AT126177B - Federnd nachgiebiges Werkzeug für Bodenfräsen. - Google Patents

Federnd nachgiebiges Werkzeug für Bodenfräsen.

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  Federnd nachgiebiges Werkzeug für Bodenfräsen. 



   Es sind Werkzeuge für Bodenfräsen bekanntgeworden, bei welchen das eigentliche Werkzeug an einer mit der Antriebswelle der Bodenfräse verbundenen Feder befestigt ist. Die Federn sind vorgesehen, um ein Ausweichen des Arbeitswerkzeuges beim Auftreten von Widerständen zu ermöglichen. Es hat sich nun gezeigt, dass die Lebensdauer dieser Federn verhältnismässig gering ist, weil die Werkzeugfedern leicht übermässig beansprucht werden und vorzeitig infolge Ermüdung des Materials zu Bruch gehen. 



   Es ist nun bereits vorgeschlagen, starre Anschläge vorzusehen, gegen welche die Werkzeuge oder mit den Werkzeugen verbundene Teile nach einer gewissen Durchbiegung der Werkzeugfeder anschlagen. Derartige Anschläge sind aber recht ungeeignet, weil durch sie starke Stösse auf die gesamte Bodenfräse ausgeübt werden. Auch elastische Anschlagfedern für die Werkzeuge an der Antriebswelle sind bereits vorgeschlagen worden, welche die Durchbiegung der Werkzeugfedern dämpfen sollten., Aber auch diese Anschlagfedern sind im Betrieb beim Auftreten grosser   Arbeitswiderstände   noch häufig infolge unzulässiger Beanspruchung zerstört worden. Waren aber die Anschlagfedern zerstört, so gingen infolge der danach auftretenden besonders grossen Überbeanspruchungen auch die Werkzeugfedern zu Bruch.

   Ausserdem sind derartige Anschlagfedern wenig vorteilhaft, weil für sie viel Raum an der Werkzeugwelle benötigt wird. Besondere Schwierigkeiten bereitet die Anordnung von Anschlagfedem bei Werkzeuganordnungen, welche mit einer Führungsgabel zur seitlichen Führung der Arbeitswerkzeuge versehen sind. 



   Nach der Erfindung sind nun zur Dämpfung und Begrenzung der Durchbiegung der Werkzeugfedern an der Antriebswelle der Werkzeuge besondere elastische unzerbrechliche Puffer vorgesehen, deren Gegenkraft in stärkerem Masse zunimmt als die nach dem Anschlagen des Werkzeuges auftretende Durchbiegung. 



     Erfindungsgemäss   sind die Puffer aus Gummi hergestellt. Es hat sich gezeigt, dass derartige Puffer bei geringem Raumbedarf eine genügend weiche und dauerhafte Pufferung ergeben. 



    Schlägt   beim Auftreten von Arbeitswiderständen das Werkzeug gegen den Puffer an, so wird dieser durch das Werkzeug zusammengepresst. Dabei steigt nach einer gewissen Zusammenpressung die von dem Gummipuffer auf das Werkzeug ausgeübte Gegenkraft so an, dass das Werkzeug nicht mehr weiter nachgeben kann. Dabei wirkt der Gummipuffer immer noch dämpfend, so dass harte Schläge auf die Bodenfräse vermieden werden. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   In der Fig. 1 ist mit 1 die Fräswelle, mit 2 eine daraufsitzende Nabe, die mit Ansätzen 4 zum Befestigen der Werkzeugfeder 5 versehen ist, bezeichnet. Jede Feder 5 trägt an ihrem Ende einen auswechselbaren   Fräshaken   6. An der Nabe 2 ist ferner hinter jedem Werkzeug ein Gummipuffer 7 angebracht, der in einer mit der Nabe verbunden Hülse 8 befestigt ist. Der Gummipuffer liegt so hinter dem Ende der Feder oder dem auswechselbaren Haken, dass er den Weg des Hakens beim Zurückweichen begrenzt. 

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   Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist der Arbeitshaken 6 zwischen den beiden Zinken einer an der Nabe 2 sitzenden Gabel 9 geführt, welche das Ausweichen des federnden   Werkzeughakens unter   dem Einfluss seitlich wirkender Kräfte verhindert. Der Gummipuffer 7 ist zwischen den beiden Zinken der Gabel 9 angeordnet, was aus dem in Fig. 3 dargestellten Querschnitt deutlicher hervorgeht. Der Gummipuffer ist so geformt. dass die beiden Zinken der Gabel 9 in Nuten des Gummipuffers liegen und infolgedessen ein seitliches Herausrutschen des Puffers aus der Gabel verhindern. Bei dieser Anordnung kann der Puffer wesentlich länger sein als bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Man kann daher eine weichere Pufferung erzielen. 



