AT125627B - Bleipresse zur Herstellung von Kabelmänteln. - Google Patents
Bleipresse zur Herstellung von Kabelmänteln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bleipresse zur Herstellung von Kabelmänteln. Bei den bisher bekannten Bleipressen wird das Blei entsprechend Fig. 1 der Zeichnung aus dem Vorratsraum nach dem Mundstück der Presse zu durch zwei Kanäle a und b gepresst, die so angeordnet sind, dass die beiden Bleiströme an den Stellen c und d stumpf aufeinan- derstossen, bevor sie zum Mundstück der Presse gelangen. Diese Anordnung hat Nachteile. Bekanntlich ist eine vollständige Vermeidung der Oxydation beim Nachfüllen des Bleis nicht möglich, so dass bei der bisherigen Anordnung die Gefahr besteht, dass die in der Bleimasse vorhandenen Oxydteilchen sich an den Stossstellen c und d ansammeln und hier Fehlerstellen bilden, indem sie bei der Fortbewegung der Bleimasse von den Stellen c und d nach dem Mundstück der Presse hin die Form von Längsnähten im Bleimantel annehmen und dadurch Undichtigkeiten des Bleimantels bewirken können. Die Erfindung vermeidet diese Übelstände. Nach der Erfindung werden die Zuführungskanäle a und b entsprechend Fig. 2 so angeordnet, dass die Bleimassen nicht mehr stumpf aufeinanderstossen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Bleimassen einem Ringkanale in der Weise zugeleitet werden, dass die Fortbewegung des Bleis in dem Ringe für die Ströme im gleichen Sinne erfolgt. Im einzelnen betrachtet, vollzieht sich dann die Bewegung des Bleis im Ringe so, dass an den Zuflussstellen zum Ringe f und g die beiden Bleiströme spitzwinklig zusammentreffen und sich nebeneinander herschieben. Dabei erfolgt eine innige Durchmischung des Bleis und, da ferner die beiden Bleiströme infolge ihrer verschiedenen Weglängen im Ringe eine verschiedene Geschwindigkeit besitzen, auch eine vollständige Zermahlung etwaiger von den beiden Strömen mitgeführter Oxydteilchen, so dass schädliche Oxydmengen sich in der Blei. masse nicht mehr bilden bzw. anhäufen können. Bei Bleipressen nach der vorliegenden Erfindung, bei denen das Metall aus dem Vorratsraum durch mehrere Zuführungskanäle, deren Achsen in einer senkrecht (oder annähernd senkrecht) zur Achse des Dorns verlaufenden Ebene liegen, einer den Dorn umgebenden Ringkammer in der Weise zugeführt wird, dass die einzelnen Metallströme in der Ringkammer in einem spitzen Winkel aufeinandertreffen, ist es infolge des längeren Verweilens des schmelzbaren Materials in der ringförmigen Kammer von Wichtigkeit, dass durch besondere Mittel ein zu schnelles Abkühlen des Materials vermieden wird. Zur Verminderung der Wärmeableitung wird erfindungsgemäss bei Bleipressen stehender Bauart zwischen dem Pressklotz n (vgl. Fig. 3) und dem darunter befindlichen hydraulischen Tauchkolben n eine Platte aus Metall schlechter Wärmeleitfähigkeit o angeordnet. Als besonders hiefür geeignetes Material haben sich bis jetzt Eisennickellegierungen erwiesen. Eine solche Platte aus Metall schlechter Wärmeleitfähigkeit hat vor den bisher gebräuchlichen Asbestplatten den Vorzug der starren Verbindung zwischen Pressklotz und Tauchkolben, während die Lagerung des Pressklotzes auf dem Tauchkolben bei Verwendung von Asbestplatten mehr oder weniger nachgiebig ist. Die genannte Pressen ausführung ist nicht auf die Herstellung von Kabelmänteln aus Blei beschränkt, sondern kann mit gleichem Vorteil auch zur Herstellung von Kabelmänteln aus anderm Metall und zur Anfertigung von Rohren für andere Verwendungszwecke benutzt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : "'"t ?'Bleipresse'zur-Herstellung von Kabelmänteln, dadurch gekennzeichnet, dass die das Blei aus dem Bleivorratsraurn fortleitenden Kanäle so angeordnet sind. dass das stumpfe Auf- EMI2.1 net, dass die Kanäle so angeordnet sind, dass die Bleimassen einem Ringkanal in der Weise zugeleitet werden, dass die Fortbewegung des Bleies im Ringe für die Ströme im gleichen Sinne erfolgt.3. Bleipresse zur Herstellung von Kabelmänteln nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verringerung des Wärmeüberganges vom Pressklotz nach dem Tauchkolben eine Platte aus Metall schlechter Wärmeleitfähigkeit zwischengelegt ist. EMI2.2
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1929
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