AT126700B - Verfahren und Vorrichtungen zum Reinigen von Gasen, Luft, Dämpfen od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Reinigen von Gasen, Luft, Dämpfen od. dgl.

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AT126700B
AT126700B AT126700DA AT126700B AT 126700 B AT126700 B AT 126700B AT 126700D A AT126700D A AT 126700DA AT 126700 B AT126700 B AT 126700B
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Max Aurig
Georg Bruecklmayr
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Max Aurig
Georg Bruecklmayr
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Description


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  Verfahren und Vorrichtungen zum Reinigen von Gasen, Luft, Dämpfen od. dgl. 



   Es sind Gaswascher bekannt, bei welchen   Kegelflächen   so eng aneinandergereiht sind, dass sich bei Zuführung von   Waschflüssigkeit,   wenn der Wascher in Bewegung ist,   Flüssigkeitsschleier   bilden, durch welche die Gase zwecks Reinigung od. dgl. hindurchtreten müssen. Um diese   Flüssigkeitsschleier     zu erreichen, müssen die Kegelflächen   der aufeinanderfolgenden Scheiben ineinandergreifen oder mindestens so weit voneinander abstehen, dass die Kanten der aufeinanderfolgenden Kegelflächen in einer Ebene liegen. Diese für die Flüssigkeitsschleierbildung notwendige enge Aneinanderreihung hat den Nachteil, dass sieh leicht Inkrustationen bilden. 



   Es hat sieh nun durch Versuche gezeigt, dass die Reinigungswirkung bei diesen Apparaten auch dann noch erhalten bleibt, wenn der Abstand der Scheiben grösser gewählt wird, so dass keine Flüssigkeitsschleier sich bilden und somit die Reinigung nicht infolge der Durchquerung von Flüssigkeitsschleiern geschieht. 



   Die Reinigung erfolgt hiebei in der Weise, dass die rotierenden   Kegelflächen   als Zentrifugenwände wirken, auf welche die   Waschflüssigkeit   und die Staubteilchen gedrängt werden, wobei also der Staub od. dgl. vom leichteren Gase, Luft od. dgl. sich ausscheidet und von der an die Zentrifugenwand gedrängten Flüssigkeit hinweggeführt wird. 



   Auf Grund dieser Erkenntnis ergibt sich das vorliegende Verfahren zum Reinigen von Gasen, bei welchem durch die Zentrifugenwirkung rotierender, aneinandergereihter Seheiben von beliebiger Gestalt die Waschflüssigkeit und die Staubteilchen, Teerteilchen od. dgl. gemäss der Verschiedenheit des spezifischen Gewichtes ohne Benutzung von Flüssigkeitsschleiern auf die Zentrifugenwände gedrängt werden, so dass das leichtere Gas von den Verunreinigungen befreit wird. 



   Das Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Zwecke der Reinigung von Gasen, Luft oder Dämpfen usw. unterscheidet sich also von den bekannten Verfahren und Vorrichtungen, bei denen die Gase, Luft oder Dämpfe durch rotierende Flügel od. dgl. in oder über eine mit Flüssigkeit bespülte, stillstehende Fläche gedrückt werden, dadurch, dass bei dem vorliegenden Verfahren auf dem Prinzip der   Zentrifugenwirkung   gearbeitet wird, d. h. die eigentliche   Waschfläche   selbst schnell rotiert und durch die dadurch erzeugte Zentrifugenwirkung werden die aus dem Gase, Luft oder Dämpfen usw. zu entfernenden Bestandteile von den schnell rotierenden   Waschflächen   zurückgehalten und somit aus den Gasen, Luft oder Dämpfen usw. ausgeschieden.

   
 EMI1.1 
 von rotierenden Seheiben oder Tellern mit konzentrischen Wellen beliebigen Querschnittes in Abständen nebeneinander angeordnet sind. 



   Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten bekannten Gaswäschern sind die Teller bzw. Scheiben hiebei aber nicht so eng aneinandergereiht wie dies für die Flüssigkeitsschleierbildung erforderlich ist. Der grössere Abstand bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, dass durch 
 EMI1.2 
 den Apparat geleitet werden kann und der Kraftbedarf geringer ist. Wie ferner die Praxis gezeigt hat, ist auch die Inkrustationsgefahr bei der Anordnung der Teller nach der vorliegenden Erfindung wesentlich geringer als bei den eingangs erwähnten, engteiligen Gaswäschern mit Schleierbildung. 



   In der Zeichnung ist eine Anzahl von Ausführungsformen solcher Vorrichtungen in den Fig. 1-20 zur Darstellung gebracht. 

