AT125818B - Verfahren und Einrichtung zur Verfeuerung von Kohlenstaub. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Verfeuerung von Kohlenstaub.

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AT125818B
AT125818B AT125818DA AT125818B AT 125818 B AT125818 B AT 125818B AT 125818D A AT125818D A AT 125818DA AT 125818 B AT125818 B AT 125818B
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Austria
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coal dust
air
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combustion
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Alois Ing Hanke
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Actien Ges Der Locomotivfabrik
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Verfeuerung von Kohlenstaub. 



   Die Erfindung bbtrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verfeuerung von Kohlenstaub, die zufolge einer Unterteilung des   zugeführten   Kohlenstaub Luftgemisches die Bildung einer kurzen, weichen Flamme ermöglichen. 



   Bekanntlich wirkt die Kohlenstaubflamme wegen der hohen Einblasegeschwindigkeit, die wieder ursächlich zusammenhängt mit der   Entflammgeschwindigkeit,   wie eine   Stiehflamme,   die zum vollständigen Ausbrennen einen langen Weg braucht. Bei kleiner Verbrennungskammer, wie sie beispielsweise bei Lokomotiven in der Feuerbüchse gegeben ist, ist es nötig, ein Ausbrennen der Flamme und eine Granulierung der Schlacke auf kürzestem Wege und in kürzester Zeit,   d. h.   bei Lokomotivkesseln Stephensonscher Bauart schon vor der Rohrwand zu bewirken. 
 EMI1.1 
 schiedenen   Mischungsverhältnissen   von Luft und Kohlenstaub abhängig ist. 



   Gemäss der Erfindung strömt die Erstluft, gleichzeitig auch Kohlenstaubförderluft, tangential in ein zylindrisches Gehäuse ein und rotiert in demselben. Durch die Rotation werden die äusseren Luftschichten mit Kohlenstaub angereichert, wogegen sieh der Staubgehalt gegen den Mittelpunkt zu verringert. Senkrecht auf die Richtung der Brennermündung wird das Brennstoffluftgemisch in einen kohlenstaubarmen und einen kohlenstaubreichen Teil   getrennt.   



   Um bei der Verkokung des Brennstoffes nicht einen   Luftüberschuss   zu haben, wird Zweitluft, die zum vollständigen Ausbrennen der   Flamme nötig   ist, erst zur Flammenspitze zugeführt. Dadurch, dass alle mittleren   Ausflussrichtungen,   sowohl der unterteilten Erst- als auch Zweitluft. in ihrer Gesamtheit jeweils Kegelmäntel bilden, deren Scheitel beliebig weit von der   Brennermündung   entfernt sind, wird es möglich, gute   Durehmischungen   zu erzielen und besonders die Zweitluft in Zonen zu leiten, die einen   Frisehluftzusatz brauchen. d. h. im   besonderen in die Zonen, wo die Gase und der Koks verbrennen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Brenner gemäss der Erfindung   schematisch im Längsschnitt, Fig.   2 einen Querschnitt desselben durch den Erstlufteintrittsstutzen in   Pfeilrichtung   gesehen. 



   In einem zylindrischen Gehäuse a mündet tangential ein Stutzen für die Erstluft mit Kohlenstaub. 



  In dem Gehäuse   (t   ist in der Mitte ein Rohr tl und in diesem eine Spindel   c   oder wieder ein Rohr verschiebbar und drehbar gelagert. An dem Rohr d ist ein   glockenförmiges     Rohr b   fest befestigt, das die durch den tangentialen Eintritt rotierende Erstluft in zwei nach der Dichte des Gemisches zu bestimmende Luftkörper trennt. 



   Das Rohr biset zusammen mit dem Rohr d von aussen drehbar und verschiebbar. derart. dass der mit der Gehäusewand e gebildete Spalt   vergrössert   oder ganz verschlossen werden kann.   Den Abschluss   
 EMI1.2 
   schraubenförmig   angeordnet und bewirken dadurch die gute Durcwirbelung der Erstluft mit dem Kohlenstaub. 



   Der Gehäusekörper e ist als Doppelmantel ausgebildet, in den durch einen Stutzen tangential Frischluft, als Zweitluft bezeichnet, eintritt und durch eine die   Austrittsöffnungen,   der Erstluft   um-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schliessende Öffnung austritt. Die Zweitluft tritt durch die durch den   tangentialen Eintritt bewirkte   Rotation in einer   schraubenförmigen   Bewegung aus, was eine gute   Durchwirbelung   der Frischluft mit den verbrennenden Gasen ergibt. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 
 EMI2.1 
 zugeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Kohlenstaubbrenner zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die getrennte Abführung der verschiedenen kohlenstaubhältigen Schichten in den Ver- EMI2.2 der Zweitluft dient, mit der Aussenwand des Rohres (b) einen Kanal bildet, dessen Breite beliebig einstellbar ist und durch den die kohlenstaubreiche Gemischsehicht strömen kann.
    6. Kohlenstaubbrenner zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Ausflussrichtungen der Erst-und Zweitluft auf Kegelmantel liegen, wobei der Scheitel des Zweitluftkegels näher oder weiter vom Brennenlund entfernt liegt, als der gemeinsame Kegelseheitel der unterteilten Erstluft. EMI2.3
AT125818D 1929-12-23 1929-12-23 Verfahren und Einrichtung zur Verfeuerung von Kohlenstaub. AT125818B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0108425A1 (de) * 1982-08-23 1984-05-16 Shell Internationale Researchmaatschappij B.V. Brenner für die unvollständige Verbrennung von feinverteiltem Festbrennstoff
EP0445938A1 (de) * 1990-03-07 1991-09-11 Hitachi, Ltd. Kohlenstaubbrenner, Kohlenstaubkessel und Verfahren zum Verbrennen von Kohlenstaub

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0108425A1 (de) * 1982-08-23 1984-05-16 Shell Internationale Researchmaatschappij B.V. Brenner für die unvollständige Verbrennung von feinverteiltem Festbrennstoff
EP0445938A1 (de) * 1990-03-07 1991-09-11 Hitachi, Ltd. Kohlenstaubbrenner, Kohlenstaubkessel und Verfahren zum Verbrennen von Kohlenstaub

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