   Eine verbesserte   Führung   des Gummipuffers kann nach den Fig. 4 und 5 dadurch erzielt werden, dass am Ende des Gummipuffers ein besonderes, als Platte ausgebildetes Führungsstück 10 vorgesehen ist, welches mit Aussparungen versehen ist, in denen die Zinken der Führungsgabel 9 liegen. Das beim Auftreten von   Kräften zurückweichende Werkzeug   6 legt sich gegen das   Führungsstück     10,   welches sicher zwischen den Zinken der Gabel 9 gleitet. 



  Der Gummipuffer wird auf der andern Seite durch einen Ansatz 8. welcher an dem Werk-   zeugträger   mittelbar befestigt ist, gehalten.   Zweckmässigerweise   ist der   Gummipuffer   7 in das   Führungsstück 10 sowie   den Ansatz 8 eingelassen. Der Puffer 7 kann mit den aus Metall hergestellten Teilen 8 oder 10 verbunden sein. Der Gummipuffer   kann auch. ähnlich wie   es 
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 wird, flacher sein. 



   Fig. 6 zeigt eine etwas abweichende Form. Das   Führungsstück     10-ist nicht   als Platte. sondern haubenförmig ausgebildet. Beim Anliegen des   Arbeitshakens   berührt dieser das Führungsstück 10 nur in einer kleinen Anlagefläche. Hiedurch wird eine Verringerung der Reibung zwischen dem Arbeitshaken 6 und dem   FührungsstÜck 10   erzielt. Mit 11 sind in dieser Figur die Aussparungen in der Führungshaube 10 bezeichnet, in welchen die Zinken der Führungsgabel 9 gleiten können. Der Gummipuffer ist ebenfalls mit einer flachen Führungsnut 12 versehen. 



   Wird durch das Werkzeug beim Auftreten von Widerständen der Gummipuffer zusammengepresst, so tritt eine starke Deformation des Gummikörpers ein. Dieser wird dabei zwischen 
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 körper oder die Führungsgabel so ausgebildet werden. dass ein gefährliches Zusammenpressen des Gummikörpers zwischen den Zinken der Gabel vermieden wird. In der Fig. 7 ist der mit   Führungsnuten 12   versehene Gummikörper in seiner Mitte schwächer als an den Enden. Wird 
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 aus als die Enden. so dass sich der Körper der Form der Gabelzinken annähernd anpasst. 



   Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn gemäss Fig. 8 der Puffer eine annähernd zylindrische Form erhält und die unteren Enden der Gabelzinken 9 nach aussen gebogen werden, wie in der Fig. 8 dargestellt ist. 



   Bei den bisher beschriebenen Konstruktionen war das Werkzeug so ausgebildet, dass sich die Werkzeugfeder oder das Fräswerkzeug gegen den Puffer oder das mit dem Puffer verbundene   Führungsstück legt.   



   In den Fig. 9 und   10   ist eine verbesserte Konstruktion dargestellt. Bei dieser ist das 
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 Vorrichtung gleitet unmittelbar in der   Führungsgabel   9 und legt sich beim   Zurückweichen   des Werkzeuges gegen eine am Ende des Gummipuffers liegende   Führungsplatte   19. Die Endplatte 19 ist mit Bohrungen versehen, durch welche die Zinken 9 der Führungsgabel geführt sind. In der. Endplatte 19 ist ausserdem eine Vertiefung 20 vorhanden, die der Rundung des Befestigungsschlosses 13 so angepasst ist, dass sie seitliche Bewegungen des Befestigungschlosses 13 erschwert, sobald das Werkzeug durchgebogen ist und am Puffer anliegt.

   Hiedurch wird eineverringerung der Pressung zwischen dem Befestigungsschloss und der Führungsgabel 
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 dass durch Schrauben das schleifenförmige Ende der Werkzeugfeder sowie das Werkzeug   6   verspannt werden. 