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   In Fig. 1 der Zeichnung zeigen die Pfeile a, wie die   Waschflüssigkeit   und die Staubteilchen an die Zentrifugenwand durch die Rotation gedrängt werden ; die kräftig gezeichneten Punkte b stellen z. B. die schwerere, zuerst an die Zentrifugenwand gedrängte Waschflüssigkeit dar, die schwächer gezeichneten Punkte c sind die spezifisch leichteren, auf die   Waschflüssigkeit   b gedrängten Staubteilchen od. dgl. ; d ist das leichtere, durch die Zentrifugenwirkung von den Staubteilchen befreite Gas. 



   In Fig. 2 ist eine Vorrichtung zur Ausübung des vorliegenden Verfahrens dargestellt, wobei z. B. 



  Scheiben oder Teller mit konzentrischen Wellen auf Bolzen e so in   Abständen   aneinander gereiht sind, dass die Berge und die Täler der Wellen je gegeneinanderstehen, wodurch auf eine Querschnittserweiterung der Zwischenräume zwischen den Scheiben oder Tellern jeweils eine Querschnittsverengung folgt. Bei dieser Vorrichtung wird die Reinigungswirkung dadurch noch begünstigt und intensiver gestaltet, dass der Gasstrom zwischen zwei gegeneinanderstehenden Flächen wiederholt   zusammengedrückt   und entspannt wird.

   In der genannten Fig. 2 sind die Entspannungsräume mit bezeichnet ; die sich verengenden Räume g, in denen die Gase wieder zusammengedrückt werden, bilden sich zwischen den Flächen h, auf welchen die spezifisch schwereren Staubteilchen infolge der Rotation niedergeschlagen und von der sich an den Flächen bildenden und über dieselben hinweggleitenden Flüssigkeitsschicht fortgespült werden. 



   Die Zentrifugenwirkung der rotierenden Flächen auf die in dem Gas, in der Luft oder in den Dämpfen enthaltenen Bestandteile wird mehrmals wiederholt und nach aussen gegen den Tellerumfang, infolge der grösseren Umfangsgeschwindigkeit der Zentrifugenflächen, immer intensiver, so dass auch die feinsten im Gas, in der Luft oder in Dämpfen enthaltenen Teilchen ausgeschleudert werden, wobei das zu reinigende Gas usw. zusammen im Gleichstrom mit der   Waschflüssigkeit   von innen nach aussen geht. 



   Das zu reinigende Gas usw. kann aber auch im Gegenstrom zur Waschflüssigkeit geführt werden, wobei also das Gas von aussen nach innen und die   Waschflüssigkeit   von innen nach aussen geführt und eine intensive Wirkung dadurch erzielt wird, dass reinste Waschflüssigkeit mit reinstem Gas und schmutzigste Waschflüssigkeit mit schmutzigstem Gas bzw. kalte   Waschflüssigkeit   mit gekühltem Gas und angewärmte   Waschflüssigkeit   mit warmem Gas in Berührung gebracht wird. 



   Das gleiche Verfahren kann auch mit Gaswaschern mit um eine waagrechte Welle rotierenden Scheiben ausgeführt werden, die aber nicht glatt, sondern mit Aufrauhungen, Erhöhungen, aufgesetzten oder ausgestanzten Lappen versehen sind. Auch hiedurch wird die Reibung an den Scheiben und die zentrifugierende Wirkung derselben vergrössert und damit eine bessere Reinigungswirkung erzielt. Ferner kann durch geeignete Anordnung der genannten Erhöhungen, Lappen od. dgl. ein grösserer Druck erzeugt bzw. die Förderung des Gases begünstigt werden. 



   Fig. 3-18 zeigen einige Ausführungsformen hievon. 



   Fig. 3 ist der Querschnitt durch einen Apparat mit den in Abständen aneinandergereihten Scheiben mit Ausstanzungslappen als   Erhöhungen   bzw. Aufrauhungen. Diese Ausstanzungen sind in Fig. 4 radial angeordnet, und in Fig. 5 sind diese Ausstanzungen zur Radialen schräg gestellt. Diese Ausstanzungen können beliebige Form haben ; sie können sowohl senkrecht zur Scheibenebene als auch schräg zur Scheibenebene stehen. Die Lappen   i   können auch aufgeschweisst, aufgenietet und sonstwie befestigt sein. Aufrauhungen der Scheiben erhält man auch dadurch, dass man Nieten oder Schrauben z. B. in konzentrischen Kreisen anordnet. Fig. 6 und Fig. 7 zeigen z. B. Schrauben mit zylindrischen Köpfen. 



