AT126513B - Läuferkörper für elektrische Maschinen. - Google Patents

Läuferkörper für elektrische Maschinen.

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  Läuferkörper für elektrische Maschinen. 



   Die Erfindung betrifft geschweisste Läuferkörper für elektrische Maschinen. Danach werden diese Körper so ausgeführt, dass zwischen der Läuferwelle und dem Radkranz keine die volle Last aufnehmenden Schweissstellen vorhanden sind. Die Last des Radkranzes wird vielmehr über seitliche Druckstücke, die zweckmässig aus ungeteilten,   scheibenförmigen   Platten bestehen, auf die Läuferwelle übertragen. Dadurch wird erreicht, dass die erheblichen Radialspannungen im Läufer und die beim Anlauf sowie bei schnellen Laständerungen stark wechselnden Fliehkraftbeanspruchungen nirgends von   Schweissstellen   aufgenommen werden. Ausserdem wird dadurch auf jeden Fall vermieden, dass die Festigkeit der Werkstoffe, aus denen die hochbeanspruchten Teile des Läuferkörpers aufgebaut sind, durch das Schweissen beeinträchtigt wird. 



   Ein gemäss dieser Erfindung hergestellter Läuferkörper ist einfach im Aufbau und in der Herstellung, bei einem Minimum an eingebautem Material leicht und trotzdem äusserst fest, kann in einfachster Weise ausgewuchtet werden und ist überdies billig in der Fabrikation, da insbesondere alle kostspieligen Schweissarbeiten weitgehend ausgeschaltet sind. 



   In den Fig. 1 und 2 ist das Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung aufgebauten Läuferkörpers dargestellt :
Die Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines solchen Läufers und die Fig. 2 zwei in der Pfeilrichtung gesehene Schnittebenen, die in der Fig. 1 durch die gebrochene Linie   11-11   angedeutet sind. 



   Die mit einer dem Durchmesser der Läuferwelle entsprechenden Bohrung versehenen, scheiben- 
 EMI1.1 
 Radkranz 4. Zwischen der Welle und dem Radkranz befinden sich infolgedessen keine durch Radialspannungen oder Fliehkraftwirkungen unmittelbar beanspruchte Schweissstellen. 



   Die Seitenstücke 1 und 2 werden durch die Abstandsstücke   5   zusammengehalten, welche die Welle in ihrer Gesamtheit nabenartig umgeben. Diese Abstandsstücke 5 sind auf der einen Seite mit dem Seitenstück 2 unmittelbar, auf der andern dagegen mit einer Zwischenscheibe 16 verschweisst. Die Zwischenscheibe 16 ihrerseits ist dann erst mittels der Schraubenbolzen 19 mit dem Seitenstück 1 fest verbunden. Sie ruht dabei in einer eigens vorgesehenen Ausdrehung 17 des Seitenstückes   1,   wodurch sowohl eine einwandfreie Zentrierung als auch eine leichte Demontierbarkeit des Läuferkörpers bei Beschädigungen des Radkranzes gewährleistet ist. 



   In eines der Abstandsstücke 5 sowie gleichzeitig in die Zwischenplatte 16 und die beiden Seitenstücke 1 und 2 ist eine Keilnut 6 eingeschnitten. Unter allen Umständen erforderlich ist diese Nut indessen nicht, der Läuferkörper kann auch durch Aufpressen oder durch Aufschrumpfen mit der Welle verbunden werden. 



   Zur weiteren Versteifung des   Läuferkörpers-insbesondere   bei grösseren   Läuferkonstruktionen-   werden zwischen den Seitenstücken 1 und 2 zweckmässig rohrförmige Verbindungsstücke 21 vorgesehen. 



  Diese Rohre werden in knapp passende Öffnungen 22 und 23 der Seitenstücke 1 und 2 eingeführt und an ihren Enden mit diesen verschweisst. 



   Die Blechlamellen 11 des zwischen den   Seitenstücken   1 und 2 durch Pressung festgehaltenen Radkranzes 4 werden durch die zwischen den Seitenstücken 1 und 2 vorgesehenen Schraubenbolzen 13 gesichert, die in nutartigen, am inneren Rande der Radkranzlamellen 11 vorgesehenen Aussparungen 12 liegen. 

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 EMI2.1 
 Schweissung verbunden. Die kurzen   Rohrstücke   27. werden   gleichzeitig-u.   zw. dadurch, dass sie radiale Bohrlöcher 28 erhalten, durch die Lagermetall eingefüllt werden kann-in zweckvoller Weise zum Auswuchten des Läufers verwandt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Läuferkörper für elektrische Maschinen, bestehend aus einem aus Druckplatten gebildeten Tragkörper und einem zwischen den Druckplatten eingespannten, nur seitlich an diese anliegenden ringförmigen   Eisenblechpaket,   dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper aus einer mit einem angeschweissten Nabenkörper verbundenen, auf der Welle gelagerten kreisförmigen Druckplatte   (2)   und einer mit dem Nabenkörper der Druckplatte (2) lösbar verbundenen kreisförmigen Druckplatte   (1)   besteht, die ebenfalls auf der Welle gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Läuferkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Druckplatte ( : 2) verbundene nabenförmige Körper aus einer ringförmigen Zwischenscheibe (16) und um die Welle herum angeordneten Zwischenstücken (5) besteht, die durch Schweissung mit der Druckplatte (2) und der Zwischenscheibe (16) verbunden sind.
    3. Läuferkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Keilverbindung zwischen der Läuferwelle einerseits und den beiden Druckplatten (1, 2) des Tragkörpers sowie der Zwischenscheibe (16) des Nabenkörpers anderseits.
    4. Läuferkörper nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch rohrförmige Verbindungsstücke zwischen den beiden seitlichen Druckplatten (1, 2) des Tragkörpers.
    5. Läuferkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmigen Verbindungsstücke (21) durch einander gegenüberliegende Löcher der Druckplatten (1, 2) des Tragkörpers geführt und an ihren Enden mit den Druckplatten (1, 2) versehweisst sind.
    6. Läuferkörper nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung EMI2.2 bolzen (12) vorgesehen sind, die in nutartigen, am inneren Rande der Radkranzbleche vorgesehenen Aussparungen (12) liegen.
    7. Läuferkörper nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Druckplatten des Tragkörpers Lüftungsöffnungen (29) vorgesehen sind.
    8. Läuferkörper nach Anspruch 1 oder folgenden mit Tragringen für die Wieklungsköpfe der Läuferwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringe (25, zu unter Zwischenschaltung axial angeordneter Rohrstücke (27) mit den Druckplatten verschweisst sind.
    9. Läuferkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass radiale Bohrlöcher (28) zum Einführen von Ausgleichsgewichten in den zwischen den Druckstücken (1, 2) und den Tragringen befindlichen Rohrstücken (27) vorgesehen sind. EMI2.3
AT126513D 1929-03-26 1929-09-27 Läuferkörper für elektrische Maschinen. AT126513B (de)

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