die Kupfer-Zinn-Legierung, die der Gefahr der Warmbrüchigkeit entzogen werden, also warmpressbar gemacht werden soll,   zunächst   von einer etwa   300 -450  über   der Dystektikalen gelegenen Temperatur langsam abkühlen gelassen, worauf eine isotherme Behandlung innerhalb des schmalen Temperaturbezirkes von etwa   5250 bis   etwa 4950 zu erfolgen hat, in diesem Temperaturbereiche sind die Legierungen längere Zeit zu halten, wobei innerhalb des angegebenen Temperaturstreifens insbesondere jene Temperaturlage möglichst genau eingehalten werden soll, die der dystektikalen Temperatur der betreffenden Legierung entspricht ; es empfiehlt sich, diese Temperatur vorher auf metallographisehem Wege noch genauer festzustellen.

   Offenbar wird bei dem hier geschilderten Verfahren die Ausbildung von Warmbrüchigkeit verhindernden Keimen in ganz besonderer Weise ge- 

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Claims (1)

  1. EMI1.1 Verfahren zur Verhinderung der Warmbrüchigkeit von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen durch thermische Behandlung derselben vor dem Pressen nach Stammpatent Nr. 115623, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlaufe der sehr langsamen Abkühlung die Legierungen längere Zeit auf einer zwischen 525 und 4950 C gelegen !'n Temperatur gehalten werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT128081D 1928-03-10 1930-07-24 Verfahren zur Verhinderung der Warmbrüchigkeit von Kupfer und Zinn enthaltenden Legierungen. AT128081B (de)

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