  Die   Schraubenköpfe   und Muttern können ausser der dargestellten Form auch in einer beliebigen andern Form, z. B. Flügelform, ausgeführt sein. 



   Fig. 8 und 9 zeigen eine Vorrichtung, bei welcher die Zwischenstücke k, welche den Abstand zwischen den Scheiben halten, als Erhöhungen bzw. Aufrauhungen der Scheibenwände dienen. Diese Zwischenstücke können beispielsweise flügelartig (Fig. 9) ausgebildet sein. 



   In Fig.   10-13   ist eine weitere Ausführungsart mit nach beiden Seiten gleich ausgestanzten Scheiben dargestellt, wobei die Ausstanzungen so vorgesehen sind, dass die Lappen an der rechten Seite der einen
Scheibe zwischen die Lappen an der linken Seite der andern Scheibe zu stehen kommen. Die so entstehenden Lappenreihen haben die Form von unterbrochenen Flügeln (Linie   A-A)   und können entweder radial (Fig. 13) gerichtet oder mit beliebigem Eintrittswinkel in der Drehrichtung vor (Fig. 11) oder   rückwärts   (Fig. 12) gestellt sein, wodurch, je nach der Stellung, eine grössere Druckerzeugung oder eine grössere Förderung erzielbar ist.

   Die Reinigungswirkung wird bei- dieser Anordnung dadurch wesentlich erhöht und begünstigt, dass beim Durchgang des Gases und Wassers durch die unterbrochenen Flügel der Gasstrom und Wasserstrom zwischen den einzelnen Lappen wiederholt unterteilt und dadurch eine intensivere Durchmischung erzielt wird. 



   Die in Abständen aneinandergereihten Scheiben müssen nicht voll ausgeführt sein, sondern können auch mit grösseren Aussparungen versehen bzw. es können die Scheiben aus radialen Blechstreifen gebildet sein, oder sie können aus einzelnen Blechringen bzw. Flacheisenringen od. dgl. bestehen. Fig. 14 und 15 zeigen eine Anordnung mit radialen Blechstreifen, und Fig. 16 zeigt eine Vorrichtung mit flügelartig gekrümmten Blechstreifen. Fig. 17 und 18 zeigen eine Vorrichtung, bei welcher die Scheiben aus einzelnen
Ringen, z. B.   Flacheisenringen,   bestehen. Wesentlich ist für diese Vorrichtungen Fig. 14-18, dass die Blechstreifen bzw. Ringe Ausstanzungslappen bzw. aufgesetzte Lappen od. dgl. bzw.

   Aufrauhungen od. dgl. haben, und Fig. 15 und 17 zeigen die charakteristischen Merkmale der Fig. 3,6, 8 und 10, d. h. also 

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 scheibenartige Gebilde, die aneinandergereiht sind und die an ihren   Flächen   Aufrauhungen,   Erhöhungen   od. dgl. haben. 



   Diese Erhöhungen, Lappen od. dgl. wirken dabei   ähnlich   wie umlaufende Desintegratorflügel oder-stäbe, u. zw. insbesondere dann, wenn sie bei Verringerung der Zahl der Scheiben und dadurch bedingter Vergrösserung des Abstandes derselben weiter ausladend gemacht werden können, und wenn sie wie bei den   Ausführungsformen   Fig. 10-13 gegenseitig ineinandergreifen. 



   Die Wirkung all dieser Gaswascher kann dadurch noch erhöht werden, dass man den durchbrochenen Spritzkegel   x   (Fig. 2) aussen mit durchbrochenen   Zerstäuberfliigeln   y versieht, die entweder nach der Mantellinie des Spritzkegels oder schräg hiezu verlaufen. Hiedurch wird eine bessere Flüssigkeitsverteilung und ein intensiveres Ausspritzen erzielt. Solche Spritzkegel lassen sieh mit besonderem Vorteil bei den eben geschilderten Gaswaschern verwenden, bei welchen die Erhöhungen, Lappen od. dgl. desintegratorartig wirken, wie sie denn überhaupt auch bei Desintegrator-, insbesondere Stabdesintegratorgaswaschern Anwendung finden können. 



   Es hat sich ferner gezeigt, dass es nicht   möglich   ist, mit einer einfachen Verschraubung am Ende der Bolzen e, auf welche die kegelstumpf-oder wellenförmig gepressten Teller od. dgl. mit Hilfe von Abstandshaltern aufgereiht sind, ein gleichmässiges Aneinanderziehen der in Abständen nebeneinander sitzenden Teller od. dgl. zu erzielen, weil diese und die Abstandshalter nicht vollständig einander gleich sind und der Querschnitt der Teller und der Abstandshalter an den   Press-und Anziehstellen nicht   vollständig gleichmässig ist. Die Folge davon ist, dass die eine oder die andere Anziehstelle mehr oder weniger stark gepresst oder gedrückt ist. Da dies auch für die im Kreise stehenden Bolzen, z.

