AT141029B - Vorrichtung zum Belüften von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zum Belüften von Flüssigkeiten.

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AT141029B
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Description


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  VorrichtungzumBelüftenvonFlüssigkeiten. 
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 oder sonst ein Gas in vielen dünnen Strahlen von unten her in die Flüssigkeit eingeführt wird. Der Zweck der Erfindung ist eine einfache und wirksame Ausbildung der Vorrichtung, die den Querschnitt und die Anzahl der   Belüftungskanäle   genau zu bestimmen sowie das leichte Auseinandernehmen und Reinigen ihrer billig herstellbaren   wirksamen   Teile zulässt.   Erfindungsgemäss besteht   die Vorrichtung aus einer oder mehreren Scheiben, welche eine Anzahl von   Kanälen   oder Nuten aufweisen.

   die den Luftoder Gasstrom, welcher durch die Scheibe oder Scheiben von der einen Seite eingepresst wird, in eine Mehrzahl von äusserst feinen Strahlen zerteilen, wobei die Kanäle oder Nuten den Eintritt der Flüssigkeit in die Kanäle auf der ändern Seite der Scheibe aber verhindern. 
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 ring   5   aufliegt. Dieser Ring dient zum   Aufstützen   einer Anzahl von aufeinanderliegenden Scheiben 6. durch welche Pressluft oder ein anderes   Pressgas hindurehgetrieben wird. um   in die Flüssigkeit eingeführt   xu     werden.

   Sämtliche Scheiben   besitzen eine zentrale Bohrung   8.   durch welche ein   gemeinsamer   Bolzen 7 hindurchtritt, der am unteren Ende mit einem Gewinde versehen ist. mit welchem er in einer Schraubenmutter 9 am Boden   3   eingeschraubt ist ; da der Bolzenkopf   mit einer Auflagescheibe M   versehen ist. werden hiedurch sämtliche Scheiben, von denen die unterste sich auf dem Ring 5 abstützt, zusammengepresst und miteinander vereinigt. Die Auflagescheibe 10 dient   gleichzeitig dazu. um mittels einer   Zwischenscheibe die Bohrungen 8 oben zu verschliessen. 



   Die Pressluft wird von einem Gebläse 11 geliefert, welches im Gestell 2 angeordnet. und durch einen   Motor 72   angetrieben ist. Die Druckleitung des Gebläses   7. 3 mündet   in eine Kammer, welche oben durch einen Ring 14 luftdicht abgeschlossen wird und in welche das untere abgedichtete Ende des Bolzens 7 hineinragt. In dem Bolzen, ist eine Bohrung   15   vorgesehen, welche in eine zweite.   grössere   Kammer 20 zwischen den Scheiben 6 und dem Boden. 3 einmündet. Das Gewinde des Bolzens 7 trägt eine   Schraubenmutter : 21.   Der Durchmesser des Bolzens ist geringer als jener der Bohrungen   8.   so dass ein Ringkanal gebildet ist. 
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 der Pressluft dienen.

   Um zu sichern, dass die Scheiben sich in dichter Berührung miteinander befinden und die Luftkanäle auf einem Teil ihres Verlaufes dicht abgeschlossen sind. bestehen die Scheiben 6 aus einem biegsamen Material so dass nach dem Einschrauben des Bolzens 7 in die Mutter 9 die Scheiben. wie in Fig. 2 gezeigt. nach unten durchgebogen werden. während sich gleichzeitig die Scheiben dicht aneinander anlegen. 

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   Der Zweck der Kanäle oder Nuten ist der. die Luft in ganz   dünnen   Strahlen in die Flüssigkeit austreten zu lassen, u. zw. in Form von kleinen Luftblasen, wobei der Druck der Pressluft nicht genügen soll, um die Luftblasen durch die ganze Masse der Flüssigkeit hindurchzupressen. vielmehr sollen die eingepressten Luftblasen innerhalb der Masse eingeschlossen bleiben. Infolgedessen müssen die Kanäle einen sehr geringen Querschnitt besitzen. Ferner müssen diese Kanäle genügenden   Widerstand gegen   das Eindringen der flüssigen Masse aus dem Behälter zeigen, ganz unabhängig davon. ob die   Masse sich   in flüssigem oder in mehr oder weniger steifem Zustande befindet, besonders, wenn die Zuführung der Pressluft abgestellt ist.

   Die Kanäle müssen infolgedessen eine genügende   Länge haben.   um das schnelle Entweichen der Luft zu verhindern. Es ist wesentlich. dass man die Scheiben einer   bequemen     Reinigung   unterwerfen   kann. damit die Kanäle nach dem Gebrauch   von der   Flüssigkeit vollständig befreit werden   und eine Verstopfung der   Kanäle   durch die   festwerdende Masse verhindert wird.   



