AT127295B - Lackimprägnier- und Trockenvorrichtung für Elektromotoren. - Google Patents
Lackimprägnier- und Trockenvorrichtung für Elektromotoren.Info
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Description
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Lackimprägnier- und Trockenvorrichtung für Elektromotoren.
EMI1.1
im Ofen (die kleinsten mitunter bloss an der Luft) imprägniert. Die Wirtschaftlichkeit dieser Verfahren ist um so mangelhafter, je grösser die danach behandelten Motoren sind, u. zw. aus nachstehenden Gründen :
1.
Um das vollständige Eindringen des Imprägnierungsmittels in die Nuten zu gewährleisten, muss das Tränken in einer Wanne vorgenommen werden, wobei viel Lack verlorengeht ;
2. auch die Aussenseite der Statoren hält Lack fest, was den Verbrauch weiter erhöht ;
3. das Trocknen im Trockenschrank ist unwirtschaftlich, weil nur ein ganz kleiner Teil der erhitzten Luft an die Wicklungen herangelangt und nimmt ausserdem viel Zeit in Anspruch, überdies ist die Kontrolle der Temperaturen, denen die Wicklungen tatsächlich ausgesetzt sind, unverlässlich ;
4. zwischen Tränken und Trocknen ist entweder ein Transport des Trockengutes erforderlich oder (beim Trocknen im Vakuumschrank) ein Herausnehmen der Wannen, um das Trockengut wirksamer der Erwärmung auszusetzen.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt die Vermeidung bzw. Einschränkung der angeführten Mängel und überdies infolge Schonung der laektragenden Baumwollfaser eine technische Vervollkommnung des Imprägnierprozesses. In der Zeichnung ist (durch dünn ausgezogene Linien hervorgehoben) ein gewickelter Stator S dargestellt, der an seinen Schildpassfugen mit dem Unterteil U und dem Oberteil 0 des Tränkgefässes (beide stark ausgezogen) mittels einiger Spannbolzen B zusammengebaut ist. (Vorbedingung für die Anwendungsmöglichkeit ist, dass das Statorgehäuse am Mantel keine Öffnungen hat, was indessen bei der vorherrschenden axial gelüfteten Bauart in der Regel der Fall ist.) Das Ein-und Ausfliessen des Lackes erfolgt durch den Lackstutzen L mittels eines Steigrohres, das hier als unwesentlich fortgelassen ist.
In der Mitte ist der Unterteil U in die Statorbohrung in Gestalt eines Verdrängers V hoehgezogen, sowohl um die verwendete Lackmenge zu verringern als auch um die durch die Glocke G eingeblasene Heizluft enger an die Nuten heranzuführen, genauer : um die Geschwindigkeit der Luft und damit die Wärmemenge je Zeiteinheit zu erhöhen. Hiebei nimmt die Luft den Weg um die unteren Spulenköpfe, um rückkehrend den Statorrücken zu erwärmen und schliesslich vor dem Austreten ins Freie die oberen Spulenköpfe zu umspülen. Die Glocke G stützt sich mit einigen Rippen R in der Austrittsöffnung des Oberteiles zentrisch zum Stator ab.
Sämtliche drei Arbeitsspiele : Vortrocknen, Tränken und Fertigtrocknen, gehen unmittelbar hintereinander vor sich, ohne dass die Einrichtung demontiert wird. Die stark bewegte Luft gestattet beim Vortrocknen die Anwendung sehr niederer Temperaturen, was wegen Schonung der Baumwollumspinnung von Vorteil ist. Nach Abstellen der Warmluftzufuhr tritt der Lack durch den Stutzen L ein, durch welchen er nach Verlauf der Tränkdauer das Gefäss wieder verlässt. (Die Anwendung der Vakuumtränkung ist als weitere Vervollkommnung bei geeigneter Ausbildung des Oberteiles ohne weiteres möglich.) Die erneuerte Einblasung von Warmluft mit steigend geregelter Temperatur schliesst nach erreichter Konsistenz des Imprägnierungsmittels den Prozess ab.
Sowohl der Zeitaufwand als auch der Wärmeverbrauch betragen infolge der wirksamen Ausnutzung der Heizluft bloss einen kleinen Teil jener der Ofentrocknung ; die Aussenseite des Motorgehäuses kommt mit dem Lack nicht in Berührung, die Demontage der ganzen Apparatur erfolgt erst, wenn diese bereits trocken ist. Eine geeignete Aus-
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bildung der Ober-und Unterteile 0 bzw. U für verschiedene Einpass- und Verdrängerdurchmesser macht die Einrichtung für mehrere Typengrössen verwendbar, wie überhaupt die dargestellte Anordnung lediglich als schematisch und beispielsgemäss zu gelten hat.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Lackimprägnier-und Troekenvorrichtung für Elektromotoren mittels bewegter Warmluft, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse einen Teil des Laekbehälters bildet und die Warmluft durch - jeweils der Bauform der elektrischen Maschine angepasste # Leit- und Lenkeinrichtungen gezwungen wird, die zu trocknenden lackierten Teile zu bestreichen. EMI2.1
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| AT127295T | 1930-12-29 |
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| AT127295B true AT127295B (de) | 1932-03-10 |
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|---|---|---|---|
| AT127295D AT127295B (de) | 1930-12-29 | 1930-12-29 | Lackimprägnier- und Trockenvorrichtung für Elektromotoren. |
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1930
- 1930-12-29 AT AT127295D patent/AT127295B/de active
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