AT126390B - Drainagepflug mit auf beliebige Tiefe einstellbarem Bohrkörper. - Google Patents

Drainagepflug mit auf beliebige Tiefe einstellbarem Bohrkörper.

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AT126390B
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Austria
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shaft
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drainage
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Johann Riedmueller
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Johann Riedmueller
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    Drainagepfug   mit auf beliebige Tiefe einstellbarem   Bohrkörper.   



   Die Erfindung betrifft einen Drainagepflug mit Einrichtung zum Verstellen des   Bohrkorpers   auf beliebige Tiefe, bei welchem die Organe der Antriebsvorrichtung zur   Höhen-und   Tiefenverstellung des Schaftes an einem am oberen Ende des den Bohrkörper tragenden Schaftes befestigten   Klemmstück   od. dgl. derart angreifen, so   dass   eine Verstellung des Bohrkörpers auf jede beliebige, nur von der Länge des Schaftes abhängige Tiefe möglich ist. 



   Es sind Drainagepflüge bekannt. bei welchen die Tiefenverstellung des Bohrkörpers mittels einer am oberen Ende des Schaftes drehbar gelagerten und die Längsverschiebungen desselben mitmachenden Schraubenspindel erfolgt, die durch eine mit korrespondierendem Gewinde versehene Öffnung in einem Aufsatz am Pfluggestell   hindurchgeht   und durch ein an ihrem oberen Ende befestigtes Handrad verdreht wird. Bei Verdrehung des Handrades schraubt sich die Spindel nach auf-oder abwärts und verstellt dadurch den   Bohrkörper   in seiner Tiefenlage. 



  Der Umfang der Tiefenverstellung ist bei dieser bekannten Ausführung nur gering, da einerseits der Aufsatz mit der   Gewindeöffnung   die Schaftbewegung begrenzt, anderseits das Handrad bei der Höherstellung des Bohrkörpers in   bedeutende Höhe kommt und   vom Boden aus nicht mehr bedient werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Ertindungsgegenstandes in Fig. 1   und 2.   



  Fig. 3 zeigt die Führung des den Bohrkörper tragenden Schaftes. 



   In Fig. 1 sind an den Längsbalken 1 des Gerätes, die auf einem zweiachsigen Untergestell aufmontiert sind. die beiden Platten   : 2 befestigt, zwischen welchen   der verstellbare Schaft 3, der an seinem unteren Ende den Bohrkörper 4   trägt,   in bekannter Weise geführt wird. Am oberen Ende des Schaftes 3 ist eine Klemmbacke 5 befestigt. die eine mit dem Gewinde versehene Bohrung besitzt, durch welche eine mit korrespondierendem Gewinde versehene Spindel 6 drehbar hindurchführt. Die Spindel ist. entsprechend und gegen Längsverschiebung gesichert. in Stützkugellagern gelagert und ist auf sie ein Kegelrad 7 aufgekeilt, in welches ein zweites, durch ein Handrad 8 betätigtes Kegelrad 9 eingreift.

   Bei Verdrehen des Handrades 8 wird daher durch die   Kegelradübersetzung   die Spindel 6 verdreht und dadurch je nach der Drehrichtung der   Schaft. geliehen   oder gesenkt. Mit dieser Anordnung ist es   möglich,   eine langsame Tiefenverstellung durchzuführen. 



   Bei Geräten mit gewünschter   rascherer Verstellung wird vorteilhaft   die Ausführung nach Fig. 2 angewendet. Die Anordnung des Untergestelles mit Platten,   Führungen   und Schaft ist 
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 Seile 14, 15. Das andere Ende der beiden Seile ist je an der in den Platten 2 drehbar gelagerten Welle   16 hefestigt. Über   den Platten 2 aufgebaut   und mit   ihnen verbunden ist ein Rahmen 17 angeordnet, in welchem oben eine Welle 18 mit zwei auf ihr sitzenden Rollen 19, 20 gelagert ist. Zwei weitere Rollen   : 21. 22   sitzen auf einer gleichfalls in den Platten 2 gelagerten Welle 23. Die   Welle 16 kann mittfls einer   Kurbel 24 gedreht werden.

   Der Antrieb erfolgt hier flaschenzugartig. so dass der Krafthetrieb ein geringerer ist. dabei aber noch eine genügend rasche Verstellung stattfinden kann. Das Seil 14 führt von der Welle 16 über die Rollen 20, 10 und 19 zur Öse 12 in der Klemmbacke 5, das Seil   15   von der 
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 einzusehen, dass bei Verdrehung der Kurbel 24 in der Richtung des Uhrzeigers der Schaft gehoben, bei Verdrehung in der umgekehrten Richtung der Schaft gesenkt wird. 



   Bei keiner der beiden Einrichtungen tritt Berührung zwischen den Organen der   Auftriebs-   vorrichtung und dem Schaft ein und ist daher ein Verschmutzen oder Beschädigen derselben ausgeschlossen. 
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 geschärfte Teil des Schaftes 3 wird zwischen zwei an seinen   Schneidflächen   abrollenden Führungsrollen geführt, so dass die Schneide unverletzt bleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drainagepflug mit auf beliebige Tiefe einstellbarem Bohrkörper, bei   welchem   die Organe der Antriebsvorrichtung zur   Höhen- und Tiefenverstellung   des Schaftes an einem am oberen Ende des den Bohrkörper tragenden Schaftes befestigten   Klemmstück   od. dgl. angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Schafte unabhängige, mit ihrem unteren Ende am Pfluggestell axial unverschieblich und drehbar gelagerte Schraubenspindel vorgesehen ist, welche das   Klemmstück   od. dgl. in einem nach rückwärts verlegten Ansatz in einer mit korrespondierendem Gewinde versehenen Öffnung durchsetzt. 



     2. Drainagepflug   mit auf beliebige Tiefe einstellbarem Bohrkörper. dadurch   gekenn-   zeichnet, dass zwei je mit einem Ende an der Klemmbacke od. dgl.   (5)   des Schaftes   fus).   mit dem anderen Ende an einer am Gerät gelagerten Aufwindevorrichtung (16) befestigte Seile od. dgl.   (.   15)   über.   teils am Gerät bzw. einem mit demselben verbundenen Aufsatz   (17)   
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 Bohrkörper (4) gehoben oder gesenkt wird.

Claims (1)

  1. 3. Drainagepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schaftschneide an beiden Schneidflächen Führungsrollen (25) angeordnet sind, welche die Schneidkante freilassen. EMI2.3
AT126390D 1929-12-31 1929-12-31 Drainagepflug mit auf beliebige Tiefe einstellbarem Bohrkörper. AT126390B (de)

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