AT125271B - Tabakzuführungsvorrichtung bei Zigarettenmaschinen. - Google Patents

Tabakzuführungsvorrichtung bei Zigarettenmaschinen.

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AT125271B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft eine Tabakzuführungsvorrichtung für   Zigarettenmaschinen   und bezweckt, die von der   Zuführungsvorrichtung   zur Zigarettenmasehine geförderte   Tabakschichte gleichmässiger   zu gestalten, als es mit den bekannten Einrichtungen möglich war. Das ist insbesondere bei Anwendung der   Zuführungsvorrichtung   in modernen Hochleistungszigarettenmaschinen notwendig, die zweimal so schnell oder schneller arbeiten als die älteren, langsamlaufenden Maschinen und bei denen in weit kürzerer Zeit eine ebenso glatte und gleichförmige   Tabakschieht   in die vorbeistreichende Hülle zu bringen ist. 



   Erfindungsgemäss ist, vorzugsweise oberhalb des Förderbandes, das die gleichmässige Tabaksehiehte der Zigarettenmaschine zuführt, eine Reihe von an sich bekannten Prallwänden vorgesehen, gegen die der von der Fördertrommel kommende Tabak durch eine Schleuderwalze geworfen wird und die, in Abstand voneinander angeordnet, einem Teil des Tabaks nach vorne freien Durchgang gestatten, so dass der Tabak auf einen Teil des Förderbandes fällt, während die Platten den übrigen Teil des Tabaks zu einem andern Teile des Bandes hin   ablenken, wodurch eine gleichmässigere Tabakschicht   auf dem die Schicht der Zigarettenmaschine zuführenden   Förderbande   erzeugt wird.

   Dadurch, dass ein Teil des Tabaks durch die   Lücken   zwischen den einzelnen Prallwänden hindurch so weit über das Förderband vorgeworfen wird, als wären keine Prallwände oder Platten vorhanden, während der übrige Teil des Tabaks abgelenkt und demnach hinter den Prallwänden auf das Band abgelegt wird, bewirken die in Abstand voneinander angeordneten Wände eine Verteilung des Tabaks über eine weit grössere zusammenhängende Fläche des Förderbandes, als dies bei einer einzigen, ununterbrochenen Prallwand der Fall ist. Gleiche Mängel in der Gleichförmigkeit des von der Fördertrommel zugeführten Tabaks vorausgesetzt, ergibt die Verteilung auf eine grössere Fläche   eine gleichmässigere Tabakschicht,   als dies sonst der Fall wäre ; überdies aber verringern die Prallwände solche Mängel der Tabakzuführung. 



   Schwere Teilchen, wie Stengelteile oder Fremdkörper, die gegen die Wände stossen, prallen zurück und fallen zwischen Fördertrommel und Abgabeband, während alle leichteren nutzbaren Tabakteilchen entweder durch die Lücken zwischen den Prallwänden unmittelbar auf das Abgabeband fallen oder die Platten entlang auf das Band gleiten. Die durch die Räume zwischen den Prallwänden gehenden Tabakströme breiten sich auf ihrem Wege nach unten mehr oder weniger aus, so dass der Tabak eine zusammenhängende, gleichmässigere Schicht auf dem Bande bildet. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in beispielsweiser   Ausführungsform,   u. zw. ist Fig. 1 ein seitlicher Schnitt durch die Tabakzuführungsvorriehtung und Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung, gesehen in der Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 1. 



   Die   Fördertrommel 17   dreht sieh ständig und nimmt Tabak aus der Tabakmasse T auf, um ihn nach der zwischen   Fördertrommel 17   und einer zum Entfernen des Tabakübersehusses dienenden Kammtrommel 18 gebildeten Mündung zu fördern, in welcher der Tabak durch Drücker 29 verdichtet wird, während schwingende   Stangen.

   ?   seine Oberfläche ebnen und den   überschüssigen   Tabak zur Tabakmasse T   zurückbringen.   
 EMI1.2 
 Zwischen der Regeltrommel19 und der   Fördertrommel 17 befindet sich   eine zusätzliche Tabakmenge, die unter der Einwirkung beider Trommeln mehr oder minder grosse Ungleichmässigkeiten der von der Trommel 17 mitgeführten Tabakschicht ausgleicht, indem sie an Stellen der Schicht, die geringere Dichte aufweisen, Tabak abgibt und   überschüssigen   Tabak aus der Schicht aufnimmt.

