AT125234B - Verfahren zur Herstellung von Oxyalkyläthern der Cellulose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxyalkyläthern der Cellulose.

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  Verfahren zur Herstellung von   Oxyatkyläthem   der Cellulose. 



   Es ist bekannt.   Oxyalkyläther   der Cellulose durch Einwirkung von   Äthylenoxyd   oder dessen Homologen auf Cellulose in Gegenwart oder Abwesenheit von Katalysatoren herzustellen ; als Katalysatoren werden tertiäre organische Basen. wie Dimethylanilin oder Pyridin (siehe z. B. deutsche Patentschrift Nr.   363192), verwendet.   Diese Verfahren leiden an den   Cbelständen.   dass einerseits in Abwesenheit von Katalysatoren relativ hohe Temperaturen und lange Reaktionszeiten benötigt werden und dass   durch-unbekannte Einflüsse (Gefässmaterial)   die Reaktion so heftig werden kann. dass Explosionen eintreten.

   Anderseits wird durch die Verwendung der genannten Katalysatoren die Reaktionsdauer und die   Reaktionstemperatur sehr stark herah-   gedrückt, so dass unter Umständen auch bei nicht erhöhten Temperaturen gearbeitet werden kann, doch sind auch bei solcher   Arbeitsweise stürmische Reaktionsverlänfe. die bis   zu Explosionen   führen,   beobachtet worden. Ausserdem ist die Entfernung und Wiedergewinnung der 
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 und unter   Umständen   nur unter Beeinträchtigung   des Kondensationsproduktes durchführbar.   Die Entfernung der aromatischen Basen gelingt nur durch Abblasen mit Wasserdampf oder durch Auswaschen mit verdünnter Mineralsäure.

   Beide Vorgänge verursachen teilweise unliebsame Veränderungen der Cellulosekondensationsprodukte, u. zw. quellen dieselben stark und werden nach dem Trocknen hornartig, was eine wesentliche Beeinträchtigung für die weitere Verwendung bedeutet. 
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 Ammoniak,. etwa in der gleichen Menge wie Pyridin oder Dimethylanilin.    ein. äusserst gleich-   mässiger und gefahrloser Reaktionsverlauf erfolgt, wobei das durch das wässerige   Ammoniak   in die Reaktionsmisehung eingebrachte Wasser an sich oder die   Einssviiullgsprodukte   von   Äthylenoxyd   auf dasselbe stabilisierend für das Äthylenoxyd wirken, denn in Gegenwart von Wasser sind Explosionen mit Äthylenoxyd bisher nicht beobachtet worden und auch unwahrscheinlich.

   Ebenso wie das Ammoniak eignen sich als Katalysatoren auch die Einwirkungprodukte von Ammoniak auf Alkylenoxyde, das sind die Oxyalkylamine, welche man auch von vornherein an Stelle des Ammoniaks als Katalysatoren in wässeriger Lösung zusetzen kann. 



   Beispiel : 12 Gewichtsteile gebleichte Baumwollinters werden mit   1'2   Gewichtsteilen wässerigem Ammoniak   (ungefähr 230f0ig)   und 60 Gewichtsteilen   Äthylenoxyd   in einem Autoklaven während vier Stunden auf 100  C erhitzt. Nach dieser Zeit wird das überschüssige 
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 ausgewaschen und bei niedriger Temperatur getrocknet. Das erhaltene Produkt entspricht einem   Monoxyäthyläther   der Cellulose und liefert bei der Acetylierung in bekannter Weise ein Primäracetat, welches ohne weitere Hydrolyse acetonlöslich ist. 



   An Stelle von Ammoniak können beispielsweise   äquivalente   Mengen   Oxyäthylamin   in wässeriger Lösung verwendet werden ; die Reaktion verläuft unter sonst   gleichen Bedingungen.   



   An Stelle von Äthylenoxyd können Propylenoxyd oder Butylenoxyd benutzt werden, wobei die Temperatur und die Reaktionsdauer oder eine von beiden Bedingungen entsprechend gesteigert werden müssen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Oxyalkyläthern der Cellulose durch Einwirkung von Äthylenoxyd oder dessen Homologen auf Cellulose in Gegenwart von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysatoren wässeriges Ammoniak oder Oxyalkylamine verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT125234D 1930-01-27 1930-01-27 Verfahren zur Herstellung von Oxyalkyläthern der Cellulose. AT125234B (de)

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