AT128026B - An einer Wand anzuordnender Klapptisch. - Google Patents

An einer Wand anzuordnender Klapptisch.

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AT128026B
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Karl Ing Spitz
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Karl Ing Spitz
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Description


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  An einer Wand anzuordnender   Klapptisch.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Klapptische, die an Wänden schwenkbar befestigt sind, insbesondere auf solche, wie sie in den Abteilen von Eisenbahnwagen Verwendung finden. Die Platten dieser Tische befinden sich in der Ruhelage parallel zur Wagenwand, an der sie befestigt sind, und werden in der Gebrauchslage hochgeklappt und mittels Streben abgestützt. Bei diesen Tischen wird als besonderer Nachteil empfunden, dass das Aufklappen dieser Tische immer mit einer Störung der zunächst sitzenden Fahrgäste verbunden ist, und ausserdem zum Aufklappen nahe dem Boden viel Platz benötigt wird, der mitunter zweckmässiger zur Aufbewahrung von Reisegepäck od. dgl. Verwendung finden kann. Auch die Anordnung der Stützstreben, die durch Unachtsamkeit sehr leicht umgeklappt werden können, vermeidet die Erfindung. 



   Erfindungsgemäss ist die Schwenkachse des Klapptisches in einer an der Wand befestigten Führung gelagert und beide diese Organe sind derart ausgebildet, dass der Tisch in der Ruhelage parallel zur Wandebene liegt, nach Hochziehen in der Führung und Niederklappen jedoch in einer zur Wand senkrechten Ebene verriegelt ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht. 



   An der Wand 1 ist eine Führung 2 im wesentlichen vertikal angeordnet, welche zweckmässig aus einer Grundplatte 3 und einer Deckschiene   4   besteht. Der Tragarm 7 weist einen hochkant gestellten Querschnitt auf und ist im Schlitz 5 derart geführt, dass ein seitliches Versehwenken des Tisches verhindert ist. Die Deckschiene 4 weist an der Vorderseite einen vertikalen Schlitz 5 auf. In der Führung 2 ist ein Schwenkzapfen 6 gleitbeweglich geführt, an welchem ein Tragarm 7 befestigt ist, der durch den 
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 förmige Gestalt auf. Die Höhe des Zylindersegmentes ist gleich der Höhe der Führung 2. 



   Am oberen Ende weist die Führung 2 eine annähernd zylindrische Erweiterung 8'auf, deren Krümmungsradius ungefähr dem Halbmesser des Sehwenkzapfens 6 entspricht. An der Grundplatte 3 der Führung 2 ist ein Anschlag 9 vorgesehen, der mit der Basisfläche 10 des Zylindersegmentes zusammen- 
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 schwenkt werden kann, dass die Tischplatte 8 senkrecht zur Wandebene 1 horizontal liegt. 



   In der Ruhelage liegt die Tischplatte 8 annähernd parallel zur Wand 1 und das Segment 6 befindet sich am unteren Ende der Führung 2. Zur Ingebrauchnahme wird nun die Tischplatte und damit die Schwenkachse 6 in der Führung 2 nach aufwärts gezogen, bis die Schwenkachse in die Ausnehmung   8'   gelangt und gegen das obere geschlossene Ende der Führung anschlägt. In dieser Lage wird die Tischplatte im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt, d. h. niedergeklappt und das Segment 6 dreht sich nun in der Ausnehmung   8',   u. zw. so lange, bis die Basisfläche des Segmentes gegen den Anschlag 9 anliegt. In dieser Lage ist die Schwenkachse 6 und damit die Tischplatte 8 verriegelt. 



   Selbstverständlich kann man an Stelle der in der Zeichnung dargestellten Anordnung, bei welcher nur ein einziger in bezug auf die Tischplatte symmetrischer Schwenkzapfen verwendet wird, auch mehrere solcher Schwenkzapfen vorsehen. In diesem Fall ist eine Sicherung gegen seitliches Versehwenken nicht mehr erforderlich, da sich die beiden Schwenkzapfen gegenseitig ausrichten. Man kann aber auch beispielsweise einen einzigen kugelsegmentförmigen oder einen prismatischen langgestreckten Schwenkzapfen vorsehen. Desgleichen kann man die Neigung des Tisches in der Ruhe-und Gebrauchsstellung, in bezug auf die Wand oder den Boden, den jeweiligen Verhältnissen anpassen. 

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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. An einer Wand anzuordnender Klapptisch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzapfen in einer an der Wand befestigten Führung gelagert und die Führung und die Zapfen so ausgebildet sind, dass die Tischplatte in der Ruhelage im wesentlichen parallel zur Wandebene liegt, nach Hochziehen und Niederschwenken jedoch in einer zur Wand senkrechten bzw. horizontalen Ebene verriegelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Klapptisch nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzapfen langgestreckten Querschnitt besitzen und die Führung die gleiche Höhe wie der Querschnitt des Schwenkzapfens hat und am oberen Ende in eine Erweiterung übergeht, derart, dass der Schwenkzapfen nach Hochziehen in der Führung quer zu dieser verschwenkt werden kann, in welcher Stellung ein in die Bahn des Schwenkzapfens ragender Anschlag den Zapfen feststellt.
    3. Klapptisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkzapfen zylindersegmentförmigen Querschnitt aufweist und die Höhe der Führung der Höhe des Zylindersegmentes entspricht, und am oberen Ende der Führung eine annähernd zylindrische Erweiterung vorgesehen ist, in welche ein Anschlag ragt, an den sich die Basis des Zylindersegmentes nach Verschwenken anlegt.
    4. Klapptisch nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger symmetrisch zur Tischplatte vorgesehener Schwenkzapfen vorgesehen ist.
    5. Klapptisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Tischplatte und den Schwenkzapfen verbindende Tragarm Hoehkantquerschnitt aufweist und durch den Schlitz der Führung, den der Arm durchsetzt, an einem seitlichen Verschwenken verhindert ist.
    6. Klapptisch nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung zweiteilig ausgebildet ist. EMI2.2
AT128026D 1931-06-03 1931-06-03 An einer Wand anzuordnender Klapptisch. AT128026B (de)

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