   In den Fig. 9 und 10 ist ausserdem eine vorteilhafte Befestigung der Führungsgabel 9 
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 wird ein U-förmiges Winkeleisen 14 geschoben. Durch zwei in dem Steg des U-Eisens 14 vorgesehene Bohrungen sind die Zinken der zwischen dem oberen Flansch des U-Eisens und dem stegförmigen Ansatz 21 liegenden, eine Schleife bildenden Führungsgabel 9 geführt. Durch den einen Flansch des U-Eisens wird mittels einer Schraube 15 das U-Eisen 14 an dem 
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Enden 22 der Werkzeugfeder 5 durch Bohrungen eingeführt sind.

   Das U-Eisen   14   ist ferner mit zwei aus ihm herausgeschnittenen und abgebogenen Lappen   17   versehen, die sich gegen die Stirnflächen der Ansätze 23 und die in diesen gelagerten Enden 22 der Werkzeugfeder legen und ein Durchrutschen der Federenden in den   Befestigungsansätzen   23 verhindern. Mit dem U-Eisen 14 ist ein   Lagerstück 18.   das den Gummipuffer 7 aufnimmt, fest verbunden. 



   Die Verbindung kann vorteilhafterweise durch Anschweissen erfolgen. Wird an Stelle des
Winkeleisens 14 ein entsprechend ausgebildetes Gussstück verwendet, so kann der Gummipuffer unmittelbar in diesem   Gussstück   gelagert werden. 



   Die Gummipuffer gemäss der vorliegenden Erfindung erweisen sich als ausserordentlich vorteilhaft. Beim Auftreten grosser Widerstände dämpfen sie die Ausweichbewegungen der federnd befestigten Werkzeuge und verhindern, dass bei Stössen die Werkzeuge oder die Federn zerbrochen werden. Die Puffer bilden einen einfachen Konstruktionsteil von geringem Raum- bedarf und sind unzerbrechlich. Bei vorhandenen   Bodenfräsen   können durch einfache Mass- nahmen Gummipuffer zusätzlich noch eingebaut werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Federnd nachgiebiges Werkzeug für Bodenfräsen, bestehend aus einem Werkzeug- haken und einer mit diesem verbunden, an der Antriebswelle der Bodenfräse befestigten
Werkzeugfeder, gekennzeichnet durch einen elastischen unzerbrechlichen Puffer, dessen Gegen- kraft in stärkerem Masse zunimmt, als die nach dem Anschlagen des Werkzeuges auftretende
Durchbiegung.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer aus Gummi hergestellt ist.
    3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer an der Nabe der Fräswelle sitzenden Gabel (9), welche das seitliche Ausweichen des mit der Feder verbundenen Werk- zeuges (6) unter dem Einfluss seitlicher Kräfte verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummi- puffer (7) zwischen den Zinken der Gabel (9) gehalten ist.
    4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gummipuffer Führungsnuten (12) vorgesehen sind. in welchen die Zinken der Führungsgabel gleiten.
    5. Werkzeug nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Gummipuffers ein Führungsstück (10) vorgesehen ist. das an den Zinken der Gabel (9) geführt ist und an welches sich das Werkzeug (6) oder die mit dem Werkzeug verbundenen, als Träger dienenden beweglichen Teile beim Durchbiegen anlegen.
    6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummipuffer (7) in das Führungsstück (10) eingelassen ist.
    7. Werkzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Werk- zeug zugewandte Fläche des Fühnmgsstückes (10) zum Gummikörper (7) hin abgerundet ist.
    8. Werkzeug nach Anspruch 1, 2.3, 4. 5. 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (7) oder die den Puffer umfassenden Zinken der Führungsgabel (9) eine mit Rück- sicht auf die beim Zusammendrücken des Puffers entstehende Querdehnung des Gummis gewölbte oder gebogene Form haben. EMI3.2 puffer (7) oder die an den Gummipuffer vorgesehene Endplatte (19) anschlägt.
    10. Werkzeug nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, dass die schlossartige Vorrichtung (13) durch Vorsprünge (16) an den zum Teil gekrümmten Zinken der Führung- gabel so geführt ist, dass ein Herausbewegen aus der Gabel verhindert wird und möglichst nur Druckkräfte in Richtung der Achse des Gummipuffers (7) auf diesen ausgeübt werden.
    11. Werkzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schloss artige Vorrichtung sich in eine Aussparung (20) legt, welch !' in dem Führungsstück (10) am Ende des Gummipuffers (7) vorgesehen ist.
    12. Werkzeug nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummipuffer (7) an den zugleich zur Befestigung der Führungsgabel (9) dienenden Teilen (14) gehalten ist.
AT126177D 1929-10-21 1930-10-20 Federnd nachgiebiges Werkzeug für Bodenfräsen. AT126177B (de)

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