   Aus den Fig. 2 bis 5 ist ersichtlich, dass jede Seheibe aus einem Dicken Metallblech besteht und 
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 einander kreuzen, dass   Verzweigungen der Kanäle   an den   Kreuzungsstellen entstehen, durch welche   die   Luft unter Druckabfall entweichen kann. Infolgedessen gelangt   die Luft zu der Masse mit einem derart geringen Druck, dass keine ununterbrochene Strömung in   der Masse vor sich geht.   sondern die Luft in 
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 Flächen der Scheiben zueinander entgegengesetzt. 



   In der Mitte einer jeden Scheibe ist ferner oben und unten je ein Napf 17 vorgesehen, welcher eine Vorratskammer für die Luft bildet und deren Verteilung zu den einzelnen Nuten erleichtert. Dieser 
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 Teil   ausmünden.   



   Das Reinigen der Scheiben erfolgt in der Weise. dass der Bolzen 7 aus   der Schraubenmutter N   
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 von aussen in die Nuten eintritt und nach der Bohrung 8   durchfliesst,   um durch den Kanal   1. ; auszutreten.   



   Nach Fig. 6 sind die Kanäle oder Nuten in Gestalt eines Netzwerkes ausgebildet, wobei die beiden benachbarten Scheiben derart aneinander angelegt werden, dass der Verlauf des Netzwerkes in der einen Scheibe zu jenem der benachbarten Scheibe versetzt ist. 



   Aus Fig. 7 ist ersichtlich. dass   sämtliche Scheiben auch   ein und denselben   Durchmesser   besitzen können. 



   Gemäss Fig. 8 besteht jede Scheibe ans einer undurchlässigen Platte und einer darauf gelegten 
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 für   grössere   Vorrichtungen bestimmt. Mit 30 ist eine Grundplatte bezeichnet, welche mit ihrem Aussenrand auf einem   StÜtzring 47 gelagert ist   und mit einer mittleren Bohrung 31 sowie einer kreisförmigen Reihe von weiteren   Bohrungen 3'2 versehen ist. Auf der   Grundplatte 30 sind so viele einzelne Scheiben 33   oder Scheibengruppen angeordnet, als Bohrungen 31, 32 vorgesehen sind. Jede Scheibe enthält Kanäle oder Nuten 35 und die inneren Vorratskammern 36. Das Festhalten der Scheiben 33 an der Grundplatte 3   

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 schraubt sind, um die Scheiben 33 mit der Grundplatte 30 zu befestigen und gegeneinander abzudichten.

   Der mittlere Bolzen 41 trägt eine   mittlere Bohrung 4'3   und ein Aussengewinde 42, mit welchem er   siell   in die ortsfeste Schraubenmutter   44   am Boden 45 einschrauben lässt. Das Gewinde tragt ferner die Schraubenmutter   4.'3.   Das Reinigen erfolgt durch   Herausschrauben   des mittleren Bolzens 41 aus der Schraubenmutter   44   und   Herausnehmen   des Ganzen mit der   Grundplatte 39. worauf die Reinigung   in   beschriebener Weise vor   sieh geht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Belüften von   Flüssigkeiten, insbesondere von Milch (z.   B. zwecks Bereitung von Schlagsahne bzw. Schlagobers), bei welcher Luft oder sonst ein Gas in vielen dünnen Strahlen von unten her in die Flüssigkeit eingeführt wird. dadurch gekennzeichnet, dass der die Flüssigkeit auf- 
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 zerlegt, wird, wobei aber ein Zurücksichern von Flüssigkeit durch diese Kanäle verhindert ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrisch aufeinanderlagernden Scheiben (6) verschiedenenen Durchmesser haben und zusammen einen Kegelstumpf bilden. EMI3.3 oberstliegt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die engen Kanäle (16) auf jeder Seite der Scheiben (6) vorgesehen sind und sich bis zum Scheibenrand erstrecken.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Kanäle (16) nicht radial, sonder !) im Winkel zu den Scheibenradien verlaufen, so dass die Kanäle der aneinanderliegenden Seiten bzw.
    Flächen benachbarter Scheiben (6) sich kreuzen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Scheibe (6) eine zentrale Bohrung (8) aufweist, von welcher aus die die Luft oder das Gas führenden Kanäle (16) abzweigen. EMI3.4 vorgesehen sein können.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass die Scheiben (6) aus Lagen von Geweben und undurchlässigen Platten bestehen, welche abwechselnd aufeinandergelegt sind. EMI3.5 Zusammenhalten der Scheiben (6) dient. von denen die unterste auf einem im Behälter (1) angeordneten elastischen Ring (5) aufruhen kann.
    S. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) aus einer Platte 3ss EMI3.6 einzelnen Scheiben oder Scheibengruppen mit der Platte (30) verbindet.
    9. Vorrichtung nach Anspruch l oder 8. gekennzeichnet durch eine Kammer unter dem Boden (4) des Behälters (1), aus welcher die Luft oder das Gas unter Druck den Kanälen )/ 6) durch Öffnungen (15 bzw, 40, 46) zugeführt wird.
AT141029D 1933-06-28 1933-06-28 Vorrichtung zum Belüften von Flüssigkeiten. AT141029B (de)

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