   B. acht Bolzen, gilt, tritt eine Verwindung ein oder eine   Achterbildung   wie bei einem Fahrrad, und die weitere Folge ist, dass der Tellerrotor schlägt, weil er nicht ausbalanciert werden kann. 



   Man könnte sich nun in der Weise helfen, dass man den Tragbolzen seiner ganzen Länge nach mit einem Gewinde versieht ; aber diese Anordnung hat den Nachteil der raschen Abnutzung des Gewindes, da die einzelnen Befestigungsmuttern immer vom äussersten Ende bis nach innen hinein-und herausgeschraubt werden müssen. Auch ist das Zusammensetzen und Auseinandernehmen kostspielig. 



   Nach vorliegender Erfindung werden nun die Tragbolzen abwechselnd zylindrisch gedreht und abwechselnd mit Gewinde versehen, u. zw. nach aussen verjüngend, damit die den inneren Gewinden entsprechenden Muttern jeweils über die äusseren Gewinde und Zylinder hinweggehen können. Es folgt somit nach einem zylindrischen   Stück   ein abgesetztes Stück Gewinde mit einem kleineren Durchmesser und so fortgesetzt bis zum äusseren Ende ; und an diesem befindet sich ein abgesetztes Gewinde. Es werden also immer nur einige Teller durch einen Satz von Muttern zusammengehalten. 



   Diese Anordnung ist in Fig. 19 dargestellt, u. zw. ist 1 das innerste zylindrische Stück des Tragbolzens mit dem grössten Durchmesser, dann folgt das   abgesetzte Gewindestück   m mit dem kleineren Durchmesser, dann folgt das abgesetzte zylindrische Stück n wiederum mit einem kleineren Durchmesser usw. ; o sind die Abstandshalter mit zylindrischer Bohrung, während die Abstandshalter p als Befestigungsmuttern, also mit Gewinde, ausgebildet sind. Am Ende der Bolzen ist je ein Gewinde angebracht und durch die Mutter u wird das Ganze zusammengehalten. Zweckmässig ist es, Sicherungmuttern v anzuwenden. 



   Eine weitere Vereinfachung im Bau des Tellerrotors bzw. Befestigung der Teller erhält man dadurch, dass man unter Wegfall der sonst üblichen gusseisernen Tragringe die Tragbolzen   !,   m, n unmittelbar auf der   Stahlgussscheibe   q befestigt. 



   Diese Anordnung ist in Fig. 20 zu ersehen. 



   Der Tragbolzen ist hier in der Mitte mit dem Gewinde r versehen, das naturgemäss im Durchmesser grösser ist wie das innerste zylindrische Stück   !.   Dieses Gewinde grenzt auf der einen Seite an den Bund s. Auf der andern Seite wird eine Mutter t auf das Gewinde aufgesetzt und angezogen, wodurch der Tragbolzen an der   Stahlgussscheibe   befestigt wird. 



   Diese Befestigungsart ist wesentlich einfacher und billiger, da die bearbeiteten Tragringe und die Befestigung der Tragringe wegfällt. 



   Wenn man nun den Bund s und die Mutter t über die   Stahlgussscheibenebene   vorstehen lässt, wie in Fig. 20 gezeichnet, so ergibt sich weiters der Vorteil, dass sich zwischen dem innersten Teller und der   Stahlgussscheibe   ein Zwischenraum ergibt, der zur Durchspülung verwendet werden kann. Würde   nämlich   der letzte Teller unmittelbar an der   Stahlgussscheibe   anliegen, so kann es infolge der   Ungleichmässigkeit   der Teller vorkommen, dass im Umkreis der Aufliegestelle sich zwischen   Stahlgussscheibe   und Teller ein Spalt bildet, in welchen z. B. Waschteer hineingelangt und bei Stillstand erstarrt, so dass der Rotor schlägt.

