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Handfeuedeschgerät.
Die Erfindung betrifft einen Nassfeuerlöscher nach dem Kippsystem mit Steigrohr an der einen und Handgriff an der andern Seite sowie Spritzdüse in der Bodenwand. Die Erfindung ist darin gelegen, dass die Spritzdüse unter einem Winkel von etwa 450 gegen das Steigrohr geneigt ist.
Handfeuerlöscher mit von der Bodenwand abstehender Spritzdüse sind bereits bekannt, doch hatte hiebei die Spritzdüse eine parallel zur Längsachse des Löschgerätes verlaufende Richtung. Wird die in den Boden des Metallbehälters eingesetzte Spritzdüse erfindungsgemäss unter einem Winkel von etwa 450 gegen das Steigrohr zu geneigt, so ist das Gerät, sobald es am Löschgriff erfasst und die am Boden befindliche Spritzdüse gegen die Brandstelle emporgerissen wird, funktionsbereit und der Strahl bereits gegen die Brandstelle gerichtet, wobei die schräg angesetzte Spritzdüse die Lenkung des Strahles nach allen Richtungen, insbesondere nach vorn und abwärts, in bequemer Weise ermöglicht, wodurch die Funktionssicherheit gesteigert wird.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand im Ausführungsbeispiel im Längsschnitt. Der zylindrische Metallmantel a besitzt oben eine Füllöffnung b, die durch einen entsprechend abgedichteten Schraubenverschluss abgeschlossen ist. Im Innern des Metallzylinders ist ein Steigrohr teingebaut, welches knapp unter dem oberen Zylinderende mit einer eingelöteten Siebscheibe beginnt und bis zu der am Boden des Zylinders eingesetzten Spritzdüse g führt. Dieses Steigrohr t bildet den Ablaufkanal für die Löschflüssigkeit. Im Innern des Metallzylinders ist weiter, an den Schraubenverschluss b angehängt, ein Tubenständer c vorgesehen, der aus mehreren durch Ringe zusammengehaltenen Metallstangen besteht.
In den Tubenständer c wird die Säuretube e lose eingesetzt und der Gleitdeckel d aufgelegt.
Der Metallbehälter a ist an seinem oberen Ende an einem mit Handgriff versehenen Träger h schwingbar angehängt. An diesem Träger wird der Löscher beim Transport von der Aufbewahrungszur Verwendungsstelle getragen und dadurch vor Erschütterungen und zu starken Schwingungen bewahrt. Weiter ist aussen am Mantel, etwas unter halber Höhe, ein Löschgriff unverrückbar befestigt. An diesem Griff wird der Löscher bei Einsetzen der Löschtätigkeit erfasst.
Die schräge an die Bodenfläche des Behälters angesetzte Spritzdüse g liegt mit ihrer Öffnung ein wenig oberhalb der durch die Bodenstütze k (Metallring od. dgl. ) gebildeten Auflageebene, so dass in Ruhelage des Löschgerätes die Spritzdüse gegen Verstopfung, Verstaubung, Beschädigung od. dgl. geschützt ist.
Die Wirkungsweise des Löschgerätes ist die folgende : Der vor Verwendung gewöhnlich auf einem Aufhänger verwahrte Löscher wird im Falle der Benötigung bei einem Brande ungekippt abgenommen und am beweglichen Träger h zum Brandplatze getragen, dort niedergestellt, am Löschgriff i erfasst und die nach dem Boden gerichtete Spritzdüse g gegen die Brandstelle emporgerissen. In dem Augenblick, als der Löscher in Schräglage mit der Spritzdüse aufwärts gelangt, fällt der Gleitdeckel d längs der Gleitstangen c gegen die verschlossene Füllöffnung abwärts und ermöglicht das Entleeren der Säure aus der nunmehr offenen Säuretube e in die Löschflüssigkeit. Das sich nun entwickelnde Druckgas presst die Löschflüssigkeit durch das Steigrohr t und die Spritzdüse g aus dem Löschgerät auf den Brandherd.
Beim
EMI1.1
gesamte Löschflüssigkeit bei der Eintrittsöffnung in das Steigrohr t sammeln, die somit bis auf den letzten Tropfen der Verwendung zugeführt wird.