   Sodann wird 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
   liches Förderband 200   angeordnet, das über eine Rolle 199 auf der Welle 195, eine Rolle 201 auf der Welle 202 und eine Spannrolle   20J läuft.   Vor der Sehleuderwalze 25 und oberhalb des   rückwärtigen,   nahe der   Fordertrommel 77 befindliehen Förderbandendes   200 ist eine Reihe von   Prallwänden   oder Platten   204   vorgesehen, die an ihren oberen Enden an einem Querbalken 164 befestigt sind, der an der Stelle 165 mit den Wänden   des Sehtittkastens   verbunden ist. Die Prallwände 204 sind in Abständen voneinander angeordnet, wie    aus Fig.   2 ersichtlich ist. 



   Die Schleuderwalze   25   zieht den Tabak von der Fördertrommel 17 ab und wirft ihn vorwärts gegen die   Prallwände. Ein Teil des Tabaks passiert hiebei die freien Räume zwischen den Prallwänden 204   und fällt auf jenen Teil der   Förderbandoberfliehe   200, der sich jenseits der Prallwände 204 befindet. 



  Diese Tabakmenge breitet sich, nachdem sie die   freien Zwischenräume durchsehritten   hat, mehr oder weniger aus und bildet so eine Schicht auf dem vor den Prallwänden befindlichen Teile des Förderbandes 200. Andere Teile des von der Schleuderwalze 25 abgezogenen Tabaks werden von den Prallwänden 204 aufgefangen und abgelenkt und fallen auf den hinter den Prallwänden befindlichen Förderbandteil. Der von der Schleuderwalze vorwärts geschleuderte Tabak ist derart auf einen grösseren Teil der Förderbandoberfläehe ausgebreitet, wodurch die auf eine gegebene Länge   bezogene Ungleichförmigkeit   der Tabakschicht vermindert wird.

   Die schwereren, auf die Prallwände auftreffenden Tabakteilehen prallen von den Platten 204 ab und fallen zwischen die   Fördertrommel 77   und die Rolle   199,   während die leichteren Tabakteile längs der Wände 204 abwärts gleiten und so zum Förderband 200 gelangen. Die Wände 204 wirken demnach auch als Sichtvorrichtung, die den grössten Teil der Stengelteile und der sonstigen im Tabak befindliehen Fremdkörper aus dem Tabak abscheidet. 



   Der Tabak fällt von dem vorderen Abgabeende des Förderbandes 200 auf eine kleine Fördertrommel   205,   von welcher er durch eine weitere Schleuderwalze 26 abgenommen wird, die den Tabak durch einen Trichter 28 zur   Tabakzuführungsrinne   der Zigarettenmaschine bringt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.   Tabakzuführungsvorrichtung   bei Zigarettenmaschinen mit einer aus Prallwänden gebildeten Sichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwände (204) in Abständen angeordnet sind und die gebildeten   Zwischenräume   einen Teil des zweckmässig von einer Schleuderwalze   (25)   gegen die Prallwände geworfenen Tabaks durchlassen, während andere Tabakteile von den Prallwänden (204) abgelenkt werden, wodurch eine   gleichmässigere   Schicht auf der den Tabak der Zigarettenmaschine zuführenden   Fördervorrichtung     (200) gebildet wird.  

Claims (1)

  1. 2. Tabakzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass die Prallwände (204) zweckmässig aufrecht über einem Förderbande (200) und vor einer Schleuderwalze (2a) angeordnet sind, so dass die von den Räumen zwischen den Prallwänden durchgelassene Tabakmenge auf einen Teil, die von den Wänden abgelenkte Tabakmenge auf einen andern Teil des Förderbandes (200) gelangt.
AT125271D 1929-10-21 1929-10-21 Tabakzuführungsvorrichtung bei Zigarettenmaschinen. AT125271B (de)

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