   Ist aber von vornherein zwischen   Stahlgussscheibe   und Teller ein Abstand vorgesehen, so ist durch die   gleichmässige   Durchspülung ein Ansetzen oder Inkrustieren nicht möglich. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Reinigen von Gasen, Luft, Dämpfen od. dgl. mit Hilfe von in einem Gehäuse in Abständen aneinandergereihten, nur rotierenden Scheiben und von innen eintretender Waschflüssigkeit, EMI3.1 <Desc/Clms Page number 4> Luft, Dämpfe od. dgl. infolge der Verschiedenheit des spezifischen Gewichtes durch Zentrifugenwirkung auf die rotierenden Scheiben ohne Benutzung von Flüssigkeitsschleiern gedrängt und von denselben gegen die Gehäusewand abgeschleudert werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu reinigenden Gase od. dgl. wechselweise zusammengepresst und entspannt über die Zentrifugenwände geleitet werden.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von rotierenden Scheiben oder Tellern mit konzentrischen Wellen beliebigen Querschnitts in solchen Abständen nebeneinander angeordnet sind, dass die Waschflüssigkeit und die Staub-, Teerteilchen od. dgL gemäss der Verschiedenheit des spezifischen Gewichtes unter Zentrifugenwirkung auf die rotierenden Scheiben gedrängt und von denselben ohne Schleierbildung abgeschleudert werden.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Scheiben oder Teller mit konzentrischen Wellen in Abständen so aneinandergereiht sind, dass die Berge und die Täler der Wellen je gegeneinanderstehen, wodurch auf eine Querschnittserweiterung der Zwischenräume zwischen den Scheiben oder Tellern jeweils eine Querschnittsverengung derselben folgt.
    5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit um eine waagrechte Welle in Abständen aneinandergereihten Scheiben oder scheibenartigen Gebilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben bzw. scheibenartigen Gebilde ein-oder beiderseitig mit unterbrochenen Aufrauhungen, Erhöhungen, Ausstanzungen u. dgL von beliebiger Form, Neigung und Einstellung versehen sind, zum Zwecke, ohne Benutzung von Flüssigkeitssehleiern, die durch die Zentrifugenwirkung bedingte Reinigungwirkung zu erhöhen bzw. die Förderung und Druckerzeugung zu begünstigen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrauhungen, Erhöhungen, Ausstanzungen od. dgl. so angeordnet sind, dass sie unterbrochene Flügel bilden, die radial gestaltet EMI4.1 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseits gleich ausgebildeten bzw. gleich gestanzten Scheiben die einzelnen Scheiben in Abständen so aneinandergereiht sind, dass die Lappen bzw. Erhöhungen der einen Seite einer Scheibe zwischen die Lappen bzw. Erhöhungen der benachbarten Seite der nächsten Scheibe zu liegen kommen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Schraubenbolzen und Muttern als Erhöhung bzw. Aufrauhung die Schraubenköpfe und Muttern flügelartig ausgeführt werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Abstand der einzelnen Scheiben voneinander haltenden Zwischenstücke flügelartig ausgebildet werden und bei aneinandergereihten Scheiben die Erhöhung, Aufrauhung od. dgl. der Scheiben darstellen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben durch aufgerauhte bzw. gestanzte Ringe oder durch aufgerauhte bzw. gestanzte, radiale oder flügelartig gekrümmte Blechstreifen od. dgl. gebildet werden.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen, Lappen od. dgl. zweier benachbarter Scheiben oder Teller nach Art von umlaufenden Desintegratorflügeln oder-stäben ineinandergreifen.
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbolzen, auf welche die mit konzentrischen Wellen versehenen Teller, Scheiben usw. in Abständen aneinandergereiht sind, stückweise abwechselnd zylindrisch und abwechselnd mit abgesetztem Gewinde versehen, u. zw. nach aussen verjüngend ausgeführt sind, so dass immer nur einige Teller durch auf die Gewinde aufzusetzende Muttern zusammengehalten werden.
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Teile , n) der Tragbolzen von Abstandshaltern mit zylindrischer Bohrung umgeben sind, während die Abstandshalter der Gewindeteile (m) der Tragbolzen durch die Muttern (p) gebildet sind.
    14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbolzen je in der Mitte mit Gewinde (r), Bund (s) und Mutter (t) versehen sind.
    15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Bund (s) und Mutter (t) der Tragbolzen über die Ebene der Tragscheibe (q) vorstehen, so dass zwischen dem letzten Teller od. dgl. und der Tragscheibe (q) ein Zwischenraum zur Durchspülung verbleibt.
AT126700D 1929-08-07 1930-02-19 Verfahren und Vorrichtungen zum Reinigen von Gasen, Luft, Dämpfen od. dgl. AT126700B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274076B (de) * 1964-10-15 1968-08-01 Westfalia Dinnendahl Groeppel Rotor fuer Zentrifugalwaescher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1274076B (de) * 1964-10-15 1968-08-01 Westfalia Dinnendahl Groeppel Rotor fuer Zentrifugalwaescher

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