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Mit Druckluft betriebene Nal-und Lackierpistole.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung dient unter anderm dem Zweck, ein vollkommeneres Verbindungsstück für die Hauptteile eines zerlegbaren Druckluftmalwerkzeuges zu schaffen, als die seither bekannten. Beim Bau zerlegbarer Farbzerstäuber war hiebei besonders zu beachten, dass diese erstens mit jeder Topfart ausgestattet werden müssen, die den Umständen nach erforderlich erscheint, dass ferner i der Strahlkopf keinerlei Schlauchdichtungen oder sonstige Teile aufweisen darf, die das Kopfstück unnötig belasten, dass weiter das Verbindungsstück keinerlei seitliche Drucke auf das Schubgestänge des Luftund Massereglerventils ausüben darf, und dass schliesslich der Hebel, der das Schubgestänge steuert, trotz lang bemessener Stopfbuchse ein leichtes Gangwerk aufweisen muss.
Die hienach ausgeführte Malund Laekierpistole weist also die Eigentümliehkeit auf, dass der zur Betätigung der Massereglerspindel ) dienende, mittels eines Hebels gesteuerte federnde Kolben tiefer als die Nadel liegt und die damit entlastete Kolbendruckfeder mit voller Kraft die Widerstände der Dichtung überwindet, die im Hals des Strahlkopfes arbeiten. Es ist dabei insbesondere vorgesehen, dass der Strahlkopf in an sich bekannter Weise einen Passring aufweist, gegen den die Leerlaufgewindebuchse oder Verbindungsmutter als Verbindungs-und Richtmutter drückt, womit die genau zentrierte Verbindung der Teile gegeben ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es ist hier insbesondere auch ersichtlich, wie das Verbinden des Strahlkopfes 1 mit dem Rumpf 2 und damit auch das Ausrichten des bewegten Schubgestänges erfolgt.
Der Strahlkopf 1 trägt einen Passring 64 und die als Riehtmutter arbeitende Leerlaufgewindebuchse 57. Damit wird beim Anziehen des Strahlkopfteiles 57 gegen den Passring 64 eine genau zentrierte Verbindung der Hauptteile 1 und 2 untereinander erreicht. Die beweglichen Haupt-und Nebenglieder erhalten die zuverlässigsten und materialdichten Führungen. Diese Führung wird durch ein neues Schubgestänge (Luft-und Massereglerspindel) 51, 5b, im Dauerbetrieb gesichert.
Der Strahlkopf 1 wird durch das Luftrohr 6 mit dem Rumpf 2 verbunden. Diesem strömt die Druckluft vom Rohr 4 aus zu. 30 ist der Hebel, der über das Schubgestänge bzw. den Mitnehmer a hinweggreift, und der das Spannen der Luft-und Farbventilfedern oa und 7 besorgt. Der Taster.' ? dreht sich um die Achse 30c. Damit tritt vorerst die Entspannungsluft und hierauf die Massereglerspindel 51 in Tätigkeit.
31 ist die Spritzdüse, 31 (t der Zentrierkopf. Um diesen dreht sich die Luftstrahlreglerkappe M 6 ; diese wird durch die Überwurfmutter 31 d mit dem Strahlkopf 1 verbunden. Die Spritzdüse-M wird durch den Zentrierkopf 31 a mit dem Farbrohr 62 des Strahlkopfes verbunden. 59 ist eine Lederdichtung, 59a eine Metallstopfbuchse, in der die Spindel 51 eine gradlinige Führung erhält. Der Kolben 7a betätigt die Schubstange 51. Die bewegten Teile werden im Gehäuse 2b geführt. Damit erhalten die Teile 51 und 5b eine gradlinige Führung der Buchse J7 gegenüber.
Das Schubgestänge arbeitet wie folgt : Die Feder 5a besorgt den Vorschub der Ventilstange 5b.
Die Feder 7 besorgt den Vorschub des Richtkolbens 7a und dieser betätigt die Spindel 51b. Damit wird das Schubgestänge 5b mit kurzer und die Massereglerspindel J1 mit langer Bewegung unter kraftsparendsten Bedingungen vom Hebel 30 betätigt.
Der tiefer liegende gefederte Richtkolben 7 a gleicht alle Klemmungen aus, die sieh bei Betätigung der Hubreglerkappe 7b ergeben und auf die Spindel 51 übertragen könnten ; damit kann die Feder 7 mit
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voller Kraft die Widerstände. der Dichtung 59 überwinden. Hiedurch äussert sich die kraftsparendste neuartige Steuerung an allen beweglichen und starr verbundenen Teilen.
Diese Art, die Druekfedern entlastende Steuerung des Schubgestänges sind an seither bekannten Strahlapparaten nicht gegeben, und die sonstigen bekannten Mängel stellt die Richtmutter J7 und der Passring 64 ab. Das Rohr 6 verhindert Verdrehungen des Kopfstückes 1 zum Rumpfstück 2. Trotz reichlich bemessener Dichtungen 59 gewährleistet die Anordnung des Schubgestänges den denkbar leichteste gut gefederten Hobelgang.
Durch die Anordnung des Schubgestänges oberhalb des Rumpfgriffes werden die Gewichtsmassen in den rechten Handballen verlegt. Der Hub des Schubgestänges lässt sich leicht bestimmen durch Drehen der Hubreglerkappe 7b. Die Anordnung des Ventils 29 im Griff bietet weitere Vorteile gegenüber bekannten Strahlapparaten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit Druckluft betriebene Mal-und Laekierpistole, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Betätigung der Massereglerspindel dienende, mittels eines Hebels gesteuerte federnde Kolben (7 a) tiefer als die Nadel (51) liegt und die damit entlastete Kolbendruckfeder (7) mit voller Kraft die Widerstände der Dichtung (59) überwindet, die im Hals des Strahlkopfes arbeitet.