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Gegenstand der Erfindung ist eine Sehaberklinge für Papiertrockner, Glättwerke u. dgl.
Die Erfindung besteht darin, dass die Wate, d. i. der Teil der Sehaberklinge, der im Schaberkörper nicht eingeklemmt ist, also der freitragende Teil des Schaber, zwischen dem Ende der Einspannungs- stelle und der Schneidkante gekrümmt ausgebildet ist. Zweckmässig wird der Krümmungsgrad hiebei so gewählt, dass die Breite der Kante, mit der der Schaber auf der Walzenoberfläche aufliegt, annähernd der Dicke der Sehaberklinge entspricht, d. h. mit andern Worten, der Schaber wird im letzten Teil seiner
Krümmung etwa senkrecht von oben an die Walzenoberfläehe herangeführt.
Durch eine derartige Ausbildung werden viele Vorteile erreicht.
Der gebogene Schaber kann in seiner Klingenstärke schwächer gehalten werden als die gewöhn- lichen geraden Schaberklingen, da das gebogene Querschnittsprofil gegenüber der geraden Klinge eine grössere Stabilität bewirkt. Infolge der geringeren Stärke ist die Federung der gebogenen Schaberklinge beim Anliegen an der Walze eine bessere, und es ist leichter, den Schaber zum guten Anliegen auf der reinzuhaltenden Fläche zu bringen. Der gebogene Schaber liegt in schmaler Fläche auf dem reinzu- haltenden Zylinder auf und neigt infolge des durch die Krümmung bedingten Anstellwinkels nicht so zur Bildung eines Grates an der Schneide, wie es der gerade Schaber tut.
Dadurch haben harte Fremd- körper (Sandkörner u. dgl. ) keine Gelegenheit, sich unter dem Grat festzusetzen und Rillen in die Zylinder- oberfläehe einzuschleifen, sondern sie laufen an der glatten Schneide unschädlich ab, wodurch die Zylinder- oberfläche sehr geschont wird. Der Schaber ist infolge seiner geringeren Dicke leichter und billiger.
Zum besseren Verständnis ist die Erfindung auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Form, Fig. 2 zeigt eine Schaberldinge gemäss der Erfindung.
In beiden Figuren ist der Trockenzylinder, an dem die Schaberklinge anliegt, mit b, die Schaber- klinge mit a und der zum Festklemmen der Schaberklinge dienende Schaberkörper mit c bezeichnet.
Die Fig. 2 lässt erkennen, wie die Wate der Schaberklinge a, d. i. derjenige Teil der Schaberklinge, der vom Ende der Einspannstelle bis zu der am Zylinder anliegenden Schneide reicht, zwischen Schaber- körper c und Schneidekante gekrümmt ist. Die Zeichnung lässt ferner deutlich erkennen, dass die Dicke der erfindungsgemässen Schaberklinge bedeutend geringer ist als die Dicke der in Fig. 1 veranschaulichten geraden Sehaberklinge. Dazu kommt noch, dass auch die Auflagefläche auf der Walze selbst im Ver- hältnis zur Dicke der Klinge bei der Erfindung viel geringer ist als bei der in Fig. 1 veranschaulichten
Klingenform.
Dies rührt daher, dass die Krümmung zweckmässig so gewählt werden kann, dass der letzte
Teil der Schaberklinge nahezu senkrecht auf der Walzenoberfläche bzw. auf einer Tangente steht, welche durch die Auflagelinie des Schaber an der Walze gezogen ist. Infolgedessen wird die Breite der Auflage- fläche nicht oder nicht wesentlich grösser sein als die Dicke der Schaberklinge.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaberkdinge für Papiertrockner, Glättwerke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Wate gekrümmt ausgebildet ist.
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